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leni161 antwortete auf Wie soll es nun weiter gehen...
13 Juni 2014 22:14
  • leni161
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Lieben dank für deine schnelle Antwort. Es ist einfach alles auf einmal gekommen. Man ist noch fix und fertig vom Tod meiner Oma und paar Tage später dann sowas. Das wichtigste ist aber das sie sagt sie gibt nicht auf sie kämpft. Ich glaube sie hat die Diagnose viel besser verkraftet als wir. Ich versuche zu helfen wo ich kann egal ob es zur zeit der Haushalt ist da mein Papa auch nicht mehr so kann wie er will, oder wenn sie dann zuhause ist habe ich ihr schon gesagt auch wenn ich von morgens bis abends da bin ich mache alles damit es ihr gut geht.:cry:

Lg

Chiara12 antwortete auf Wie soll es nun weiter gehen...
13 Juni 2014 21:56
  • Chiara12
  • 161 Beiträge seit
    27 September 2013
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Hallo Leni,

Erst einmal herzlich Willkommen in diesem Forum, auch wenn der Anlaß sehr belastend ist.:cry:

Der erste Schock ist am schlimmsten, mein Freund hat die Diagnose letztes Jahr im September erhalten. Er mußte am Rücken operiert werden und die Nieren versagten nach der OP.

Ich will aber nicht die ganze Geschichte erzählen, sondern Dir Mut machen. Das MM ist nomalerweise gut zu behandeln. Nach Op, Chemotherapie und Stammzelltransplantatiom im Januar, sind wir Anfang Juni in den Urlaub geflogen :lol:

Die Lebenserwartung, die im Internet so zu finden ist, beruht auf älteren Studien. Es gibt Menschen, die schon seit 15 Jahren mit dieser Krankheit leben. Mittlerweile denke ich auch nicht mehr soviel darüber nach. Wer weiß denn, ob ich noch in fünf oder zehn Jahren lebe? Zur Zeit bin ich zwar augenscheinlich gesund, eine Garantie hat niemand.

Dieses Forum hier hat mir sehr geholfen. Du kannst Dich hier sehr gut über die Krankheit informieren. Ich habe täglich hier gelesen und fühle mich sozusagen auf dem neuesten Stand. Das nimmt zwar Zeit in Anspruch, aber das Thema beherrscht einen ja, wenn die liebsten Menschen betroffen sind.

Versuch mal den Kopf über Wasser zu halten. Die Chemotherapie wird mit großer Wahrscheinlichkeit die Krebszellem töten und Deiner Mutter wird es auch wieder besser gehen.

Du findest hier viel Unterstützung. Das hat mir viel Kraft gegeben, die erste Zeit zu überstehen. Vor acht Monaten hätte ich es nicht gewagt, darüber nachzudenken, jemals mit meinem Freund nochmal in den Urlaub zu fliegen.

Die Forschung macht Fortschritte mit diversen Medikamenten. Man darf die Hoffnung nicht aufgeben.

ich wünsche Dir viel Kraft und Zuversicht für die nächsten Wochen.

Und schreib hier, das hilft.

Chiara

Ich versuche stark zu sein und das Beste daraus zu machen.

Wie soll es nun weiter gehen... wurde erstellt von leni161
13 Juni 2014 21:18
  • leni161
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo ihr Lieben !
Ich bin seit heute neu hier.
Erst einmal zu mir mein Name ist Anna-lena und bin 28 habe zwei Kinder im alter von 8 und 1.
Vor ein paar Wochen war die Welt noch in Ordung.
Es geht um meine Mama... es ist fast genau 4 Wochen her meine liebe Oma war gerade von uns gegangen, da ging es meiner Mama plötzlich sehr schlecht, sie hatte starke Rückenschmerzen nahm innerhalb einer Woche 5 Kilo ab, hatte kein Appetit mehr und musste dauernd brechen. Als es schlimmer wurde brachte mein Papa sie ins Krankenhaus. Einen Tag vor der Beerdigung meiner Oma bekamen wir dann die Diagnose Plasmozytom 3 Stadium. . Es hat uns den Boden unter den Füßen weg gerissen. Ich kann leider keine Auskunft über Blutwerte oder andere angaben machen davon weiß ich direkt nichts. Aber die Blutwerte waren wohl sehr schlecht und die Nieren arbeiteten kaum. Ihr Blut war so dünn das es überall wo sie am Bauch gespritzt wurde noch nach tagen aus den Einstich stellen blutete. Sie bekam dann Blut Transfusion alle 2 tage. Nach 2 Wochen wurde sie nun ins Klinikum nach Göttingen auf die Onkologie verlegt. Ihre Blutwerte sind etwas besser und die Nieren arbeiten wieder. Nun hat sie aber eine Einblutung am Bein was sich entzündet hat und sie nachts nun fiebert und der Brustwirbel ist gebrochen wodurch sie jetzt ein Korsett trägt da es im Moment nicht operiert werden kann da erst die Chemo erfolgen soll.
Die Therapie soll am Montag beginnen sie bekommt Strahlung und eine Hochdosis chemo in Tablettenform mit Lenalidomid und Dexamethason. Sie ist nun gerade erst 60 geworden vor 2 wochen. War gerade seit einem Jahr in Rente. Meine Eltern wollten viel mit dem Wohnmobil Reisen, das war ihr Leben. Erst im April waren sie noch 4 Wochen in Frankreich da war noch alles in Ordnung. .. Ich habe schon ein wenig im Internet gelesen von prognosen die sagen eine Lebenserwartung von ca 4-5 Jahren vorraus . Das macht mir alles so sehr Angst. Ich hänge so sehr an ihr. Dazu kommt die Angst das ich denke mein Papa könnte das nicht verkraften. Er hatte bereits einen Herzinfarkt und einen Schlaganfall. Die beiden haben immer alles gemeinsam gemacht. Sie sind seit 38 Jahren verheiratet. Ich denke die Chemo wird ganz schön kraft kosten. Aber sie ist so schlapp. Wird sie nochmal richtig auf die Beine kommen ? Vielleicht kann sie nach der ersten Chemo in ca 2 Wochen nach Hause und muss dann immer nur Ambulant hin. Was müssen wir dann zuhause beachten? Sie haben 2 französische Bulldoggen soll ich die dann erstmal zu mir nehmen oder wäre das ok wenn sie bei ihr bleiben.? Ach ich hab so viele Fragen jeden Tag kommen neue dazu
Schonmal lieben dank an alle die sich die zeit nehmen meinen Beitrag zu lesen ich weiß einfach nicht mehr weiter es kam alles auf einmal...
Lg Anna-Lena