LEELOO antwortete auf Es geht immer schlechter, Plasmozytom und jetzt noch Polyneuropathie
13 Mai 2014 14:19
- LEELOO
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11 September 2026
11 September 2026
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Danke für Eure Antworten.
@ Jeanny - Gerstengras hatte ich ihn zu Weihnachten sogar geschenkt als Presslinge und ihn dich wirklich ans Herz gelegt. Die hat er leider nie genommen und einfach an meinen Bruder weiter geschenkt. Da bin ich immer noch sauer. :oops:
B12 werde ich noch einmal vorschlagen.
@ Mapoli. doch das ist eine Hämatologische Klinik (Bremen Mitte).
Derzeit ist er für ein paar Tage in der Neurologie.
Das Problem ist, dass mein Vater zu Anfang erlaubt hat, dass ich mit dem Arzt spreche, aber derzeit will er das gar nicht. Nach dem Motto: ich mache das schon. Aber er tut es halt nicht eindringlich genug (wie ich finde) und die Ärzte fragen dann auch einfach nicht weiter nach.
Das ist so ein behämmerter Kreislauf. Es wird schlechter und schlechter. Er hält aus und aus, bis irgendwann nichts mehr geht und meine Mutter auf Krankenhaus drängt. Dann kommt er rein und nach ein paar Tagen wieder raus. Krankengymnastik wird versprochen, es taucht aber während den Tagen im Krankenhaus nie eine aus. Er reisst sich natürlich wieder so was von zusammen, weil er niemanden zur Last fallen will und sich auch nicht beschweren will. Die notieren: Patient hat sich stabilisiert und daheim geht es dann weiter bergab. Wenn das so weiter geht ist er in ein paar Monaten im Pflegeheim.
@ Dani. Mittlerweile tun ihm auch die Arme weh. Erst waren es - nur- die Beine und besonders das rechte. Seit der OP sind die Nerven da eh noch geschädigt. Die Fusssohlen fühlen sich seitdem an wie eingeschlafen und genau da sind die schlimmsten Schmerzen jetzt.
Es hat auch immer mal wiede richtige Verhärtungen (kleine Beulen) auf dem Arm, was immer das wieder ist.
Auch in den Armen lässt die Kraft nach, was ja auch ein Problem mit dem Rollator darstellt. Derzeit geht kaum noch selbstständig auf Toilette.
Die geschädigten Nerven hat noch keiner durchgemessen. Nur die Dosis der Tabletten verdoppelt.
Ich werde ihn heute im Krankenhaus besuchen und mal schauen was ich von ihn an Infos bekommen kann.
@ Jeanny - Gerstengras hatte ich ihn zu Weihnachten sogar geschenkt als Presslinge und ihn dich wirklich ans Herz gelegt. Die hat er leider nie genommen und einfach an meinen Bruder weiter geschenkt. Da bin ich immer noch sauer. :oops:
B12 werde ich noch einmal vorschlagen.
@ Mapoli. doch das ist eine Hämatologische Klinik (Bremen Mitte).
Derzeit ist er für ein paar Tage in der Neurologie.
Das Problem ist, dass mein Vater zu Anfang erlaubt hat, dass ich mit dem Arzt spreche, aber derzeit will er das gar nicht. Nach dem Motto: ich mache das schon. Aber er tut es halt nicht eindringlich genug (wie ich finde) und die Ärzte fragen dann auch einfach nicht weiter nach.
Das ist so ein behämmerter Kreislauf. Es wird schlechter und schlechter. Er hält aus und aus, bis irgendwann nichts mehr geht und meine Mutter auf Krankenhaus drängt. Dann kommt er rein und nach ein paar Tagen wieder raus. Krankengymnastik wird versprochen, es taucht aber während den Tagen im Krankenhaus nie eine aus. Er reisst sich natürlich wieder so was von zusammen, weil er niemanden zur Last fallen will und sich auch nicht beschweren will. Die notieren: Patient hat sich stabilisiert und daheim geht es dann weiter bergab. Wenn das so weiter geht ist er in ein paar Monaten im Pflegeheim.
@ Dani. Mittlerweile tun ihm auch die Arme weh. Erst waren es - nur- die Beine und besonders das rechte. Seit der OP sind die Nerven da eh noch geschädigt. Die Fusssohlen fühlen sich seitdem an wie eingeschlafen und genau da sind die schlimmsten Schmerzen jetzt.
Es hat auch immer mal wiede richtige Verhärtungen (kleine Beulen) auf dem Arm, was immer das wieder ist.
