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21 Apr. 2023 12:57 - 21 Apr. 2023 13:00
  • Stani
  • 371 Beiträge seit
    23 Mai 2021
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Lieber Oliver,

Ich frage mich ganz besorgt, was Dein Körper, bei scheint's sehr großer Immunschwäche, mit einem zusätzlichen Impfmarathon anfangen kann?

Wissen Deine Onkologen davon, dass Du das, in dieser Phase, dabei bist, durch zu ziehen?

Ich weiß es gibt Stimmen, die sagen, die Impfungen bringen das Immunsystem auf Trab. Das ist sicher richtig, wenn denn das Immunsystem die Chance hatte, sich soweit zu erholen, dass es darauf positiv reagieren kann.

Hattest Du eine Impfberatung in irgendeiner Form? Mit jemandem, der von Deinem derzeitigen Immunstatus und Deinem Myelom Kenntnis hat? Oder arbeitest Du nur das Blatt ab, das sie Dir mitgeben haben?

Als wir letzt die Pneumokokkenimpfung durchgezogen haben vor Darzalex und mein Mann sich zusätzlich eine covidinfektion eingefangen hatte (haben wir leider zu spät erkannt, da zeitgleich) bekam er zusätzlich eine Lungenentzündung........Das M- Protein ist innerhalb von 2 Wochen von 18 g/l auf 36 g/l hochgeschnellt.....die Flk lambda (im Serum) von reichlich 400 mg/l auf über 600. Das Myelom hat seine Chance erkannt und genutzt!

Lieber Gruß- Eva
Letzte Änderung: 21 Apr. 2023 13:00 von Stani.

20 Apr. 2023 13:24 - 20 Apr. 2023 13:32
  • Jockel258
  • 379 Beiträge seit
    22 September 2022
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Hallo Oliver,

ich bin in einer ähnlichen Situation wie du, hatte meine Erstdiagnose auch im Oktober 21. Mein MM ist sehr behandlungsresistent. Ich bin gerade bei der zweiten HD und SZT.
Näheres in meinem Profil.
Hier hilft wirklich beten, hoffen, auf die Ärzte und Medis vertrauen und insgesamt eine positive Einstellung zum Leben haben.
Du hast das in deiner Signatur schon gut ausgedrückt.

Liebe Grüße, Jockel

Wer Tippfehler findet, darf sie behalten

Körper sind vergänglich, Seelen nicht.
Letzte Änderung: 20 Apr. 2023 13:32 von Jockel258.

Therapieerfolg von kurzer Dauer.....oder gar nicht ?! wurde erstellt von neugierigerfrosch
20 Apr. 2023 10:47 - 20 Apr. 2023 13:32
  • neugierigerfrosch
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo Ihr Lieben, ich schreibe einfach mal drauf los, vielleicht fällt jemandem der die Muße hat mitzulesen etwas dazu ein oder er hat ähnliches durchlebt.
Diagnose MM mit dem "Prädikat" Hochrisikopatient im Oktober 2021, seit dem sechs Monate Induktionstherapie mit Dara, Borte, Dexa und Thalidomid. Begleitend Bisphosphonate und Aceclovir/Comtrimoxazol Prophylaxe.
Darin eingebettet Stammzellensammlung, drei Wochen stationär. Dann HDC & SZT 1 - problemlos, 100 Tage später HDC & SZT 2 - problemlos. 100 Tage Frist vorbei Ende Januar ´23. Da starke Immunschwäche festgestellt, Einleitung einer Therapie mit Immunglobolinen. Geplanter Beginn einer Erhaltungstherapie nach Ende der Immunglobolingabe.
Seitdem nur weiter Antibiotika / Viren Prophylaxe mit Comtrimoxazol und Aceclovir. Bis heute. Zwischenzeitlich Start des Impfmarathons mit allen relevanten Impfungen bis in den Juli hinein...
Seit zwei Monaten beobachte ich nun ein stetes Ansteigen des Leichtketten Kappa Wertes, von ehemals unter 10 auf nun ca. 126.
Gestern einen Anruf aus der Klinik bekommen nachdem ich vorgestern dort zur Immunglobolingabe war. Sie tracken die LK Werte natürlich auch und haben mich nun für nächste Woche für CT und Knochenmarkspunktion einbestellt. Der Arzt meinte sie bräuchten genauere Werte und schauen ob sich die Skelettstruktur womöglich verschlechtert hat (Ende Januar beim Staging CT waren keine Verschlechterungen erkennbar/eher eine leichte Tendenz zur Festigung).
Und ganz ehrlich ? Ich bin einigermaßen verunsichert wie es um mich bestellt ist :-(
Von "es braucht nur eine angepasste Erhaltungstherapie" bis "es hat alles bisher nichts gebracht und das Myelom ist viel agressiver als gedacht" tobt gerade alles mögliche durch meinen Kopf. Und die Warterei bis zu einer brauchbaren Aussage macht es nicht besser.

Vielleicht kann ja jemand etwas ähnliches berichten ?

Liebe Grüße an alle Interessierten,
Oliver
Letzte Änderung: 20 Apr. 2023 13:32 von neugierigerfrosch.