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Rosemarie antwortete auf Angst vor Hochdosischemo
19 Feb. 2015 14:21
  • Rosemarie
  • 245 Beiträge seit
    18 November 2009
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Hallo Tine,

ich kann mich da Sabine anschließen. Letztendlich entscheidet Ihr, bzw. Deine Mutter wo sie sich behandeln lassen möchte.
Bei mir war es so, dass ich im Jan. 2013 in der Schön Klinik die Stammzellsammlung bekam, dann 2 Wochen zu Hause und dann wieder in die Klinik zur HD und Stammzellrückgabe. Ich empfand es als Vorteil in der Klink zu sein und zu wissen es ist gleich jemand zur Stelle falls etwas ungewöhnlich ist. Ich wohne allerdings auf dem Land und die nöchste onkologische Praxis ist 60 km entfernt.
In 3 Tagen kann ich 2 jähriges feiern. Ich wünsche euch eine für Deine Mutter passende Entscheidung. Ich hatte mich sehr aufgehoben und gut betreut gefühlt.
Lieber Gruß
Rosemarie

Sabine_D antwortete auf Angst vor Hochdosischemo
16 Feb. 2015 22:11
  • Sabine_D
  • 177 Beiträge seit
    14 Januar 2015
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Arbeiten die Onkologen eigentlich immer mit einer bestimmten Klinik zusammen?
vlg
Tine

[/quote]

Liebe Tine,
unser Onkologe arbeitet i.d.R. mit Rechts der Isar zusammen.
Wir haben ihm aber unsere Entscheidung mitgeteilt und es war überhaupt kein Problem. Prof. Straka kannte unseren Onkologen ohnehin. Soweit ich das überblicke, sind sie eh alle untereinander bekannt.
Das Procedere, das vor der Sammlung etc. stattfindet, kann der Onkologe Eurer Wahl unter Anleitung des Spezialisten (in dem Falle Prof. Straka) sicherlich ambulant in der Praxis durchführen. War bei uns auch so. Kommt natürlich auf den Zustand des Patienten an, wollte ich noch einwerfen.
Der Professor hat praktisch den "Fahrplan" zusammengestellt und in der Praxis wurde es so ausgeführt bis zum Klinikaufenthalt zur Sammlung.

In der SchönKlinik gibt es auch Patiententage für Myelom-Patienten.
Diese leitet der Prof. selber. Er ist auch zugänglich, menschlich und ist für unser Empfinden vertrauenserweckend. Die Klinik ist in Berg, das ist bei Kempfenhausen, also um die Ecke von Seeshaupt.

Herzlichen Gruß von Sabine


Tine11 antwortete auf Angst vor Hochdosischemo
16 Feb. 2015 20:32
  • Tine11
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    11 September 2026
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Hallo Rosemarie und Sabine,
das mit der Klinik in Starnberg klingt gut.
Werde das mal ansprechen.
Besuche am Donnerstag einen Arzt in Seeshaupt. Werde auch dort bzgl. der Klinik nachfragen.
Mache mir nur Gedanken, ob die Kombination mit der Onkologin in Dachau funktionieren kann, da diese Praxis mit Großhadern zusammenarbeitet.
Arbeiten die Onkologen eigentlich immer mit einer bestimmten Klinik zusammen?
vlg
Tine

Sabine_D antwortete auf Angst vor Hochdosischemo
16 Feb. 2015 19:42
  • Sabine_D
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    14 Januar 2015
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Rosemarie schrieb: Hallo Tine,

.....Ich hatte mich nach längerem Abwägen zu einer Behandlung in der Schön Klinik in Starnberg bei Prof. Dr. Straka entschlossen. Damit hatte ich einen Spezialisten was das Myelom anbelangt und eine feine kleine Klinik am Starnberger See.
Herzliche Grüße aus dem Allgäu
Rosemarie



Hallo Tine,

mein Mann und ich kommen auch aus Deiner Ecke. Auch wir haben uns sehr viele Gedanken gemacht, wo diese Behandlung am besten für ihn sei. Wir hatten die gleichen Aspekte wie Rosemarie aufgegriffen und uns ebenfalls für die Klinik am Starnberger See entschieden.
Sie macht uns ebenso diesen positiven Eindruck. Die Stammzellensammlung hat bei ihm bereits stattgefunden und am Montag geht er wieder stationär in die Klinik zur ersten Rückgabe.
Wenn man auch immer das gleiche Personal zu sehen bekommt, dann fühlt man sich auch daher etwas wohler, glaube ich.

