- Beiträge: 1161
- Jeanny150765
17 Juni 2010
Du fragst,ob bei den schlechten Blutwerten eine Chemo möglich ist oder es eine Chemo gibt,die die Blutwerte nicht verschlechtern?Ich glaube jede Chemo bringt die Werte in den Keller....hm..Vielleicht sind die Werte bei der heutigen Untersuchung besser geworden.Das hoffe ich für Deine Susi.Schreib mal was die Ärzte sagen und raten.
Liebe Grüße
Jeanny
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- SusiUndJakob
- Autor
11 September 2026
morgen sind wir wieder bei unserer Onkologin um die weitere Behandlung festzulegen. Beim Blutbild werden wir sehen ob Revolade bei den Thrombos schon Wirkung zeigt.
Für Revlimid habe ich bei Celgene folgende Richtlinien für die Verwendung gefunden:
"Multiples Myelom mit mindestens einer Vortherapie.
Die Behandlung mit Lenalidomid darf nicht begonnen werden, wenn die ANC (Neutrophile) < 1,0 × 109/l und/oder die Zahl der Thrombozyten < 75 × 109/l oder, abhängig von der Knochenmarksinfiltration (???) durch Plasmazellen, die Zahl der Thrombozyten < 30 × 109/l ist."
"service.celgene.de/x_download.php?file=192"
Für Susi währe also eine Therapie mit Revlimid noch nicht möglich.
Gibt es eine MM-Therapie die nicht die Blutwerte verschlechtert?
Vielleicht wäre eine HD-Chemo und die vorhandenen Stammzellen zurückzugeben eine Option. Ist das bei diesen schlechten Blutwerten überhaupt möglich.
Hat jemand im Forum schon eine MM-Therapie bei schlechten Blutwerten gehabt? Wir wären sehr, sehr dankbar auf Hinweise,
liebe Grüße
Susi+Jakob
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- SusiUndJakob
- Autor
11 September 2026
vielen Dank für deine klärenden Worte, es handelt sich also um eine Induktionstherapie die nicht erforderlich ist, die HD-Chemo wird durchgeführt. Ob die Stammzellen allein ohne HD-Chemo für die Normalisierung der Blutbildung viel bringt weis ich nicht. Hat schon jemand Erfahrung damit?
Susi bekommt für die Thrombos nicht Nplate sondern jeden Tag Revolade (Eltrombopag).
Die Myelomswerte sind weiter gestiegen: Seit dem Therapieabbruch am 22.5.15 (Infekt) bis 26.6.15 - IgG 1380 auf 1810mg/dl, FLK-Lambda 33 auf 52,9mg/l, Ratio 0,35 auf 0,19; bis 1.7.15 -IgG 3460mg/dl(in einer Woche!!!), FLK-Lambda 56,7mg/l, Ratio 0,17.
Was ich nicht verstehe, die IgKappa-Kette ist auf 538mg/dl gestiegen, war bisher immer unter 100, die FLK-Kappa ist aber nach wievor niedrig 9,52mg/l.
Ist MM sehr aktiv! Wir haben Angst
liebe Grüße
Susi+Jakob
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- christine
11 September 2026
SusiUndJakob schrieb: Hallo liebe Forumsteilnehmer,
am Freitag war unser Gespräch mit Onkologin. Es besteht eine ITP (Immunthrombozytopenie) - das KM bildet die Thrombos, das Immunsystem arbeitet dagegen. Susi bekommt nächste Woche an 2 Tagen intravenöse Immunglobuline + Dexa. Wegen der Blutwerte (schon 4 Monate im Keller) noch keine Chemo.
Ganz wichtig scheint mir die Möglichkeit: Stammzellenrückgabe ohne vorheriger Hochdosischemo (Susi hat noch Stammzellen aus 2013).
Rudi schreibt:
Es kommt vor, dass bei etlichen Vortherapien bzw. Rezidivtherapien die Blutbildung nicht mehr richtig in Gang kommt und man nicht mehr weitertherapieren kann. Für diesen Fall will man noch Stammzellen sammeln und dann zur Verfügung haben. Man gibt dann Stammzellen zurück unter nur ganz leichter Chemo um die zögerliche Blutbildung wieder anzukurbeln.
Wenn, die Würzburger das jetzt schon vorkalkulieren, dann wissen die mehr als wir, aus der Erfahrung heraus von vielen Fällen.
Nach meiner 3. Autologen könnte es z.B. vorkommen, dass sich die Blutwerte ( Leukos. HB und Trombos) nicht mehr richtig in den normbereich zurückbilden und dauerhaft erniedrigt bleiben.
Jede weitere Therapie wäre dann schwierig oder sogar unmöglich, weil dann die Werte sofort beim ersten Zyklus untragbar in den Keller gehen würden und Komplikationen auftreten würden.
In diesem Fall würde man zusätzlich vorher noch, ich sage jetzt mal "booster -stammzellen" geben ( wenn noch vorhanden) um zusätzliche Blutzellen zu produzieren und die Werte für HB, Trombos und Leukos u.s.w. zu verbessern und wieder in Richtung Normwerte zu bringen.
Davon habe ich jetzt auch zum ersten mal gehört, dass man auch Stammzellen zurück gibt ohne vorige HD Chemo nur um die Blutbildung noch mehr zu verbessern.
Wenns dann auch so funktioniert, wie theoretisch vorgesehen.
