Plasmozytom und jetzt.....? wurde erstellt von Jana
12 Juni 2014 22:32
- Jana
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11 September 2026
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Liebe Forummitglieder,
vor einer Woche hat mein Papa, 58 Jahre, die Diagnose Plasmozytom erhalten. Vielleicht zunächst etwas zum Hintergrund: letztes Jahr im Herbst hat er leichte Schmerzen im linken Oberschenkel, im Dezember folgte eine Gesichtsrose, die ihn so aus der Bahn geworfen hat, dass der Oberschenkel zunächst vergessen war. Wir wohnen 400 km auseinander und haben uns an Weihnachten gesehen und dann sechs Wochen später. In dieser Zeit hat er fast 10 kg abgenommen, was mir wirklich Sorgen machte. Wir haben gleich gehandelt und veranlasst, dass er im Krankenhaus ausgiebig untersucht wird, ohne auffälligen Befund. Das war im Februar. Die Schmerzen im Oberschenkel wurden zunehmend stärker. Er ging daraufhin zum Orthopäde, der eine Kernspin-Tomographie veranlasste. Das Ergebnis war "bösartiger Tumor im linken Oberschenkel mit Verdacht auf Metastasenbildung". Er wurde noch am gleichen Tag in einer Uni-Klinik in seiner Nähe aufgenommen. Hier stellte man fest, dass 9 cm des Knochens porös waren und ab dem Zeitpunkt durfte er nicht mehr laufen. Eine Woche später wurde er operiert und der "kaputte" Knochen durch ein Implantat ersetzt. Das hat er alles gut überstanden. Letzte Woche, einen Tag vor seiner Entlassung, teilte man ihm mit, dass es sich um ein Plasmazytom handelt. Ich hatte den Begriff noch nie zuvor gehört und war umso mehr überrascht, wie viele Informationen es doch über diese Krankheit gibt. Seit letztem Freitag ist er nun zu Hause und kann sich ein wenig erholen. Am 17.06. muss er erneut in die Klinik, um mit dem zuständigen Onkologe die weitere Vorgehensweise zu besprechen. In seinem Arztbericht steht, dass wohl eine Hochdosis-Chemotherapie mit Melphalan vorgesehen ist. Genaueres wissen wir erst nächste Woche. Da meine Eltern kein Internet nutzen, versuche nun ich, mich so gut es geht und mit den wenigen Informationen die ich habe, zu informieren. Könnte mir von Euch jemand sagen, was man bei dem Gespräch am die Dienstag unbedingt ansprechen sollte, da ich bspw. gelesen habe, dass man, wenn später evtl. eine Stammzellentransplantation vorgesehen wäre, nicht mit Melphalan behandeln sollte? Am 12.07. findet im Klinikum Harlaching in München eine Informationsveranstaltung zu Plasmazytom / MM statt, nimmt dort zufällig jemand von Euch teil? Gibt es einen Unterschied zwischen Plasmazytom und MM? Wie Ihr merkt, gehen mit tausend Fragen im Kopf herum. Ich freue mich daher über jede noch so kleine Rückmeldung.
Liebe Grüße und einen schönen Sommerabend
Jana
vor einer Woche hat mein Papa, 58 Jahre, die Diagnose Plasmozytom erhalten. Vielleicht zunächst etwas zum Hintergrund: letztes Jahr im Herbst hat er leichte Schmerzen im linken Oberschenkel, im Dezember folgte eine Gesichtsrose, die ihn so aus der Bahn geworfen hat, dass der Oberschenkel zunächst vergessen war. Wir wohnen 400 km auseinander und haben uns an Weihnachten gesehen und dann sechs Wochen später. In dieser Zeit hat er fast 10 kg abgenommen, was mir wirklich Sorgen machte. Wir haben gleich gehandelt und veranlasst, dass er im Krankenhaus ausgiebig untersucht wird, ohne auffälligen Befund. Das war im Februar. Die Schmerzen im Oberschenkel wurden zunehmend stärker. Er ging daraufhin zum Orthopäde, der eine Kernspin-Tomographie veranlasste. Das Ergebnis war "bösartiger Tumor im linken Oberschenkel mit Verdacht auf Metastasenbildung". Er wurde noch am gleichen Tag in einer Uni-Klinik in seiner Nähe aufgenommen. Hier stellte man fest, dass 9 cm des Knochens porös waren und ab dem Zeitpunkt durfte er nicht mehr laufen. Eine Woche später wurde er operiert und der "kaputte" Knochen durch ein Implantat ersetzt. Das hat er alles gut überstanden. Letzte Woche, einen Tag vor seiner Entlassung, teilte man ihm mit, dass es sich um ein Plasmazytom handelt. Ich hatte den Begriff noch nie zuvor gehört und war umso mehr überrascht, wie viele Informationen es doch über diese Krankheit gibt. Seit letztem Freitag ist er nun zu Hause und kann sich ein wenig erholen. Am 17.06. muss er erneut in die Klinik, um mit dem zuständigen Onkologe die weitere Vorgehensweise zu besprechen. In seinem Arztbericht steht, dass wohl eine Hochdosis-Chemotherapie mit Melphalan vorgesehen ist. Genaueres wissen wir erst nächste Woche. Da meine Eltern kein Internet nutzen, versuche nun ich, mich so gut es geht und mit den wenigen Informationen die ich habe, zu informieren. Könnte mir von Euch jemand sagen, was man bei dem Gespräch am die Dienstag unbedingt ansprechen sollte, da ich bspw. gelesen habe, dass man, wenn später evtl. eine Stammzellentransplantation vorgesehen wäre, nicht mit Melphalan behandeln sollte? Am 12.07. findet im Klinikum Harlaching in München eine Informationsveranstaltung zu Plasmazytom / MM statt, nimmt dort zufällig jemand von Euch teil? Gibt es einen Unterschied zwischen Plasmazytom und MM? Wie Ihr merkt, gehen mit tausend Fragen im Kopf herum. Ich freue mich daher über jede noch so kleine Rückmeldung.
Liebe Grüße und einen schönen Sommerabend
Jana
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