Zum Hauptinhalt springen
  • CLE084
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
Mehr
Viva la Revolucion!

Ehrlich Jo, ich bin bei vielen deiner Ansichten bei dir und ich selbst habe hier im Forum öfters ebenso für den selbstbewussten und kritischen Patienten plädiert, aber du kannst es nicht als Forderung für alle formulieren; das ist eine ganz persönliche Entscheidung, die jeder für sich selbst trifft. Das solltest du stets im Blick behalten.
Chrisly

  • Jo
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
Mehr
Liebe Nicole,
sicher geht es hier nicht um ein akademischen Gespräch mit dem Arzt. Aber das Forum sollte uns doch auch schlauer machen, wenn es darum geht, dass es oft bessere Therapieoptionen gibt als macher Arzt vorschlägt. Wenn der Arzt dann mit uns spricht, sind wir halt nicht unwissend und können über Therapieoptionen mitreden und unser Fragen dazu stellen, z. B. Warum wird das hier nicht gemacht. Ich möchte euch eigentlich nur sensibel dafür machen, wenn es bürokratische oder wirtschaftliche Hürden gibt, dass wir uns dagegen wehren. Schlecht ist halt, wenn der Arzt mit uns nicht über Optionen spricht. Das müssen wir aber einfordern. Wir wollen doch alle mündige Patienten sein ( dazu kann auch das Forum beitragen) und, wie das aktuelle Beispiel an mir zeigt, kann man durchaus etwas erreichen, ich konnte mich auch gegen die Widerstände durchsetzen. Wenn jeder denkt, er könnte nichts ausrichten, wird sich nie etwas ändern. Das Vertrauen muß sich ein Arzt doch eigentlich erst verdienen. Blindes Vertrauen auf den Weißkittel? Die Zeiten sollten vorbei sein, oder? Wenn wir alle etwas sensibilisiert sind. Meistens bekommt man die behandelnden Ärzte an der empfindlichen Stelle, wenn Ehre und Ruhm, wenn man zur Not auch Android, die Klinik zu wechseln oder sie mit Zweitmeinungen konfrontiert, das ist halt meine Meinung

  • Jo
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
Mehr
Ja klar, danke für die Korrektur, selbstverstänlich nicht im Stoma sondern im Knochenmark

  • hase25
  • 423 Beiträge seit
    15 Februar 2017
Mehr

Jo schrieb: Die patientenspezische Labordiagnostik kann aber noch sehr viel mehr. Sie kann sogar vorausbestimmen, wie gut die bei der HD- Chemo zuruçkgeführten Stammzellen im Stoma anwachsen.

Upsii Jo, da ist dir wohl ein Fehler unterlaufen?! Ich glaue, meine zurückgeführten Stammzellen sind nicht im Stoma, sondern im Knochenmark angewachsen.

Katharina


Ein Tag ohne ein Lächeln ist ein verlorener Tag!

  • Jo
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
Mehr
Liebe Emi,
die patientenspezifischen Labordiagnostik ist nicht nur für die Cart-t-zellentherapie wichtig. Hierbei geht es ja in erster Linie um die Oberflächenantigene, die von den manipulierten T-zellen angegriffen und zerstört werden sollen. Die patientenspezische Labordiagnostik kann aber noch sehr viel mehr. Sie kann sogar vorausbestimmen, wie gut die bei der HD- Chemo zuruçkgeführten Stammzellen im Stoma anwachsen. Sie kann feststellen, ob deine T-Helferzellen in ausreichender Anzahl vorhanden sind,
deren Familie die Killerzellen aktiviert oder ob hier ein Gendefekt vorliegt. Sie kann aufzeigen, warum es im Einzelfall gegenüber den tumorösen Plasmazellen zu fehlgeleiteter Immuntoleranz kommt. Es kann festgestellt werden, wieviel T- Zellen aktiviert sind. Die bildgebende Analytik kann den Zeitpunkt im Zellzyklus bestimmen, , wann die Plamazelle sich bei der Differenzierung krankhaft verändert. Die patientenspezifische genaue Labordiagnostik wird und muß kommen, da sind sich eigentlich alle einig. Es werden immer mehr Daten eingefordert. Wenn die Krankenkassen erst einmal erkannt gaben, dass das eher einen Kostenvorteil bringt, wenn man genauere Therapien statt Versuch und Irrtum anbietet, dann kommt es um so schneller und wenn wir solche Daten persönlich abfordern und dafür kämpfen, LG Jo

  • Jo
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
Mehr
Liebe Diddlmaus,
leider Iäßt das BCMA-Epitop inzwischen keine Hoffnung auf einen Angriff zu, da dieses BCMA leider nicht selektiv auf unseren defekten Plasmazellen sitzt, sondern noch signifikanter auf unserem gesunden Gewebe der Leber-und Nierenzellen, was eine Schädigung dieser lebenswichtigen Organe mit sich bringen würde ( Quelle Dissertation Eliza Marie Hünig, Würzburg und Acro Biosystems in biotinilatet human Bcma, Bosten, USA 2016) aber andere Mitglieder dieser TNF- Familie ( Tumor-Nekrose-faktor) sind durchaus Hoffnungsträger, LG Jo