Christine schreibt:
Das hört sich doch vernünftig an! Was das Zurückdrängen mit Chemo vor der HD angeht, habe ich ja im November 2012 mit Dr. Gerz (oder Gertz) gesprochen und der sagte, dass an der Majo Klinik nie vorbehandelt werden würde, wenn Stammzellen da wären,(Da bin 100% sicher, das richtig gehört zu haben ) - fand ich auch sehr interessant .....
Bezieht sich diese Möglichkeit, die Christine erwähnt nur auf die Sammlung?
Die Stammzellen würden die Bluwerte wieder in normale Bereiche bringen.
Wer hat noch Erfahrungen dazu oder Infos im Internet gefunden?
Vielen Dank und recht liebe Grüße
Susi+Jakob
Die beschriebene Möglichkeit, nicht vorzutherapieren, bezieht sich auf Patienten, die Stammzellen haben.Die Hochdosischemo (Melphalan) "gibt" es nach wie vor. Eine Rückgabe ohne jegwelche Chemo ist sicher eine gute Idee für die Blutbildung - die Myelomzellen müssen dann aber anders/später bekämpft werden. Macht ja auch Sinn: Erst die Blutbildung wieder hochbringen und dann weiterdenken.
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- SusiUndJakob
- Autor
11 September 2026
Susi hat letzte Woche am Dienstag und Mittwoch Privigen 60g Immunglobuline erhalten. Am Freitag war noch keine Besserung ersichtlich. Susi hat wieder 2x Blutkonserven und 1x Thromos erhalten (Hgb 7,2g/dl, Trombos 10G/l. Am Mittwoch bekommt sie Nplate (Romiplostim) für Thrombos-Aufbau, wer hat schon Erfahrungen damit?
Seit dem Therapieabbruch am 22.5.15 (Infekt) sind die Myelomswerte wieder angestiegen - IgG 1380 auf 1810mg/dl, FLK-Lambda 33 auf 52,9mg/l, Ratio 0,35 auf 0,19). Wichtig wäre mit der Therapie rasch zu beginnen. Wenn man mit Leukos- und Thrombos-Spritzen und EPO das Blut parallel zur Chemo aufbaut, wäre ein baldiger Chemostart möglich? Die Myelomwerte sind leider wieder auf den Stand vor der Chemo gestiegen. Ist das nicht sehr schnell?
Wir sind über persönliche Erfahrungen und Infos sehr dankbar.
Recht liebe Grüße
Susi+Jakob
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- SusiUndJakob
- Autor
11 September 2026
am Freitag war unser Gespräch mit Onkologin. Es besteht eine ITP (Immunthrombozytopenie) - das KM bildet die Thrombos, das Immunsystem arbeitet dagegen. Susi bekommt nächste Woche an 2 Tagen intravenöse Immunglobuline + Dexa. Wegen der Blutwerte (schon 4 Monate im Keller) noch keine Chemo.
Ganz wichtig scheint mir die Möglichkeit: Stammzellenrückgabe ohne vorheriger Hochdosischemo (Susi hat noch Stammzellen aus 2013).
Rudi schreibt:
Es kommt vor, dass bei etlichen Vortherapien bzw. Rezidivtherapien die Blutbildung nicht mehr richtig in Gang kommt und man nicht mehr weitertherapieren kann. Für diesen Fall will man noch Stammzellen sammeln und dann zur Verfügung haben. Man gibt dann Stammzellen zurück unter nur ganz leichter Chemo um die zögerliche Blutbildung wieder anzukurbeln.
Wenn, die Würzburger das jetzt schon vorkalkulieren, dann wissen die mehr als wir, aus der Erfahrung heraus von vielen Fällen.
Nach meiner 3. Autologen könnte es z.B. vorkommen, dass sich die Blutwerte ( Leukos. HB und Trombos) nicht mehr richtig in den normbereich zurückbilden und dauerhaft erniedrigt bleiben.
Jede weitere Therapie wäre dann schwierig oder sogar unmöglich, weil dann die Werte sofort beim ersten Zyklus untragbar in den Keller gehen würden und Komplikationen auftreten würden.
In diesem Fall würde man zusätzlich vorher noch, ich sage jetzt mal "booster -stammzellen" geben ( wenn noch vorhanden) um zusätzliche Blutzellen zu produzieren und die Werte für HB, Trombos und Leukos u.s.w. zu verbessern und wieder in Richtung Normwerte zu bringen.
Davon habe ich jetzt auch zum ersten mal gehört, dass man auch Stammzellen zurück gibt ohne vorige HD Chemo nur um die Blutbildung noch mehr zu verbessern.
Wenns dann auch so funktioniert, wie theoretisch vorgesehen.
Christine schreibt:
Das hört sich doch vernünftig an! Was das Zurückdrängen mit Chemo vor der HD angeht, habe ich ja im November 2012 mit Dr. Gerz (oder Gertz) gesprochen und der sagte, dass an der Majo Klinik nie vorbehandelt werden würde, wenn Stammzellen da wären,(Da bin 100% sicher, das richtig gehört zu haben ) - fand ich auch sehr interessant .....
Bezieht sich diese Möglichkeit, die Christine erwähnt nur auf die Sammlung?
Die Stammzellen würden die Bluwerte wieder in normale Bereiche bringen.
Wer hat noch Erfahrungen dazu oder Infos im Internet gefunden?
Vielen Dank und recht liebe Grüße
Susi+Jakob
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