AMMonline

     

17 März 2011 12:16
  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Hallo Jeanny,
ich habe die Bücher von Fr. Budwig schon vor Jahren gekauft und gelesen.
Zum Frühstück nehme ich seit Jahren immer Müsli mit Joghurt und kaltgepresstes Leinöl.
Das Programm von Budwig konsequent durchzuführen ist in einer Familie nicht so einfach. Das habe ich nicht geschafft.

Das ist ja das große Problem bei allen alternativen Methoden, diese stur durchzuführen mit allem Verzicht auf die üblichen Gewohnheiten. Das schaffen nur die wenigsten.
Ich habe mir mal vor Jahren einen Kombucha-"Teepilz" bestellt und ein ganzes Jahr selbst Kombucha Getränk auf Basis von grünem Tee gebraut. Wer das mal gemacht hat, weiß wovon ich rede. Das hält man auf Dauer nicht durch, zumal man sehr reinlich vorgehen muß um keinen Schimmelpilz an die Kultur zu kriegen.

Und wenn man etwas über ein Jahr und länger ausprobiert und sieht, daß die Werte doch nicht fallen sondern langsam weiter steigen, dann glaubt man auch nicht mehr an eine positive Wirkung bei all dem ganzen Aufwand.

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

17 März 2011 13:28
  • Margret
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026

Jeanny150765 schrieb: ... lest einmal dieses : Öl-Eiweiss- Kost nach Jahanna Budwig. Sehr sehr gut.


Liebe Jeanny,

auf Basis welcher wissenschaftlicher Untersuchungen oder persönlichen Erfahrungen kommst du zu deinem Urteil?

Liebe Grüße,
Margret

Jeanny150765 antwortete auf Krebszellen aushungern durch Zucker-Entzug
17 März 2011 14:04
  • Jeanny150765
  • 1161 Beiträge seit
    17 Juni 2010
Liebe Margret,

ich bin zufällig auf diese Seite gekommen,nachdem hier
über den Zuckerentzug diskutiert wird.Ich hab alles durchgelesen und
finde das sehr interessant.Hab also noch keine Erfahrung diesbezüglich.Ob es wirklich hilft???Aber wenn es nicht schadet,hat
man ja eigentlich auch nichts zu verlieren und könnte es probieren.
Ich habe jedenfalls schon mal eine Saftpresse bestellt und wir werden
es mit den Säften und vor allem mit dem Sauerkrautsaft ausprobieren.


LG
Jeanny

Jeanny150765 antwortete auf Krebszellen aushungern durch Zucker-Entzug
17 März 2011 16:36
  • Jeanny150765
  • 1161 Beiträge seit
    17 Juni 2010
Hallo Rudi,

ich habe ebend erst Deinen Bericht gelesen.
Vielleicht bin ich schon wieder zu euphorisch und
ja,da muss man ganz schön konsequent vorgehen.
Man will einfach alles ausprobieren,was unterstützend
wirken könnte.Wenn es durch eine Ernährungsumstellung so
einfach wäre..Aber man kann es ja mal wenigstens mit den selbstgepressten Säften ,den Zuckerentzug usw.probieren,es schadet ja nichts und ist sicher gesunder als all das industriell hergestellte.
Ich werde mal berichten nach einiger Zeit.Auch mit dem Curcumin(richtig??) ist ein Versuch wert.Steht ja auch überall,das das gut sein soll.

LG
Jeanny

02 Juni 2011 21:34
  • gast
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo miteinander,

folgendes freut mich sehr, weil es endlich wissenschaftlich ist, aber es stört mich, dass es als jüngste Erkenntnis gefeiert wird:

Was Frau Johanna Budwig schon seit den 1950er Jahren mit Krebs-Patienten sehr erfolgreich praktiziert hat (viel Quark+Leinöl + keinZucker + viel Gemüse + milchsauervergorene Lebensmittel), kommt langsam wieder in der wissenschaftlichen Forschung an - natürlich geben sie nicht zu, dass es ähnlich wie die Budwig-Ernährung ist - sie nennen es "ketogene Ernährung" - aber die wichtigsten Regeln sind kein Zucker, wenig Kohlehydrate, viel Omega3-Fettsäuren, viel Eiweiß, (sowie mehr sekundäre Pflanzenstoffe und vergorenen Joghurt) zu essen:

www.uk-wuerzburg.de/aktuelles/news-detai...ienten-staerken.html
www.all-in.de/nachrichten/allgaeu/rundsc...elfen;art2757,929857
Interview mit Prof. Ulrike Kämmerer Würzburg (3,5 Min):
www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/media/visite5695.html
www.stuttgarterblatt.de/magazin/gesundhe...ei-krebserkrankungen

Also jetzt kann niemand mehr sagen, die Öl-Eiweiss-Kost nach Johanna Budwig sei nicht wissenschaftlich.

www.ernaehrgesund.de/html/artikel_krebsdiaet.html
www.ernaehrgesund.de/html/artikel_krebsdiaetinterview.html
Der Buchtitel von Coy ist unverschämterweise "Die neue Anti-Krebs Ernährung" - dabei ist nichts neu daran (außer ein paar neu entwickelten Produkten zum Geldmachen, die unserem ungesunden Lebensstil entgegenkommen: "Nachdem mir die Zusammenhänge zwischen der Aggressivität der Krebszellen und der Ernährung klar waren, habe ich Patienten empfohlen, auf Glukose und Kohlenhydrate weitgehend zu verzichten und ausreichend Omega-3-fettsäurereiche Pflanzenöle sowie eiweißreiche Lebensmittel zu konsumieren. Doch mit diesen Ratschlägen ist den Krebspatienten meist nicht geholfen. So sind nur wenige in der Lage, im Alltag auf Brot und Nudeln zu verzichten – selbst wenn akute Todesgefahr besteht. Daher habe ich zusammen mit innovativen Firmen spezielle Lebensmittel entwickelt, die die notwendige Ernährungsumstellung erleichtern." - Vielleicht helfen die neu entwickelten "speziellen Lebensmittel" ja dann, wenn man es eben nicht schafft, den Lebensstil zu ändern) .


Karina

02 Juni 2011 22:01
  • sergio
  • 479 Beiträge seit
    27 Oktober 2009
Hallo Karina,
letzte Jahr kam das Thema ja schon mal zur Sprache, hatte mir damals diese wuerzburger studie durchgelesen und meine Erhaehrung umgestellt, hab es das ganze Jahr ziemlich gut gemacht, und ich muss sagen, die Umstellung war gar nicht so schlimm und nach langsamer umgewoehnug ging es mir koerperlich auch besser. Brotersatz war selbtgemachtees brot aus mandelmehl und mit etwas zeit und wille ist es gar nicht so schwer.
Es hat aber bez. der KH bei mir nicht das erhoffte gebracht, aber ich versuche trotzdem weiterhin einige regeln zu befolgen, zucker und suesses vermeide ich fast immer, und kohlenhydrate so wenig wie moeglich.
gruss

Sergio