Margret antwortete auf Wirbelkörperbruch
14 Nov. 2012 12:14
- Margret
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11 September 2026
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Hallo Wolf, aus eigener Erfahrung rate ich dir ganz dringend, das Thema "schäumender Urin" sehr ernst zu nehmen - bitte informiere Deine Ärzte umgehend, das ist ein eilbedüftiges Thema!
Liebe Grüße und alles Gute,
Margret
Liebe Grüße und alles Gute,
Margret
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Wolf79 antwortete auf Wirbelkörperbruch
14 Nov. 2012 10:53
- Wolf79
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Morgen,
so, am Montag war ich ja in der Uni Düsseldorf zwecks Ganzkörper CT, Blutabnahme und Abgabe meines 24 Stunden Urins.
Am Freitag 12.30 Uhr findet das Ergebnis-Gespräch statt.
Ich werde dann hier berichten.
Übrigens, mein Urin schäumt i.d. letzten Tagen stärker als sonst.
Habe u.a.hier auch schon gelesen, was das bedeuten kann....
Bis später.
LG
Wolfgang
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Wolf79 antwortete auf Wirbelkörperbruch
06 Nov. 2012 20:43
- Wolf79
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Hallo,
hatte heute einen Termin in der Uni. Ich hätte nie geglaubt, das ich diesen praktisch von heute auf morgen bekommen würde.
Aber die PKV macht es wohl mit möglich....
Am Montag gibt es einen Termin zum Ganzkörper-CT und Blutabnahme. Vorher muss ich noch den 24 Stunden-Urin sammeln.
Die Blutwerte bzgl. u.a. der Leichtketten sind schon auffällig, wie die Ärztin sagte, aber ich solle erstmal nicht in Panik verfallen.
Den gebrochenen Wirbel solle man zunächst so lassen wie er jetzt ist und die nächste Woche abwarten.
Auf eine mögliche Knochenmarkpunktion sollte ich mich ebenfalls vorbereiten.
Ich bin davon überzeugt, das ich dort in den besten Händen bin und dieser Weg der Richtige war (Dank Eurer Erfahrungsberichte).
Danke auch Dir Rüdiger für die Auflistung und Deiner Werte und werde mich gleich damit befassen, wenn es nur nicht diese besc...
Unterschiede bei den Einheitsmaßen gäbe, je nach Labor eben.
herzliche Grüße
Wolfgang
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Schwabe antwortete auf Wirbelkörperbruch
06 Nov. 2012 15:55
- Schwabe
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Hallo Wolfgang,
bei mir wurde im Juli diesen Jahres von meinem Hausarzt anhand erhöhter IgG-Werte eine MGUS diagnostiziert und er empfahl mir zur Absicherung eine Knochenmarkbiopsie.
Als Resultat ergab sich ein IgG-Kappa-Plasmozytom der Stufe 1A. Möglicherweise hilft Dir ja ein Vergleich mit meinen Laborwerten (Achtung mit den Einheiten).
- lgG im Serum 21.4 g/1 (2140 mg/dl), Norm < 16 (1600),
- freie Leichtketten Kappa 55 mg/l (550 mg/dl), Norm < 19.5 (195),
- ß-2-Mikroglobulin < 3.5 mg/|,
- Serum-Albumin >3.5 g/dl
- Schwerekette lgG+, Leichtkette kappa+,
- Schwerekette lgA-, Leichtkette Lambda-,
- für meine Ratio KA habe ich keinen konkreten Wert, aber aufgrund der beiden vorherigen Punkt müsste er über der Norm liegen
- keine Osteolysen im CT
und
- auch keine anderen CRAB-Kriterien erfüllt
.
Mein Onkologe (spezialisiert auf Hämatologie) kam zum gleichen Schluß wie Rudi ("Gute Diagnose. Also erst mal keine Panik" ).
Insgesamt haben mir Rudis Schlußfolgerungen ausgesprochen gut weitergeholfen und mein Onkologe meinte bei meinem Termin vor zwei Wochen, dass sie recht kompetent (manche Schwaben drücken sich eben so aus) seien.
Kurzer Themawechsel:
Zu dem nach meiner Ansicht hier schwelenden Konflikt der "Laien und Profis" kann ich aus meiner Erfahrung als Gründungs- und ehemaliges Vorstandsmitglied einer anderen Selbsthilfegruppe (Wahrscheinlichkeit der Erkrankung 1: 100 000; allerdings nicht pro Jahr, sondern bezogen auf die Gesamtbevölkerungsanzahl), dass zumindest einige dieser Laien aufgrund ihrer Erfahrung und ihrer Einarbeitung in dieses ausgesprochen seltene Erkrankungsbild wenigstens anfangs einigen dieser Profis (damals Dermatologen) den Einstieg in diese spezielle Materie erleichtert haben.
Wie sagt ein Bruder von mir so schön (er ist selbst Arzt): auch Ärzte sind nur Menschen und können nicht Alles von Allem wissen.
Euch Allen und momentan besonders Dir Wolfgang
Alles Gute
Gruß
Rüdiger
bei mir wurde im Juli diesen Jahres von meinem Hausarzt anhand erhöhter IgG-Werte eine MGUS diagnostiziert und er empfahl mir zur Absicherung eine Knochenmarkbiopsie.
Als Resultat ergab sich ein IgG-Kappa-Plasmozytom der Stufe 1A. Möglicherweise hilft Dir ja ein Vergleich mit meinen Laborwerten (Achtung mit den Einheiten).