Auch in den Armen lässt die Kraft nach, was ja auch ein Problem mit dem Rollator darstellt. Derzeit geht kaum noch selbstständig auf Toilette.
Die geschädigten Nerven hat noch keiner durchgemessen. Nur die Dosis der Tabletten verdoppelt.
Ich werde ihn heute im Krankenhaus besuchen und mal schauen was ich von ihn an Infos bekommen kann.
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dani999 antwortete auf Es geht immer schlechter, Plasmozytom und jetzt noch Polyneuropathie
13 Mai 2014 13:13
- dani999
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09 Juni 2013
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Hallo,
gegen die Schmerzen hatte ich als erstes das Mittel Lyrica. Als ich das Mittel genommen habe hatte es fast keine Wirkung und wollte nur noch schlafen. Jetzt nachdem ich bei einem Neurologen war und dieser die ganzen Nerven ausgemessen hatte wurde mir im Dez. 13 Gabapentin (Schmerzmittel) 4 Tabletten täglich und Milgamma (Vitamin B1 und B6) 300 mg 1 Tablette täglich verschrieben. Falls die gesetzlich Krankenversichert bist dränge auf ein Rezept bei Milgamma wegen Nebenwirkungen Chemo.
Momentan jetzt nach ca. 6 Monaten wird es immer besser. Am 22.05. habe ich wieder einen Termin beim Neurologen wegen einer neuen Ausmessung der geschädigten Nerven. Vielleicht hilft es dir ja weiter.
Bis bald
Dani
P.S. Kläre die Schmerzen von deinem Vater ab. Was hat er genau überhaupt für Schmerzen. Knochenschmerzen, Gelenkschmerzen, Nervenschädigungen und was es sonst noch gibt. Die im Krankenhaus machten bei mir gar nichts. Ich bin momentan auf der Suche nach alternativen. Krankengymnastik. Lymphdrainschenmassage, Tabletten, Heilpraktiker. ICh will und werde mich nicht den hohen Schmerzmitteln ergeben. Ich habe oft sehr grosse Schmerzen in allen Gelenken Knochen Füssen usw. es ist nicht einfach erst mal zu bestimmen woher die Schmerzen überhaupt herkommen.:bang:
gegen die Schmerzen hatte ich als erstes das Mittel Lyrica. Als ich das Mittel genommen habe hatte es fast keine Wirkung und wollte nur noch schlafen. Jetzt nachdem ich bei einem Neurologen war und dieser die ganzen Nerven ausgemessen hatte wurde mir im Dez. 13 Gabapentin (Schmerzmittel) 4 Tabletten täglich und Milgamma (Vitamin B1 und B6) 300 mg 1 Tablette täglich verschrieben. Falls die gesetzlich Krankenversichert bist dränge auf ein Rezept bei Milgamma wegen Nebenwirkungen Chemo.
Momentan jetzt nach ca. 6 Monaten wird es immer besser. Am 22.05. habe ich wieder einen Termin beim Neurologen wegen einer neuen Ausmessung der geschädigten Nerven. Vielleicht hilft es dir ja weiter.
Bis bald
Dani
P.S. Kläre die Schmerzen von deinem Vater ab. Was hat er genau überhaupt für Schmerzen. Knochenschmerzen, Gelenkschmerzen, Nervenschädigungen und was es sonst noch gibt. Die im Krankenhaus machten bei mir gar nichts. Ich bin momentan auf der Suche nach alternativen. Krankengymnastik. Lymphdrainschenmassage, Tabletten, Heilpraktiker. ICh will und werde mich nicht den hohen Schmerzmitteln ergeben. Ich habe oft sehr grosse Schmerzen in allen Gelenken Knochen Füssen usw. es ist nicht einfach erst mal zu bestimmen woher die Schmerzen überhaupt herkommen.:bang:
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Mapoli antwortete auf Es geht immer schlechter, Plasmozytom und jetzt noch Polyneuropathie
13 Mai 2014 12:46
- Mapoli
-
1736 Beiträge seit
18 Juni 2011
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- Beiträge: 1736
Hallo Leeloo,
eine regelmäßige Kontrolle bei einem Hämato-Onkologen halte ich auch für wichtig. Er geht doch einmal im Monat in die Tagesklinik, ist das keine Hämatologische Klinik? Wichtig ist, dass er dort, wenn er die Infusionen bekommt auch nach einem Arztgesrächs-Termin fragt.
Ich sehe das auch so, wie Jeanny, Du solltest versuchen mal mit zum Gespräch zu gehen, wenn Dein Vater es erlaubt. Sicher ist Deine Mutter auf Grund ihres Alter und der Sorge um Deinen Vater mit der Sache und auch mit den Fachbegriffen überfordert.
