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rudi antwortete auf Langzeitüberlebende
04 Nov. 2010 15:18
- rudi
-
2203 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
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Hallo,
zunächst mal auf die ursprüngliche Frage:
Ich habe ja die Diagnose 1999 MM Stadium 1A nach total zerstörtem BWK4 gehabt (also waren schon Symptome/ Fraktur total da) Seit 2002 war ich eigentlich mit schon etlichen Osteolysen in einem behandlungsbedürftigen Stadium 2A. Es wurde aber abgewartet, ob die Osteolysen zunehmen oder nicht. Und siehe da ich habe es bis 2010 ohne Therapie geschafft. Jetzt bin ich seit Ende Mai 2010 in Erstlinien-Therapie.
Es ist folgendermaßen bei den 3. HD mit autologer SZT:
Wenn man eine einfache oder doppelte HD mit autologer SZT hatte und das Rezidiv deutlich füher als nach 36 Monaten (3 Jahren) kommt, dann ist in der Regel eine 3. HD mit autologer SZT nicht sehr wirksam und das nächste Rezidiv danach kommt schon innerhalb 12-24 Monate wieder.
Wenn man allerdings nach 1 oder 2 HD mit autologer SZT eine sehr gute Remission über deutlich mehr als 3 Jahre erreicht, dann ist im Rezidivfall eine 3. HD mit autologer SZT noch sinnvoll (vorrausgesetzt es sind überhaupt noch Stammzellen eingefrohren, oder lassen sich noch neue sammeln). Diese 3. Auto SZT könnte dann erfahrungsgemäß wieder eine Remission über 2 Jahre hinaus bringen.
In der Regel werden die Remissionszeiten leider von Therapie zu Therapie immer kürzer (wie bei Christian 27, 18, 12 Monate beschrieben)
zunächst mal auf die ursprüngliche Frage:
Ich habe ja die Diagnose 1999 MM Stadium 1A nach total zerstörtem BWK4 gehabt (also waren schon Symptome/ Fraktur total da) Seit 2002 war ich eigentlich mit schon etlichen Osteolysen in einem behandlungsbedürftigen Stadium 2A. Es wurde aber abgewartet, ob die Osteolysen zunehmen oder nicht. Und siehe da ich habe es bis 2010 ohne Therapie geschafft. Jetzt bin ich seit Ende Mai 2010 in Erstlinien-Therapie.
Es ist folgendermaßen bei den 3. HD mit autologer SZT:
Wenn man eine einfache oder doppelte HD mit autologer SZT hatte und das Rezidiv deutlich füher als nach 36 Monaten (3 Jahren) kommt, dann ist in der Regel eine 3. HD mit autologer SZT nicht sehr wirksam und das nächste Rezidiv danach kommt schon innerhalb 12-24 Monate wieder.
Wenn man allerdings nach 1 oder 2 HD mit autologer SZT eine sehr gute Remission über deutlich mehr als 3 Jahre erreicht, dann ist im Rezidivfall eine 3. HD mit autologer SZT noch sinnvoll (vorrausgesetzt es sind überhaupt noch Stammzellen eingefrohren, oder lassen sich noch neue sammeln). Diese 3. Auto SZT könnte dann erfahrungsgemäß wieder eine Remission über 2 Jahre hinaus bringen.
In der Regel werden die Remissionszeiten leider von Therapie zu Therapie immer kürzer (wie bei Christian 27, 18, 12 Monate beschrieben)
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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chrsa antwortete auf Langzeitüberlebende
04 Nov. 2010 12:02
- chrsa
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11 September 2026
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Hallo Miinien,
ich habe meine 3 SZT aus persönlicher Überzeugung immer erst nach einem Rezidiv gemacht, d.h. keine Tandem SZT.Die Remissionsdauer (gemessen von Therapieende bis Beginn der Folgetherapie) nahm dabei ab und betrug 27, 18, 12 Monate. Ich habe immer nur eine PR erreicht. Da ich noch ein 3. Päckchen Stammzellen hatte und noch relativ gut in Form war, habe ich das 3. Transplantat natürlich eingesetzt (im März 2006).
Wie Christer sehr schön ausgeführt hat, konkurrieren heute die neuen Medis (Velcade, Revlimid) mit der SZT. Insofern ist ein individuelles Abwägen angebracht, ob SZT oder z.B. Revlimid.
LG, Christian
ich habe meine 3 SZT aus persönlicher Überzeugung immer erst nach einem Rezidiv gemacht, d.h. keine Tandem SZT.Die Remissionsdauer (gemessen von Therapieende bis Beginn der Folgetherapie) nahm dabei ab und betrug 27, 18, 12 Monate. Ich habe immer nur eine PR erreicht. Da ich noch ein 3. Päckchen Stammzellen hatte und noch relativ gut in Form war, habe ich das 3. Transplantat natürlich eingesetzt (im März 2006).
