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leni161 antwortete auf Wie soll es nun weiter gehen...
07 Okt. 2014 23:52
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Danke an alle die mir hier zugehört haben und mir durch liebe Worte mut zusprachen. Meine Mama hat den Kampf verloren. Heute Nacht werden alle Geräte abgestellt da nur noch diese sie am leben erhalten.
Lg Anna-lena

leni161 antwortete auf Wie soll es nun weiter gehen...
06 Okt. 2014 20:44
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Danke.
Wir verstehen es alle nicht. ..

joseph antwortete auf Wie soll es nun weiter gehen...
06 Okt. 2014 19:55
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Liebe Leni

Mehr als Daumendrücken und viel Kraft schicken kann ich nicht

Hoffen wir mal alle zusammen, dass alles zum Guten übergeht

Erstaunlich bleibt trotzdem diese extreme Reaktion ihres Körpers innerhalb von ein paar Stunden :cry:

Joseph

Margret antwortete auf Wie soll es nun weiter gehen...
06 Okt. 2014 16:17
  • Margret
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Liebe Leni,

man ist sprachlos, wenn man so etwas liest. Das hört sich nicht gut an.

Du kannst im Moment nicht mehr tun, als "da sein", und es einfach aushalten. Diese Hilflosigkeit ist furchtbar, aber es gibt keine Alternative.

Ich wünsche dir und deiner Familie von Herzen viel Kraft!

Liebe Grüße,
Margret

leni161 antwortete auf Wie soll es nun weiter gehen...
06 Okt. 2014 16:12
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Hallo
Wollte mich auch mal wieder melden. Es sah alles so gut aus meine Mama hatte Chemo in Tabletten form jeweils 21 tage und dann 8 tage pause. Dies 3 mal hintereinander. Ihr ging es immer besser sie saß am anfang der Therapie im Rollstuhl und vor 3 wochen stand sie wieder in der Küche und hat gekocht... vor 4 wochen sollte dann zur Hochdosis Chemo mit anschließender stammzellen Entnahme in die Uni klinik, da sie aber eine Gürtelrose bekam kam sie wieder nach Hause und kam dann letzte woche Montag wieder ins Klinikum. Montag Dienstag und Mittwoch bekam sie die chemo, sie hatte leichte übelkeit und Kopfschmerzen. Ihr ging es trotzdem gut. Am Freitag sagte sie mir sie käme in 2 wochen nach Hause und würde wenn alles in Ordnung ist gerne wieder mal Schwimmen gehen. Ich war so Glücklich das alles so lief. Doch dann kam alles anders... Samstag hatte sie Bauchschmerzen. Als mein Vater sie besuchen war mit meiner Schwester wollte sie auf Toilette, auf einmal lautes stöhnen. Meine Mama war zusammen gebrochen. Die Ärzte haben schnell reagiert ihr Blutdruck war 70 zu 30 . Abends kam sie auf Intensiv. Die Ärzte wollten dort nachts schon anrufen da sie dachten es geht zuende, doch sie hat sich nochmal gefangen. Die Chemo hat den Darm so geschädigt das die schleimhaut zerstört wurde und Bakterien in die Blutbahn gerieten. Sie hat eine schwere Blutvergiftung . Nun liegt sie im künstlichen Koma. Nieren haben versagt sie hängt am dialyse Gerät. Wird beatmet. Ihre Augen sind ganz Gelb und der ganze körper aufgequollen. Die Ärzte sagen nur ein wunder hilft das sie es übersteht... aber sie hätten auch nicht gedacht das sie es überhaupt mehr wie 24 stunden schafft. Sie Kämpft.Heute kam noch dazu das sie wasser in der Lunge hat und an die Herz Lungen maschine muss, doch sie müsste auf eine andere Station und es ist noch so kritisch das sie nicht Transport fähig ist.
Ich kann nicht mehr .. da läuft es so gut und plötzlich so ein schock. Man steht so Hilflos da. :cry:
Ich fahre täglich zu ihr und halte ihre Hand. Ich habe Angst wenn das Telefon klingelt.. dabei sah es so gut erst aus
Lg

abifiz antwortete auf Wie soll es nun weiter gehen...
14 Juni 2014 12:28
  • abifiz
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Hallo Leni.


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Vorsicht vor Onkel Google!

Man kann mit ihm Sinnvolles herausarbeiten, wie sich auch in Panik und in einen Overkill an gemischten Infos, brauchbar und unbrauchbar wild durcheinander, allmählich hineinsteigern.

Bin sehr darüber erfreut, daß Deine Mutter Kampfgeist zeigt. Das ist die richtige Einstellung.

Zu den Fragen über den Umgang überhaupt mit Deinen Eltern: Falls Dein Vater ohne weiteres mit den zwei Hunden im Alltag zurechtkommt, sollten sie gefälligst dort bleiben, wo sie sind: Das drückt nämlich auch Zuversicht aus. Darüber hinaus sind sie für Deine Eltern wahrscheinlich eine wichtige Anker, ein Quell emotionaler Unterstützung. Anders wäre es nur dann, wenn die alltägliche Pflege Deine Eltern überfordern würde. Aber auch da lassen sich jedoch manchmal Kompromisse schließen, zum Beispiel jemanden engagieren, der an bestimmten Tagen die Hunde ausführt, damit Deine Eltern entlastend.

Grundsätzlich dürfte von zentraler Bedeutung sein, ihnen das Gefühl zu vermitteln, daß sie mit Dir rechnen können, ohne in ihnen aber einen Eindruck von Überbettütelung entstehen zu lassen. In dieser Hinsicht wären für sie auch gelegentliche Besuche der Enkel einerseits eine Bereicherung, anderseits ein Unterpfand, daß das Leben weitergeht, und bewältigbar weitergeht.


abifiz