Das man in den Kliniken oft in einer falschen Abteilung landet kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Ab eimen gewissen Alter wird man gerne geriatrisch oder internistisch abgespeist, da müssen die Angehörigen energisch um eine Verlegung bitten. Das habe ich vor Jahren bei meiner Mutter (andere Krebserkrankung) leider auch erleben müssen.
Du hattest im Januar eine Anfrage zum MRT gehabt und leider keine Antwort erhalten, wie ich gerade gesehen habe. Der Begriff "ohne Anreicherung" bezieht sich sicher auf das Kontrastmittel und könnte bedeuten, das der Bereich nicht durchblutet ist. So kann der Radiologe die Herde differenzieren. Ein Myelomherd ohne Anreicherung spricht für eine ältere Fraktur (wenn ich mich recht erinnere).
Viel Erfolg und immer hartnäckig nachfragen!
LG
Ma
eine regelmäßige Kontrolle bei einem Hämato-Onkologen halte ich auch für wichtig. Er geht doch einmal im Monat in die Tagesklinik, ist das keine Hämatologische Klinik? Wichtig ist, dass er dort, wenn er die Infusionen bekommt auch nach einem Arztgesrächs-Termin fragt.
Ich sehe das auch so, wie Jeanny, Du solltest versuchen mal mit zum Gespräch zu gehen, wenn Dein Vater es erlaubt. Sicher ist Deine Mutter auf Grund ihres Alter und der Sorge um Deinen Vater mit der Sache und auch mit den Fachbegriffen überfordert.
Das man in den Kliniken oft in einer falschen Abteilung landet kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Ab eimen gewissen Alter wird man gerne geriatrisch oder internistisch abgespeist, da müssen die Angehörigen energisch um eine Verlegung bitten. Das habe ich vor Jahren bei meiner Mutter (andere Krebserkrankung) leider auch erleben müssen.
Du hattest im Januar eine Anfrage zum MRT gehabt und leider keine Antwort erhalten, wie ich gerade gesehen habe. Der Begriff "ohne Anreicherung" bezieht sich sicher auf das Kontrastmittel und könnte bedeuten, das der Bereich nicht durchblutet ist. So kann der Radiologe die Herde differenzieren. Ein Myelomherd ohne Anreicherung spricht für eine ältere Fraktur (wenn ich mich recht erinnere).
Viel Erfolg und immer hartnäckig nachfragen!
LG
Ma
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Jeanny150765 antwortete auf Es geht immer schlechter, Plasmozytom und jetzt noch Polyneuropathie
13 Mai 2014 12:17
- Jeanny150765
1161 Beiträge seit
17 Juni 2010
17 Juni 2010
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- Beiträge: 1161
Hallo Leeloo,
das ist nicht schön,das Dein Vater jetzt eine Neurophatie entwickelt hat.Aus Erfahrung bei meiner Mutter weiß ich,das das wirklich schlimme Schmerzen sind.Sie hatte damals auch unter Velcade damit zu tun gehabt.Nicht hatte dagegen geholfen.Die Schmerzmittel haben Sie noch zusätzlich belastet,denn die sind ja nicht ohne.Wenn die Werte bei Deinem Vater soweit sind,das er ohne Chemo auskommt,dann würde ich mal fragen,ob er eventuell hochdosiertes Vitamin B12 gespritzt bekommt.(1 mal wöchentlich).Nur und nur das hat meiner Mutter geholfen,die Neurophatien in den Griff zu bekommen.Heute sind die nur noch ganz selten und auch nicht so stark.Vielleicht besorgt Ihr Euch auch Gestengras in Presslingform,da kann man nichts verkehrt machen ,aber es steigt das Allgemeinbefinden.Und dann hätte ich mir einen niedergelassenen Onkologen gesucht,der Deinen Vater engmachig versorgt und auch alle seine Werte verfolgen kann.Vielleicht kannst Du ja immer mitgehen und die Probleme ansprechen und auf gezielte Behandlung drängen.Ich habe es einfach,bin von meinen Arbeitszeiten flexibel,wohne in unmittelbarer Nähe und bin also IMMER dabei,von Anfang an.
