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25 Sep. 2022 07:10 - 25 Sep. 2022 07:12
  • miregal
  • 1025 Beiträge seit
    17 Mai 2019
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Hallo Lachmöwe, du fndest auf der Homepage der Unilkliniken entsprechende Hinweise, z.B. Myelomsprechstunde und eine Kontaktmöglichkeit. Dort kannst du dir dann einen Termin geben lassen. Soweit ich verstanden habe ist SM das Zwischending zu MGUS und MM. Also bereits pathologische Veränderungen aber ohne unmittelbaren Zugzwang weil ansonsten stabile Erkrankung (kein /wenig Progress).
Letzte Änderung: 25 Sep. 2022 07:12 von miregal.

Lachmöwe antwortete auf Wer seid ihr? Und: So lange dauert das?
24 Sep. 2022 23:18
  • Lachmöwe
  • Autor
  • 18 Beiträge seit
    24 September 2022
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Lieben Dank für eure Beiträge!
Hinsichtlich der Zweitmeinung bin ich auch echt am überlegen, mal sehen was das nächste Gespräch so bringt. Kann man denn da einfach so hin?

So richtig klar ist mir auch noch nicht, welchen Unterschied es praktisch macht, ob es SM oder MGUS ist.

Danke und VG
Lachmöwe

Sorry, bin neu hier...

klein Grisu antwortete auf Wer seid ihr? Und: So lange dauert das?
24 Sep. 2022 23:08 - 24 Sep. 2022 23:09
  • klein Grisu
  • 435 Beiträge seit
    23 Dezember 2016
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Hallo Lachmöwe

willkommen hier im Forum.

Du hast Dich ja schon sehr umfangreich eingelesen und die Fragen die dich umtreiben würde ich mir auch stellen.

Zur Diagnostik gehört ein Ganzkörper MRT und ebenso eine Knochemarksbiopsie dazu.

Es ist richtig dass bereits mit einer Thearpie begonnen werden kann, ohne dass Endorganschäden aufgetreten sind. Entscheidend dabei sind die Slim-Crab Kriteren, zu denen auch der Leichtketten Quotient gehört.
Prof. Einsele hat dies 2021 bei einem Patientenforum eingehend erläutert: www.myelom.org/grundlagen/mediathek/vide...ultiplen-myelom.html

Wenn Dein Onkologe weiterhin abwarten will, solte er Dir das erklären, warum so und nicht anders ...

Wie miregal schon vorgeschlagen hat, würde ich mir auch eine Zweitmeinung einholen, z.B in Hamburg bei Dr. Salwender (Asklepios Kliniken Altona) oder Frau Prof. Dr. Katja Weisel (Uniklinik Eppendorf).

Sonnige Grüße

Markus
Letzte Änderung: 24 Sep. 2022 23:09 von klein Grisu.

24 Sep. 2022 20:29 - 25 Sep. 2022 07:02
  • miregal
  • 1025 Beiträge seit
    17 Mai 2019
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Hallo,
die Chemotherapie mit Hochdosis und Knochenmarktransplantation ist kein Zuckerschlecken, auch die Knochenmarkbiopsie ist unangenehm, spürt man eine Woche. PET-CT kostet rund 2300€, nehme an das macht man nur bei zweifelhafter Therapieentscheidung. Zwischen MGUS und therapiepflichtigem MM liegt ja noch das smouldering MM,. Auch dieses kann jahrelang bestehen, ohne Endorganschädigungen. Auf jeden Fall würde ich mir rechtzeitig eine Zweitmeinung in einem Myelomzentrum/Uniklinik einholen. Eine frühzeitige KMP kann nicht schaden. Sollten Risikofaktoren auftreten, kann die Teilnahme auch frühzeitig in einer Studie erfolgen. Die wöchentliche Therapie kann dann auch oft in einer onkologischen Praxis erfolgen, unter Aufsicht/Kontrolle eines MM Zentrums. Transplanation dann selbstredend wieder in der Klinik
Letzte Änderung: 25 Sep. 2022 07:02 von miregal.

