leopoldi antwortete auf Autolog-allogene Doppel-SZT ohne Nutzen
17 Feb. 2011 21:07
- leopoldi
-
1197 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Hallo,
und nun auch noch meinen Senf dazu.
Wir haben die Entscheidung für die Allo auf Grund der allgemein ungünstigen Prognose mit t4;14, der kurzen Remission nach Autologer, getroffen.
"Der negative Einfluss von t(4;14), welcher nach einer Hochdosistherapie beobachtet wurde, kann durch die allogene Stammzelltransplantation überwunden werden."
( www2.sub.uni-hamburg.de/opus/volltexte/2010/4700/index.html )
Ob dies nun definitiv Hand und Fuß hat? Aber was einem entspricht, glaubt man nur zu gerne ... Und eben, wie bereits meine Vorredner sagen, hier ging es um Patienten ohne Hochrisikoprofil.
Schöne Grüße
Monika
und nun auch noch meinen Senf dazu.
Wir haben die Entscheidung für die Allo auf Grund der allgemein ungünstigen Prognose mit t4;14, der kurzen Remission nach Autologer, getroffen.
"Der negative Einfluss von t(4;14), welcher nach einer Hochdosistherapie beobachtet wurde, kann durch die allogene Stammzelltransplantation überwunden werden."
( www2.sub.uni-hamburg.de/opus/volltexte/2010/4700/index.html )
Ob dies nun definitiv Hand und Fuß hat? Aber was einem entspricht, glaubt man nur zu gerne ... Und eben, wie bereits meine Vorredner sagen, hier ging es um Patienten ohne Hochrisikoprofil.
Schöne Grüße
Monika
~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~
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Martin.Q antwortete auf Autolog-allogene Doppel-SZT ohne Nutzen
17 Feb. 2011 21:10
- Martin.Q
512 Beiträge seit
18 August 2009
18 August 2009
Hallo Margret,
die Überschrift ist in meinen Augen von dem Journal Onko schlecht gewählt - nicht von Dir, daher kein Vorwurf an Dich! Im Gegenteil, danke fürs einstellen.
Richtiger Weise müsste die Überschrift im Journal in meinen Augen heißen:
Autolog - Allo Doppel -SZT ohne Vorteil gegebnüner Tandem-Auto-SZT in der 1. Linientherapie bei Patienten mit Multiplem Myelom mit Standardrisiko in Bezug auf das Gesamtüberleben
Es ist aktuell ja auch so, dass u.a. aus diesem Grund der Standard nicht die RIC-Allo in der 1. Linien-Therapie für Standard Risko Patienten ist
Alleine das Wort "Nutzen" finde ich schon sehr schlecht gewählt. Natürlich "nutzt" die Therapie den meisten Patienten, die Therapie bringt in diesem Fall nur kein Vorteil gegenüber einer anderen Therapie.
Man sollte übirgens auch die p-Values beachten. Ein p-value, z.B. von 0,9 sagt statisch gesehen gar nichts aus um es mal ganz einfach so zu sagen...
VLG
die Überschrift ist in meinen Augen von dem Journal Onko schlecht gewählt - nicht von Dir, daher kein Vorwurf an Dich! Im Gegenteil, danke fürs einstellen.
Richtiger Weise müsste die Überschrift im Journal in meinen Augen heißen:
Autolog - Allo Doppel -SZT ohne Vorteil gegebnüner Tandem-Auto-SZT in der 1. Linientherapie bei Patienten mit Multiplem Myelom mit Standardrisiko in Bezug auf das Gesamtüberleben
Es ist aktuell ja auch so, dass u.a. aus diesem Grund der Standard nicht die RIC-Allo in der 1. Linien-Therapie für Standard Risko Patienten ist
Alleine das Wort "Nutzen" finde ich schon sehr schlecht gewählt. Natürlich "nutzt" die Therapie den meisten Patienten, die Therapie bringt in diesem Fall nur kein Vorteil gegenüber einer anderen Therapie.
Man sollte übirgens auch die p-Values beachten. Ein p-value, z.B. von 0,9 sagt statisch gesehen gar nichts aus um es mal ganz einfach so zu sagen...
VLG
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joseph antwortete auf Autolog-allogene Doppel-SZT ohne Nutzen
17 Feb. 2011 22:29
- joseph
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
hmmmmm
17.02.2011
Kontinuierliche Gabe von Lenalidomid nach First-Line-Behandlung oder als Erhaltungstherapie nach ASCT reduziert Risiko für Pro-gression oder Tod beim Multiplen Myelom um mindestens 50%
///////////////////////// weiter lesen
www.journalonko.de/newsview.php?id=4598
MFG
Joseph
17.02.2011
Kontinuierliche Gabe von Lenalidomid nach First-Line-Behandlung oder als Erhaltungstherapie nach ASCT reduziert Risiko für Pro-gression oder Tod beim Multiplen Myelom um mindestens 50%
///////////////////////// weiter lesen
www.journalonko.de/newsview.php?id=4598
MFG
Joseph
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carina antwortete auf Autolog-allogene Doppel-SZT ohne Nutzen
18 Feb. 2011 10:16
- carina
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Hallo Joseph,
danke für den link.