Ich hoffe sehr,das Dein Vater seine Schmerzen bald los wird,probiert es einfach.Liebe Grüße
Jeanny
das ist nicht schön,das Dein Vater jetzt eine Neurophatie entwickelt hat.Aus Erfahrung bei meiner Mutter weiß ich,das das wirklich schlimme Schmerzen sind.Sie hatte damals auch unter Velcade damit zu tun gehabt.Nicht hatte dagegen geholfen.Die Schmerzmittel haben Sie noch zusätzlich belastet,denn die sind ja nicht ohne.Wenn die Werte bei Deinem Vater soweit sind,das er ohne Chemo auskommt,dann würde ich mal fragen,ob er eventuell hochdosiertes Vitamin B12 gespritzt bekommt.(1 mal wöchentlich).Nur und nur das hat meiner Mutter geholfen,die Neurophatien in den Griff zu bekommen.Heute sind die nur noch ganz selten und auch nicht so stark.Vielleicht besorgt Ihr Euch auch Gestengras in Presslingform,da kann man nichts verkehrt machen ,aber es steigt das Allgemeinbefinden.Und dann hätte ich mir einen niedergelassenen Onkologen gesucht,der Deinen Vater engmachig versorgt und auch alle seine Werte verfolgen kann.Vielleicht kannst Du ja immer mitgehen und die Probleme ansprechen und auf gezielte Behandlung drängen.Ich habe es einfach,bin von meinen Arbeitszeiten flexibel,wohne in unmittelbarer Nähe und bin also IMMER dabei,von Anfang an.
Ich hoffe sehr,das Dein Vater seine Schmerzen bald los wird,probiert es einfach.Liebe Grüße
Jeanny
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Es geht immer schlechter, Plasmozytom und jetzt noch Polyneuropathie wurde erstellt von LEELOO
13 Mai 2014 11:12
- LEELOO
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0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
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Hallo,
ich hatte hier schon mal über meinen Vater (79) geschrieben.
Aug.13 wurde bei ihm ein Playmozytom diagnostiziert. Tumor am 4. Brustwirkbel mit Lähmungserscheinungen in den Beinen. Die Op lief gut. Danach ging es ihm auch schnell wieder besser. Es konnte schon ein paar Meter ohne Rollator laufen. Dann wurde bei der Knochenmarkspunktion festgestellt, dass Krebszellen vorhanden sind. Erst folgte Bestrahlung und Chemo. Seitdem geht es bergab. Das Laufen wurde nach und nach wieder schlechter und seit Anfang des Jahres ist nun auch noch Polyneuropathie hinzugekommen. Die Chemo wurde deshalb erst einmal ausgesetzt (nun 3 Monate ohne Chemo), da auch die Blutwerte das zulassen. Leider hat das nichts gebracht. Man kann von Woche zu Woche zusehen wie mein Vater immer mehr zum Pflegefall wird. Er weint oft vor Schmerzen und ist natürlich total zermürbt, dass ihm das Leben davon gleitet. Leider ist er in Sachen Ärzte keiner der nervt und nachfragt und für sich eintritt. Er ist in der Klink immer der Lieblinge, da er keinem zur Last fallen will und sogar noch versucht sein Essenstablett selber wegzubringen, auch wenn ich sehe, dass er zittert und es kaum geht. Er beklagt sich da einfach zu wenig und sagt auch leider nicht eindringlich genug:" es ist super schlimm und es geht gar nichts mehr."
Der Hausarzt überweist meinen Vater ab und ab in die Klink (bis jetzt 3 x ausserhalb der normalen Termine) ,es werden ein paar Untersuchungen durchgeführt, evtl. wird das Schmerzmedikament erhöht und dann geht es nach 4 Tagen wieder heim, wo es dann weiterhin schlechter wird. Diagnose von der Klinik: Patient konnte nicht laufen als er kam, es wurde sofort wieder besser.
Seinen Onkologen in der Klinik hat er bestimmt schon 3 Monate nicht mehr gesehen. Wenn er durch die Notaufnahme ins Krankenhaus kommt, kommt er meistens in eine andere Abteilung, je nachdem wo Betten frei sind. Bei seinem monatlichen Termin in der Tagesklinik wird derzeit nur die Infusion für die Knochenstärkung und die Blutabnahme gemacht. Viel mehr passiert da auch nicht, ausser das seit ca. 8 Wochen nun ein Schmerzarzt dabei ist. Ansonsten hat mein Vater nur seinen praktischen Arzt, der aber auch nicht mehr auf Lager hat als Akupunktur oder hin und wieder eine Krankenhauseinweisung.
Ich habe das Gefühl, dass in Sachen Ärzte einfach zu wenig passiert. Was kann ich meiner Mutter vorschlagen oder sollte ich aktiv werden? Mein Vater will schon nicht, dass meine Mutter mit dem Arzt redet (ich an ihrer Stelle hätte es schon lange macht).