Die ersten Behandlungen hat der Onkologe in Erding bei uns gemacht.
Das ging eigentlich unproblematisch.

Wir haben großes Vertrauen in diese Kombination von Onkologe und Klinik und hatten den Eindruck dass diese engmaschig zusammenarbeiten.

Soweit herzliche Grüße von Sabine

Rosemarie antwortete auf Angst vor Hochdosischemo
16 Feb. 2015 17:31
  • Rosemarie
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    18 November 2009
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Hallo Tine,

was Ihr gerade durch macht kann ich sehr gut nachempfinden.
Bei mir sind es am 23. Feb. 2 Jahre dass ich meine Stammzellen zurück bekommen habe. Ich hatte auch ziemlich Bedenken und habe mich erst zu einer Behandlung entschlossen als ich im CT die Löcher in meiner Halswirbelsäule sah. Im nachhinein war meine Angst davor das, was mich am meisten Beeinträchtigt hat. Das ist natürlich vom einzelnen Menschen abhängig, ob sonst noch Krankheiten vorliegen. Ich war 55 zum Zeitpunkt der Behandlung. Mir geht es gut, ich war erst 6 Wochen in Asien (ohne irgend einen Infekt) arbeite wieder und genieße die behandlungsfreie Zeit. Aus deiner Nachricht entnehme ich dass Ihr im Großraum München wohnt. Ich hatte mich nach längerem Abwägen zu einer Behandlung in der Schön Klinik in Starnberg bei Prof. Dr. Straka entschlossen. Damit hatte ich einen Spezialisten was das Myelom anbelangt und eine feine kleine Klinik am Starnberger See. Für mich, die ich die Natur liebe das beste was mir passieren konnte. Schon kurz nach der Stammzellrückgabe und immer wenn es mein Kreislauf zuließ bin ich mit Genehmigung der Ärzte an den See und hab die Freiheit genossen. Laut deren Aussage ist die Ansteckungsgefahr in der Klinik um ein vielfaches höher. Also war meine Devise nichts wie raus. Vielleicht ist es ja auch für Euch eine Option. Eventuell auch für eine Zweitmeinung. Ich hatte über die Webseite eine Anfrage gestellt und keine 15 Minuter später rief Prof. Straka an und gab mir einen Termin. Für mich haben diese ganzen guten Bedingen sicher zu einer schnellen Stabilisierung beigetragen. Und die Wahl zwischen anonymer Uniklinik und persönlicher Rundum Betreuung ist mir nicht schwer gefallen. Ich wünsche Dir und Deiner Mama eine gute Entscheidung . Was die Angst angeht so ist dies verständlich. Und stellt sich hoffentlich auch für Euch im Nachhinein als unbegründet heraus. Das schwerste für mich war die Entscheidung...dann ging alles !!!
Herzliche Grüße aus dem Allgäu
Rosemarie

Tine11 antwortete auf Angst vor Hochdosischemo
15 Feb. 2015 21:11
  • Tine11
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...vielen herzlichen Dank für Eure Antworten!
Wir dachten vor zehn Jahren bei der Diagnose Brustkrebs die Welt bricht zusammen, aber die Diagnose MM - quasi alles nochmal nur eben in Hochdosis und diesmal mit dem Beigeschmack "unheilbar" zerrt an den Kräften.
Jeanny, mir geht es auch so,ich versuche so viel wie möglich über den neuen Feind herauszufinden, aber es ist verdammt schwer hier den Überblick zu behalten. Auch waren die verschiedenen Arztbesuche z.T. sehr widersprüchlich.
Habe auf jeden Fall heute nochmal mit meiner Mutter gesprochen,sie möchte jetzt einen Schritt nach dem anderen gehen. Erstmal diese Woche die OP zur Knochenstabilisation. Vielleicht sind Ende der Woche auch die neuen Ergebnisse der routinemäßigen Knochenmarksuntersuchung und sämtliche Auswertungen des Blutes vorhanden. Hoffen dann auf ein klärendes Arztgespräch. Die Entscheidung wird auf jeden Fall nicht einfach werden.

Viele liebe Grüße
Tine