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DMW antwortete auf Stammzelltransplantation: Chancen vs. Risiken, 40 J. alt
01 Nov. 2018 08:15
- DMW
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7 Beiträge seit
01 November 2018
01 November 2018
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Meine Krankengeschichte:
Ich bin 40 Jahre alt und bei mir ist eher zufällig im September 2018 ein Multiples Myelom (IgA) aufgrund von manchmal kurzzeitiger intensiver Müdigkeit festgestellt worden. Ansonsten gibt es bisher keine Symptome.
Die Therapieindikation liegt primär in multiplen Läsionen beim Ganzkörper-CT begründet bei 60% maligne Zellen im Knochenmark / 30% im Serum. Typische Hochrisikomutationen wie del 17 konnten bei der Punktion nicht festgestellt werden.
Weiterhin war mein Vater am Multiples Myelom erkrankt (IgG). Bei ihm ist dieses nach zwei Wirbelbrüchen 2008 im Alter von 65 Jahren festgestellt worden. Er hat mehrere reine Chemotherapien, aber keine Stammzelltransplantation, sowie Biphosphonat erhalten und diese immer gut vertragen. Zu weiteren Brüchen kam es nicht. 2017 er ist aus anderen Gründen verstorben.
Meine Fragestellung:
Für mich stellt sich jetzt die Frage, ob ich eine Stammzelltransplantation und mit welcher Induktionstherapie (angebotene Varianten: KRD, VCD oder VTD, R-Erhaltung) beginnend Mitte November 2018 durchführen lassen soll.
Das Risiko sehe ich vor allem in potentiellen Infektionen, z. B. durch im eigenen Körper bereits vorhandene Infektionen, krankes Krankenhauspersonal (zur Arbeit obwohl krank
) oder nach der Entlassung durch meinen dreijährigen Sohn (Kindergarten) und meine Mutter (Altenheim).
Zu bedenken ist, dass ich erst 40 Jahre alt bin. Das ist natürlich ein gewisser Unterschied gegenüber z.B. 65 hinsichtlich der Frage, ob ich mich einem potentiell letalen Infektionsrisiko aussetzen sollte.
Mir ist außerdem aufgefallen, dass die Stammzelltransplantation ein vergleichsweise altes Verfahren ist und eher weniger Gegenstand aktueller Studien. Bei Studien zu neuen Medikamente für die Chemotherapie gibt es oft gar keine Vergleichsgruppe ohne Stammzelltransplantation.
Was sind Eure persönlichen Erfahrungen bzgl. Chancen und Risiken einer Stammzelltransplantation?
Habe hier schon im Forum gelesen "von die Grätsche machen während Stammzelltransplantation".
Schon einmal ganz vielen Dank!
Ich bin 40 Jahre alt und bei mir ist eher zufällig im September 2018 ein Multiples Myelom (IgA) aufgrund von manchmal kurzzeitiger intensiver Müdigkeit festgestellt worden. Ansonsten gibt es bisher keine Symptome.
Die Therapieindikation liegt primär in multiplen Läsionen beim Ganzkörper-CT begründet bei 60% maligne Zellen im Knochenmark / 30% im Serum. Typische Hochrisikomutationen wie del 17 konnten bei der Punktion nicht festgestellt werden.
Weiterhin war mein Vater am Multiples Myelom erkrankt (IgG). Bei ihm ist dieses nach zwei Wirbelbrüchen 2008 im Alter von 65 Jahren festgestellt worden. Er hat mehrere reine Chemotherapien, aber keine Stammzelltransplantation, sowie Biphosphonat erhalten und diese immer gut vertragen. Zu weiteren Brüchen kam es nicht. 2017 er ist aus anderen Gründen verstorben.
Meine Fragestellung:
Für mich stellt sich jetzt die Frage, ob ich eine Stammzelltransplantation und mit welcher Induktionstherapie (angebotene Varianten: KRD, VCD oder VTD, R-Erhaltung) beginnend Mitte November 2018 durchführen lassen soll.
Das Risiko sehe ich vor allem in potentiellen Infektionen, z. B. durch im eigenen Körper bereits vorhandene Infektionen, krankes Krankenhauspersonal (zur Arbeit obwohl krank
Zu bedenken ist, dass ich erst 40 Jahre alt bin. Das ist natürlich ein gewisser Unterschied gegenüber z.B. 65 hinsichtlich der Frage, ob ich mich einem potentiell letalen Infektionsrisiko aussetzen sollte.
Mir ist außerdem aufgefallen, dass die Stammzelltransplantation ein vergleichsweise altes Verfahren ist und eher weniger Gegenstand aktueller Studien. Bei Studien zu neuen Medikamente für die Chemotherapie gibt es oft gar keine Vergleichsgruppe ohne Stammzelltransplantation.