Wie Christer sehr schön ausgeführt hat, konkurrieren heute die neuen Medis (Velcade, Revlimid) mit der SZT. Insofern ist ein individuelles Abwägen angebracht, ob SZT oder z.B. Revlimid.
LG, Christian
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Martin.Q antwortete auf Langzeitüberlebende
03 Nov. 2010 21:58
- Martin.Q
512 Beiträge seit
18 August 2009
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- Beiträge: 512
Hallo Miinien,,
so pauschal kann man deine Frage sicherlich nicht bentworten. Die Entscheidung ob eine dritte autologe gemacht wird hängt von vielen Punkten ab
z.B.
wie alt ist der Patient
wie lange war die Remission nach der ersten oder nach dem Tandem Transplantation
persönliche Abwägung (Dauertherapie wie z.B. Revlimid gegen eine einmalig stärkere)
Grundsätzlich ist es aber nicht selten, dass drei autolge gemacht werden, z.B.
erst Tandem und dann im Rückfall nochmals eine autologe
Es ist aber auch denkkbar, dass zunächst eine gemacht wird (bei erreichen von min. VGPR), dann eine Zweite im ersten Rückfall und eine Dritte im zweiten Rückfall.
Ob eine Autologe im Rückfall aber noch Überlebensvorteile im Vergleich zu anderen neuen Medis (z.B. Revlimid) bringt ist meiner Meinung nach Unklar. Ggf. kann man auch hier neue Medikamente + Autolog kombinieren.
so pauschal kann man deine Frage sicherlich nicht bentworten. Die Entscheidung ob eine dritte autologe gemacht wird hängt von vielen Punkten ab
z.B.
wie alt ist der Patient
wie lange war die Remission nach der ersten oder nach dem Tandem Transplantation
persönliche Abwägung (Dauertherapie wie z.B. Revlimid gegen eine einmalig stärkere)
Grundsätzlich ist es aber nicht selten, dass drei autolge gemacht werden, z.B.
erst Tandem und dann im Rückfall nochmals eine autologe
Es ist aber auch denkkbar, dass zunächst eine gemacht wird (bei erreichen von min. VGPR), dann eine Zweite im ersten Rückfall und eine Dritte im zweiten Rückfall.
Ob eine Autologe im Rückfall aber noch Überlebensvorteile im Vergleich zu anderen neuen Medis (z.B. Revlimid) bringt ist meiner Meinung nach Unklar. Ggf. kann man auch hier neue Medikamente + Autolog kombinieren.
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miinien antwortete auf Langzeitüberlebende
03 Nov. 2010 20:35
- miinien
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11 September 2026
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chrsa schrieb: Hallo,
Im Oktober 1993 bekam ich meine MM-Diagnose, Stadium Ia, reines Leichtketten-MM.
Zunächst 5 Jahre ohne Behandlung. Im September 1998 (inzwischen Stadium IIIa) dann meine erste Chemo. Seitdem 3 autologe SZT und zahlreiche konventionelle Chemos.
Und der Kerl lebt immer noch !!!
LG, Christian
Hallo Christian!
Der Arzt meines Vaters meinte, man würde im allgemeinen nur 2 autologe SZT machen.. Jetzt bin ich irritiert!
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Karsten antwortete auf Langzeitüberlebende
03 Nov. 2010 17:59
- Karsten
-
483 Beiträge seit
22 April 2010
22 April 2010
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- Beiträge: 483
Christian und Friedrich sind ja richtig gute Mutmacher.
Habe heute erfahren das ich nach meiner ersten autologen keine CR erreicht habe und eine 2.autologe nachgelegt werden soll,da kommen solche Nachrichten der beiden Langzeitüberlebenden gerade richtig.
Bitte mehr davon!!!!
Meldet euch!!!
Beste Grüße
Karsten
Habe heute erfahren das ich nach meiner ersten autologen keine CR erreicht habe und eine 2.autologe nachgelegt werden soll,da kommen solche Nachrichten der beiden Langzeitüberlebenden gerade richtig.
Bitte mehr davon!!!!
Meldet euch!!!
Beste Grüße
Karsten
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chrsa antwortete auf Langzeitüberlebende
03 Nov. 2010 17:06
- chrsa
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11 September 2026
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Hallo,
Im Oktober 1993 bekam ich meine MM-Diagnose, Stadium Ia, reines Leichtketten-MM.
Zunächst 5 Jahre ohne Behandlung. Im September 1998 (inzwischen Stadium IIIa) dann meine erste Chemo. Seitdem 3 autologe SZT und zahlreiche konventionelle Chemos.
Und der Kerl lebt immer noch !!!
LG, Christian
Im Oktober 1993 bekam ich meine MM-Diagnose, Stadium Ia, reines Leichtketten-MM.
Zunächst 5 Jahre ohne Behandlung. Im September 1998 (inzwischen Stadium IIIa) dann meine erste Chemo. Seitdem 3 autologe SZT und zahlreiche konventionelle Chemos.
Und der Kerl lebt immer noch !!!
LG, Christian
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