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lisa_kotschi antwortete auf Es ist soweit ...
10 Mai 2015 17:04
  • lisa_kotschi
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    27 Oktober 2009
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Liebe Lynburry,

bei 10 Jahren Abstand zwischen Nierentransplantation und der Diagnose eines smouldering Myelomas würde ich ganz spontan vermuten, dass es keinen oder nur sehr geringen Zusammenhang zu den beiden Erkrankungen gibt. Aber ich bin natürlich keine Äzrtin.

In jedem Fall kommt mir der Vorschlag eures Hämatologen plausibel vor, dass er mit einer Therapie die Nieren Deines Mannes vor den schädlichen Leichtketten schützen will. Das war meiner Meinung auch der Tenor unseres letzten Newsletters zu diesem Thema von Dr. Salwender, einem unserer Myelomexperten.

Liebe Grüße
Lisa

Lynburry antwortete auf Es ist soweit ...
10 Mai 2015 15:31
  • Lynburry
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Ich frage mich nun, woran erkannt wird, ob das MM im Zusammenhang mit der Transplantation steht? Kann man denn so genau abgrenzen, ob ein Mensch das MM ohne Transplantation nicht bekommen hätte? Bei dem beschrieben Fall traten die Probleme ja ziemlich schnell nach der Transplantation auf. Aber bei meinem Mann liegt die Transplantation fast 10 Jahre zurück.

Letztendlich ist es aber eigentlich auch egal. Wenn ich daran denke, wie die Jahre an der Dialyse aussahen, dann hat die gespendete Niere meinem Mann extrem viel Lebensqualität zurück gegeben.

rudi antwortete auf Es ist soweit ...
04 Mai 2015 22:51
  • rudi
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    23 Oktober 2009
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Es sind in den internationalen Fachartikeln Fälle zu finden, bei denen es nach einer Nierentransplantation Jahre später zu einem multiplen Myelom kam. Verursacht anscheinend durch die Nierentransplantation bzw. die ständige Immunsupprimierung danach.

Hier ein Beispiel:

www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3193671/

Diese Fälle sind zwar selten, aber kommen vor.


Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

pinocchio60 antwortete auf Es ist soweit ...
04 Mai 2015 06:04
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    11 September 2026
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hallo lynburry,

hast du gut gemacht.
wechseln wenn man ein schlechtes gefühl hat, wenn der informationsfluss nicht läuft, wenn man eine zweitmeinung hat, mit der man besser klarkommt.

hab mich auch immer gewehrt, hat zwar alles in allem lange gedauert bis ich klarheit hatte, aber nun gut .......

morgen hab ich eine termon bei einem neuen neurologen, weil ich mit dwer alten praxis nicht so gut kooperieren kann. auf diesen termin habe ich fünf monate gewartet!

deinem mann und dir alles gute.
schließe mich der meinung von margret an, dass mit einer spenderniere und dem MM nicht zu spaßen ist.

grüße aus köln
marion

Lynburry antwortete auf Es ist soweit ...
02 Mai 2015 15:19
  • Lynburry
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Grad hat uns der Hämatologe angerufen. Obwohl es ein Smouldering Myelom ist, will er eine Therapie mit Velcade in Kombi mit Cortison machen, um das Nierentransplantat vor den Leichtketten zu schützen.

Ich habe dann mal die Gelegenheit beim Schopf gepackt, und ihn zu den Nephrologen hier im Ort (alle in einer Praxis) befragt. Er war erst ziemlich überrascht.

Ich habe unseren Wunsch zu Wechseln dann damit begründet, dass mein Mann mit dem Temperament des jetzigen Arztes nicht so gut zu Recht kommt, weil er eben so still ist und mein Mann einen aufgeschlosseneren Arzt haben möchte.

Das hat er dann auch ganz gut nachvollziehen können und dementprechend bereitwillig hat er uns genau den Arzt als aufgeschlossener beschrieben, den wir auch schon anvisiert hatten.

Also so langsam kommt alles in seine Bahnen. Gott sei Dank.

Lynburry antwortete auf Es ist soweit ...
23 Apr. 2015 19:07
  • Lynburry
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So nun haben wir umfangreichere Ergebnisse. Mein Mann hat keine Osteolysen. Der Knochenmarksbefund liegt genau an der Grenze Smouldering Myelom /Multiples Myelom. Die Werte der Knochenmarkuntersuchung kamen aus zwei Labors. Ein Wert war 10 %, ein anderer 12%. Also vom Gesamtbild her würde der Onkologe noch nicht behandeln. In Hinblick auf die das Nierentransplantat zieht er es aber in Erwägung. Da will er jetzt aber noch Rücksprache mit seinen Kollegen von der Nephrologie halten.