Was sind Eure persönlichen Erfahrungen bzgl. Chancen und Risiken einer Stammzelltransplantation?
Habe hier schon im Forum gelesen "von die Grätsche machen während Stammzelltransplantation".
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Stammzelltransplantation: Chancen vs. Risiken, 40 J. alt wurde erstellt von DMW
01 Nov. 2018 06:40
- DMW
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01 November 2018
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Meine Krankengeschichte:
Ich bin 40 Jahre alt und bei mir ist eher zufällig im September 2018 ein Multiples Myelom (IgA) aufgrund von manchmal kurzzeitiger intensiver Müdigkeit festgestellt worden. Ansonsten gibt es bisher keine Symptome.
Die Therapieindikation liegt primär in multiplen Läsionen beim Ganzkörper-CT begründet bei 60% maligne Zellen im Knochenmark / 30% im Serum. Typische Hochrisikomutationen wie del 17 konnten bei der Punktion nicht festgestellt werden.
Weiterhin war mein Vater am Multiples Myelom erkrankt (IgG). Bei ihm ist dieses nach zwei Wirbelbrüchen 2008 im Alter von 65 Jahren festgestellt worden. Er hat mehrere reine Chemotherapien, aber keine Stammzelltransplantation, sowie Biphosphonat erhalten und diese immer gut vertragen. Zu weiteren Brüchen kam es nicht. 2017 er ist aus anderen Gründen verstorben.
Meine Fragestellung:
Für mich stellt sich jetzt die Frage, ob ich eine Stammzelltransplantation und mit welcher Induktionstherapie (angebotene Varianten: KRD, VCD oder VTD, R-Erhaltung) beginnend Mitte November 2018 durchführen lassen soll.
Das Risiko sehe ich vor allem in potentiellen Infektionen, z. B. durch krankes Krankenhauspersonal (zur Arbeit obwohl krank
) oder nach der Entlassung durch meinen dreijährigen Sohn (Kindergarten) und meine Mutter (Altenheim).
Zu bedenken ist, dass ich erst 40 Jahre alt bin. Das ist natürlich ein gewisser Unterschied gegenüber z.B. 65 hinsichtlich der Frage, ob ich mich einem potentiell letalen Infektionsrisiko aussetzen sollte.
Mir ist außerdem aufgefallen, dass die Stammzelltransplantation ein vergleichsweise altes Verfahren ist und gar nicht mehr Gegenstand aktueller Studien. Bei Studien zu neuen Medikamente für die Chemotherapie gibt es gar keine Vergleichsgruppe ohne Stammzelltransplantation.
Was sind Eure persönlichen Erfahrungen bzgl. Chancen und Risiken einer Stammzelltransplantation?
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Ich bin 40 Jahre alt und bei mir ist eher zufällig im September 2018 ein Multiples Myelom (IgA) aufgrund von manchmal kurzzeitiger intensiver Müdigkeit festgestellt worden. Ansonsten gibt es bisher keine Symptome.
Die Therapieindikation liegt primär in multiplen Läsionen beim Ganzkörper-CT begründet bei 60% maligne Zellen im Knochenmark / 30% im Serum. Typische Hochrisikomutationen wie del 17 konnten bei der Punktion nicht festgestellt werden.
Weiterhin war mein Vater am Multiples Myelom erkrankt (IgG). Bei ihm ist dieses nach zwei Wirbelbrüchen 2008 im Alter von 65 Jahren festgestellt worden. Er hat mehrere reine Chemotherapien, aber keine Stammzelltransplantation, sowie Biphosphonat erhalten und diese immer gut vertragen. Zu weiteren Brüchen kam es nicht. 2017 er ist aus anderen Gründen verstorben.
Meine Fragestellung:
Für mich stellt sich jetzt die Frage, ob ich eine Stammzelltransplantation und mit welcher Induktionstherapie (angebotene Varianten: KRD, VCD oder VTD, R-Erhaltung) beginnend Mitte November 2018 durchführen lassen soll.
Das Risiko sehe ich vor allem in potentiellen Infektionen, z. B. durch krankes Krankenhauspersonal (zur Arbeit obwohl krank
Zu bedenken ist, dass ich erst 40 Jahre alt bin. Das ist natürlich ein gewisser Unterschied gegenüber z.B. 65 hinsichtlich der Frage, ob ich mich einem potentiell letalen Infektionsrisiko aussetzen sollte.
Mir ist außerdem aufgefallen, dass die Stammzelltransplantation ein vergleichsweise altes Verfahren ist und gar nicht mehr Gegenstand aktueller Studien. Bei Studien zu neuen Medikamente für die Chemotherapie gibt es gar keine Vergleichsgruppe ohne Stammzelltransplantation.
Was sind Eure persönlichen Erfahrungen bzgl. Chancen und Risiken einer Stammzelltransplantation?
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