Bin jetzt wieder etwas postiver gestimmt, nein sogar super postiv. Hatte einen kleinen "Hänger" in der letzten Zeit, da nach meinem Rezidiv im Juli 2010 die Velcade-Therapie nicht so richtig gegriffen hat. Aber jetzt soll es mit Lena weitergehen.
Ein scönes Wochenende allen.
LG Andrea.
danke für den link.
Bin jetzt wieder etwas postiver gestimmt, nein sogar super postiv. Hatte einen kleinen "Hänger" in der letzten Zeit, da nach meinem Rezidiv im Juli 2010 die Velcade-Therapie nicht so richtig gegriffen hat. Aber jetzt soll es mit Lena weitergehen.
Ein scönes Wochenende allen.
LG Andrea.
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rudi antwortete auf Autolog-allogene Doppel-SZT ohne Nutzen
18 Feb. 2011 11:40
- rudi
-
2203 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Hallo,
ich habe neulich auch gelesen, daß bei Standardrisiko-Patienten kein nennenswerter Unterschied zwischen Standdard Chemo Therapie und Hochdosis Chemo mit anschließender autologer SZT festgestellt werden konnte was das ereignisfrei Überleben und das Gesamt-Überleben betrifft.
Es gibt immer wieder Studienaussagen die einen eher verwirren als einem weiterhelfen können.
Das ist ja das Unüberschaubare, weil in einer Studie fast jeder Patient andere Grundvoraussetztungen mitbringt. Jeder hat andere Ausgangswerte und andere Chromosomenveränderungen in der Summe und jeder reagiert anders auf die einzelnen Therapiephasen in der Studie. Viele die aus dem Raster fallen werden während der Stucie "zensiert", d.h. aus der Studie rausgenommen aber nach Kaplan Mayer Berechnung doch statistisch/mathematisch weitergeführt für das Gesamtergebnis der Studie.
Deshalb gilt immer noch mehr oder weniger der alte Spruch:
"Traue keiner Studie, die du nicht selbst manipuliert hast"
Und nochwas, ich sage mir immer, die Therapie die ich hinter mir habe hat meine Werte in Richtung CR gedrückt, aber jetzt liegt es an mir und meinem Überlebenswillen und meinen Selbstheilungskräften, die nur ich selbst aktivieren kann - wie der weitere Verlauf ausgeht.
ich habe neulich auch gelesen, daß bei Standardrisiko-Patienten kein nennenswerter Unterschied zwischen Standdard Chemo Therapie und Hochdosis Chemo mit anschließender autologer SZT festgestellt werden konnte was das ereignisfrei Überleben und das Gesamt-Überleben betrifft.
Es gibt immer wieder Studienaussagen die einen eher verwirren als einem weiterhelfen können.
Das ist ja das Unüberschaubare, weil in einer Studie fast jeder Patient andere Grundvoraussetztungen mitbringt. Jeder hat andere Ausgangswerte und andere Chromosomenveränderungen in der Summe und jeder reagiert anders auf die einzelnen Therapiephasen in der Studie. Viele die aus dem Raster fallen werden während der Stucie "zensiert", d.h. aus der Studie rausgenommen aber nach Kaplan Mayer Berechnung doch statistisch/mathematisch weitergeführt für das Gesamtergebnis der Studie.
Deshalb gilt immer noch mehr oder weniger der alte Spruch:
"Traue keiner Studie, die du nicht selbst manipuliert hast"
Und nochwas, ich sage mir immer, die Therapie die ich hinter mir habe hat meine Werte in Richtung CR gedrückt, aber jetzt liegt es an mir und meinem Überlebenswillen und meinen Selbstheilungskräften, die nur ich selbst aktivieren kann - wie der weitere Verlauf ausgeht.
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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Kuddel57 antwortete auf Autolog-allogene Doppel-SZT ohne Nutzen
18 Feb. 2011 12:16
- Kuddel57
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Hallo Josef,
drei Studien mit super Ergebnissen. Das nenne ich eine gute aufbauende Nachricht. Bei 1500 Patienten mit derart gutem Verlauf dürfen wir guter Dinge für die Zukunft sein.
Danke für den Link
Jürgen
drei Studien mit super Ergebnissen. Das nenne ich eine gute aufbauende Nachricht. Bei 1500 Patienten mit derart gutem Verlauf dürfen wir guter Dinge für die Zukunft sein.
Danke für den Link
Jürgen
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