Wer seid ihr? Und: So lange dauert das? wurde erstellt von Lachmöwe
24 Sep. 2022 15:08
  • Lachmöwe
  • Autor
  • 18 Beiträge seit
    24 September 2022
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Moin,

obwohl ich seit nunmehr einem halben Jahr auf eine entgültige Diagnose warte, habe ich mich aus Foren bisher rausgehalten - um mich nicht irre zu machen. Wie der Mensch aber nunmal so tickt, macht man es dann letztendlich doch -> allein. Daher schnuppere ich heute mal vorsichtig in dieses Forum rein. Mich würde interessieren, wer ihr seid. Vor allem diejenigen, bei denen ich sehe dass sie immer wieder geduldig auf nervöse Laborwertinterpretationsanfragen von Neulingen antworten, fände ich es spannend zu wissen, ob ihr euch hier gegenseitig eine Stütze seid, und woher ihr euer Wissen so habt. Einfach die Erfahrung?
Man stößt ja im Internet auf viele widersprüchliche Aussagen zum MM, was sicherlich auch rasanten medizinischen Entwicklungen geschuldet ist.

Um mich kurz vorzustellen, ich (w, 40) komme aus Schleswig-Holstein und kriege eine Krise nach der anderen mit meinem subjektiv sehr entspannten Onkologen. Bereits im Februar wurden bei mir beim Nephrologen hohe Kappa-Werte in Urin und Serum festgestellt (so um die 400?) und der Quotient lag bei 61 komma irgendwas. Bei der mittlerweile 4. Kontrolle (2 davon dann mittlerweile beim Onko) lagen sie im Juni bei schon bei über 680, im Urin knapp unter 500, und der Quotient bei 112; somit bereits ein SLIM Kriterium erfüllt. Daraufhin wurde ein GK-CT gemacht, das unauffällig war. Nächste Woche erwartet mich eine erneute Laborkontrolle, diesmal mit Sammelurin. Auf letzteren habe ich bestanden, da der Arzt einerseits meinte, das sei nicht mehr opportun, andererseits hatte er beschlossen die Spontanurinmessungen als nicht wichtig zu werten, da diese ja Schwankungen unterlägen. :-/
Mein Arzt meinte zuletzt, je nachdem wie die Kontrolle ausfällt würde er dann mal eine Bauchdeckenbiopsie zum Ausschluss Amyloidose anordnen. Mit der Knochenmarkbiospie würde er gern noch warten, da sei ohne CRAB-Kriterien ohnehin nichts zu erwarten, zumal mein Blutbild total unauffällig ist.
Worüber wir allerdings noch nicht die Gelegenheit hatten zu sprechen, dass ein orthopädisch angeordnetes Wirbelsäulen-MRT von letzter Woche ein vermindertes Knochenmarksignal zeigte. (Ob das das ganze mal beschleunigt?)

Ehrlich gesagt, bin ich maximal verwirrt dass das alles so lange dauert und er so entspannt ist. Wenn ich die Leitlinien richtig deute, ist doch MGUS eine Ausschlussdiagnose. Wurde bei euch auch so lange mit der Biosie und allem gewartet? Zumal es doch merkwürdig erscheint, erst einmal abzuwarten, bis schon Endorganschäden eingetreten sind? Sollte nicht das Ziel sein, diese zu verhindern? Ich würde eigentlich gerne noch eine Weile für meine Kinder da sein...
Ich bin jedenfalls gespannt ob ich die 500 mg/d Marke nächste Woche knacke; wenn ich das richtig sehe, hätte ich dann kein MGUS sondern ein schwelendes Myelom. Wobei das ja offensichtlich auch nicht viel ändert.

Ich hätte Interesse daran, hier langfristig freundliche Austauschpartner zu finden. Ich bin es leid, die Leitlinien zu studieren, mich zu wundern dass der Arzt diese scheinbar anders interpretiert (er hält zB PET-CT oder GK-MRT aktuell für Unfug) und dies alles, selber ratlos, meinem Freundeskreis zu erklären.

Beste Grüße,
Lachmöwe

Sorry, bin neu hier...