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06 Mai 2012 07:20
  • soma
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Hallo Beisammen,
mein Mann (56 Jahre) hat die Diagnose seit Oktober 2010 mit 2 autol. STZ und ist zur Zeit wieder in Therapie mit Velcade. Er wollte nicht mehr nur zuhause sein und nutzt die Zeit zwischendurch zu arbeiten. Der Kontakt mit den Kollegen und die Beschäftigung überhaupt tut ihm richtig gut wobei ich als seine Ehefrau doch etwas kritisch bin aber jeder muss das für sich selbst entscheiden. Der Arbeitgeber ist der öffentl. Dienst und kommt ihm auch sehr entgegen denn an den Tagen so er Velcade bekommt bleibt er zuhause. Also wie gesagt jeder so wie er es denkt
Grüße Sonny

05 Mai 2012 18:22
  • gast
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Hallo,

bei mir war die Diagnose 10/2010 (alter 50 Jahre), nehme seither an der DSMM XII Studie mit Doppel-autologer SZT und 12 Monate Revlimid-Erhaltung teil. Ich befinde mich im 7 Monat der Erhaltungstherapie. Ich habe im November 2011 nach einer Reha mit der stufenweisen Wiedereingliederung in das Berufsleben begonnen und arbeite seit 01/2012 wieder Vollzeit. Ich liebe meinen Beruf (Außendienst) und habe wieder eine ganz andere Lebensqualität. Ich komme "raus", spreche wieder über andere Themen, lerne neue Leute kennen, mein Selbstwertgefühl hat sich wieder deutlich gesteigert usw. Ich bin nicht weit weg von meinem früheren "normalen" Leben und hoffe dass dieser Zustand noch lange anhalten wird.

Letztendlich gibt es wohl keinen Königseg, sondern jeder muß es für sich entscheiden.

Viele Grüße

Ralf

02 Mai 2012 21:42
  • Inci
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Hi in die Runde,
arbeiten oder Rente?
Da ich seinerzeit in die DSMM XII Studie wollte, die 2009 erst im August begann, war bei mir im April eine Vorbehandlung mit zwei Zyklen CAD erforderlich. Mit allen Therapien war ich daher nach 1 Jahr im April 2010 durch.
Ich war zu der Zeit im sogenannten "Auslandseinsatz", d.h. pro Jahr konnte ich 60 Kalenderkrankentage in Anspruch nehmen. Ansonsten mußte ich Urlaubstage einbringen.Falls man das in diesem Rahmen nicht schafft, beispielsweise ernsthaft eine schwere chronische Erkrankung bekommt, muß man an den Stammsitz zurück. Soweit, so gut.
Ich hatte das Glück, total verständnisvolle Vorgesetzte zu haben.Man teilte mir eine Arbeit zu, die ich je nach meinem Befinden schneller oder langsamer erledigen konnte. Nicht desto trotz mußte ich mit den Kranken- und Urlaubstagen gut haushalten und bin zwischen den Zyklen, sobald ich wieder aufrecht gehen konnte, immer wieder arbeiten gegangen. Und: ich war froh darüber, denn es machte mir tatsächlich den Kopf frei.
Dann war therapiemäßig vor einem Jahr erstmal Ende. Aber: der liebe Doktor sagte "jeden Tag mindestens 1/2 Stunde an die frische Luft, Sonne, Vitamin E, Bewegung, ausgewogene Ernährung usw. usf. Tja, wenn ich dann im Büro sass, schien draussen die Sonne, am Wochenende hatten wir dann Schmuddelwetter. Na ja, zusätzlich zur Arbeit hat man ja auch sonst noch einiges zu tun oder würde auch mal gerne was anschauen. Teilzeit war bei mir nicht möglich, andererseits bin ich 63, wer weiß, wie lange das überhaupt noch gut geht. Wenn ich von mentalen Problemen spreche, ist das fast übertrieben, aber ich bin nun seit Anfang des Jahres in Rente und bin heilfroh darüber. Jeden Tag Sport, jeden Tag raus. Nach über 40 Jahren Berufstätigkeit (nie arbeitslos, keine Rehas oder was es sonst noch alles gibt) stelle ich momentan meine eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund. Als ich noch arbeitete, war ich schon häufig sehr müde. Natürlich ist das ein wirklich ernstes Problem, wenn man noch recht jung ist. Aber: die Auffassung, dass Stress nicht schadet, würde ich nicht unbedingt teilen!!
Alles Gute -
Inci

leopoldi antwortete auf Wie lange ward ihr krankgeschrieben?
02 Mai 2012 10:14
  • leopoldi
  • 1197 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hallo Marc,

von einem Mindestsatz ist mir nichts bekannt. Auf den kann man im Zweifelsfall durch Hartz IV "aufstocken".
Es muss jeder für sich selbst entscheiden, wie er damit umgeht. Mein Mann hatte auch kurzzeitig einen Wiedereingliederungsversuch gestartet, dann hat aber der Arbeitgeber nicht mitgespielt, weil er 100 % Erwerbsunfähig eingestuft worden war. Mittlerweile ist die Luft raus und wir haben uns gut damit arragiert.
LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

MarcWen antwortete auf Wie lange ward ihr krankgeschrieben?
02 Mai 2012 08:28
  • MarcWen
  • 364 Beiträge seit
    09 Juni 2011
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Ich bekomme diese Bescheinigung glaube alle 5 Jahre. Theoretisch ist es ja noch ein Weilchen bis zur Rente (31 Jahre). Dachte nur, es gibt einen Mindestsatz (EU Rente).

Aber ehrlich gesagt will ich mich damit nicht auseinander setzen. :wink:

leopoldi antwortete auf Wie lange ward ihr krankgeschrieben?
30 Apr. 2012 18:45
  • leopoldi
  • 1197 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hallo Marc

eher nix bis wenig ...
Nix - sicher nicht, so bald Du mindestens fünf Versicherungsjahre einbezahlt hast. Wenig - bestimmt, im Verhältnis zum regulären Einkommen. Wenn Du gesetzlich rentenversichert bist, bekommst Du jährlich eine Abrechnung, darin ist auch die aktuelle Erwerbsminderungsrente aufgeführt. Davon geht noch Dein Anteil an Krankennversicherung ab.

LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~