- lgG im Serum 21.4 g/1 (2140 mg/dl), Norm < 16 (1600),
- freie Leichtketten Kappa 55 mg/l (550 mg/dl), Norm < 19.5 (195),
- ß-2-Mikroglobulin < 3.5 mg/|,
- Serum-Albumin >3.5 g/dl
- Schwerekette lgG+, Leichtkette kappa+,
- Schwerekette lgA-, Leichtkette Lambda-,
- für meine Ratio KA habe ich keinen konkreten Wert, aber aufgrund der beiden vorherigen Punkt müsste er über der Norm liegen
- keine Osteolysen im CT
- auch keine anderen CRAB-Kriterien erfüllt
Mein Onkologe (spezialisiert auf Hämatologie) kam zum gleichen Schluß wie Rudi ("Gute Diagnose. Also erst mal keine Panik" ).
Insgesamt haben mir Rudis Schlußfolgerungen ausgesprochen gut weitergeholfen und mein Onkologe meinte bei meinem Termin vor zwei Wochen, dass sie recht kompetent (manche Schwaben drücken sich eben so aus) seien.
Kurzer Themawechsel:
Zu dem nach meiner Ansicht hier schwelenden Konflikt der "Laien und Profis" kann ich aus meiner Erfahrung als Gründungs- und ehemaliges Vorstandsmitglied einer anderen Selbsthilfegruppe (Wahrscheinlichkeit der Erkrankung 1: 100 000; allerdings nicht pro Jahr, sondern bezogen auf die Gesamtbevölkerungsanzahl), dass zumindest einige dieser Laien aufgrund ihrer Erfahrung und ihrer Einarbeitung in dieses ausgesprochen seltene Erkrankungsbild wenigstens anfangs einigen dieser Profis (damals Dermatologen) den Einstieg in diese spezielle Materie erleichtert haben.
Wie sagt ein Bruder von mir so schön (er ist selbst Arzt): auch Ärzte sind nur Menschen und können nicht Alles von Allem wissen.
Euch Allen und momentan besonders Dir Wolfgang
Alles Gute
Gruß
Rüdiger
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GiselaKöenig antwortete auf Wirbelkörperbruch
05 Nov. 2012 20:30
- GiselaKöenig
378 Beiträge seit
26 Oktober 2009
26 Oktober 2009
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- Beiträge: 378
Hallo Jeanny,
Ich möchte Dir freundlich antworten! Denk einfach nochmal nach!
Viele Grüße
Gisela
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Viele Grüße
Gisela
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rudi antwortete auf Wirbelkörperbruch
05 Nov. 2012 13:53
- rudi
-
2203 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
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- Beiträge: 2203
Mal ein kurzes Abweichen vom eigentlichen Thema:
Was ist ein "Laie" und was ist ein "Profi" ?
Zitat:
Der Begriff "Laie" kommt aus dem Griechischen. Dort bedeutet das Wort "laós" auf Deutsch Volk. Im heutigen Sprachgebrauch hat das Wort Laie mehrere Bedeutungen. Am häufigsten wird es im Sinne des französischen Worts "Amateur" gebraucht. Darunter versteht man jemanden, der eine Tätigkeit nicht berufsmäßig, sondern als Hobby betreibt. Die Bezeichnung Amateur wird häufig abwertend gebraucht, obwohl das nicht immer angebracht ist. Viele Laien bringen so viel Sachkenntnis, Erfahrung und Eifer in ihre Tätigkeit ein, dass sie speziell ausgebildeten Fachleuten nicht nachstehen. Dabei verschwimmen die Grenzen immer mehr. Viele Laien machen ihr Hobby zum Beruf. Im Sinne der Definition sind sie damit keine Laien mehr, sondern Profis.
Zitat Ende:
Quelle:
www.sonnenziele.net/griechenland-lexikon-laie.htm
Jetzt die Frage:
Ist multiples Myelom nur unser Hobby? Nein sicher nicht :bang:
Zu unserer Berufung müssen wir es trotzdem gezwungenermaßen machen- wenn wir uns nicht total dem Schicksal "ausliefern" wollen.
Was ist ein "Laie" und was ist ein "Profi" ?
Zitat:
Der Begriff "Laie" kommt aus dem Griechischen. Dort bedeutet das Wort "laós" auf Deutsch Volk. Im heutigen Sprachgebrauch hat das Wort Laie mehrere Bedeutungen. Am häufigsten wird es im Sinne des französischen Worts "Amateur" gebraucht. Darunter versteht man jemanden, der eine Tätigkeit nicht berufsmäßig, sondern als Hobby betreibt. Die Bezeichnung Amateur wird häufig abwertend gebraucht, obwohl das nicht immer angebracht ist. Viele Laien bringen so viel Sachkenntnis, Erfahrung und Eifer in ihre Tätigkeit ein, dass sie speziell ausgebildeten Fachleuten nicht nachstehen. Dabei verschwimmen die Grenzen immer mehr. Viele Laien machen ihr Hobby zum Beruf. Im Sinne der Definition sind sie damit keine Laien mehr, sondern Profis.
Zitat Ende:
Quelle:
www.sonnenziele.net/griechenland-lexikon-laie.htm
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Ist multiples Myelom nur unser Hobby? Nein sicher nicht :bang:
Zu unserer Berufung müssen wir es trotzdem gezwungenermaßen machen- wenn wir uns nicht total dem Schicksal "ausliefern" wollen.
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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