Sollte er nicht auch einen Onkologen haben, den er öfters sieht?
Mittlerweile hat er sogar kaum noch Kraft in den Armen, kann sich morgens selber kaum noch aus dem Bett wuchten und kaum noch alleine von der Toilette hochkommen.
Für mich ist es derzeit sehr schwer zu sehen, wie mein Vater und meine Mutter sich da einfach ergeben und es zulassen, dass nichts weiter passiert.
Ich habe aber meinen Vater noch nicht abgeschrieben und würde am liebsten die Zügel in die Hand nehmen, damit sich ihm endlich jemand annimmt und sagt: das und das werden wir tun - damit müssen sie leben - das können Sie tun.
Hat hier jemand Vorschläge oder Anregungen?
ich hatte hier schon mal über meinen Vater (79) geschrieben.
Aug.13 wurde bei ihm ein Playmozytom diagnostiziert. Tumor am 4. Brustwirkbel mit Lähmungserscheinungen in den Beinen. Die Op lief gut. Danach ging es ihm auch schnell wieder besser. Es konnte schon ein paar Meter ohne Rollator laufen. Dann wurde bei der Knochenmarkspunktion festgestellt, dass Krebszellen vorhanden sind. Erst folgte Bestrahlung und Chemo. Seitdem geht es bergab. Das Laufen wurde nach und nach wieder schlechter und seit Anfang des Jahres ist nun auch noch Polyneuropathie hinzugekommen. Die Chemo wurde deshalb erst einmal ausgesetzt (nun 3 Monate ohne Chemo), da auch die Blutwerte das zulassen. Leider hat das nichts gebracht. Man kann von Woche zu Woche zusehen wie mein Vater immer mehr zum Pflegefall wird. Er weint oft vor Schmerzen und ist natürlich total zermürbt, dass ihm das Leben davon gleitet. Leider ist er in Sachen Ärzte keiner der nervt und nachfragt und für sich eintritt. Er ist in der Klink immer der Lieblinge, da er keinem zur Last fallen will und sogar noch versucht sein Essenstablett selber wegzubringen, auch wenn ich sehe, dass er zittert und es kaum geht. Er beklagt sich da einfach zu wenig und sagt auch leider nicht eindringlich genug:" es ist super schlimm und es geht gar nichts mehr."
Der Hausarzt überweist meinen Vater ab und ab in die Klink (bis jetzt 3 x ausserhalb der normalen Termine) ,es werden ein paar Untersuchungen durchgeführt, evtl. wird das Schmerzmedikament erhöht und dann geht es nach 4 Tagen wieder heim, wo es dann weiterhin schlechter wird. Diagnose von der Klinik: Patient konnte nicht laufen als er kam, es wurde sofort wieder besser.
Seinen Onkologen in der Klinik hat er bestimmt schon 3 Monate nicht mehr gesehen. Wenn er durch die Notaufnahme ins Krankenhaus kommt, kommt er meistens in eine andere Abteilung, je nachdem wo Betten frei sind. Bei seinem monatlichen Termin in der Tagesklinik wird derzeit nur die Infusion für die Knochenstärkung und die Blutabnahme gemacht. Viel mehr passiert da auch nicht, ausser das seit ca. 8 Wochen nun ein Schmerzarzt dabei ist. Ansonsten hat mein Vater nur seinen praktischen Arzt, der aber auch nicht mehr auf Lager hat als Akupunktur oder hin und wieder eine Krankenhauseinweisung.
Ich habe das Gefühl, dass in Sachen Ärzte einfach zu wenig passiert. Was kann ich meiner Mutter vorschlagen oder sollte ich aktiv werden? Mein Vater will schon nicht, dass meine Mutter mit dem Arzt redet (ich an ihrer Stelle hätte es schon lange macht).
Sollte er nicht auch einen Onkologen haben, den er öfters sieht?
Mittlerweile hat er sogar kaum noch Kraft in den Armen, kann sich morgens selber kaum noch aus dem Bett wuchten und kaum noch alleine von der Toilette hochkommen.
Für mich ist es derzeit sehr schwer zu sehen, wie mein Vater und meine Mutter sich da einfach ergeben und es zulassen, dass nichts weiter passiert.
Ich habe aber meinen Vater noch nicht abgeschrieben und würde am liebsten die Zügel in die Hand nehmen, damit sich ihm endlich jemand annimmt und sagt: das und das werden wir tun - damit müssen sie leben - das können Sie tun.
Hat hier jemand Vorschläge oder Anregungen?
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