AMMonline

     

archiv antwortete auf Bisphosphonate oral
14 März 2009 22:49
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    15 August 2026

Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Bella" am 14. März 2009 um 22:49 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Rudi S" geschrieben am 14. März 2009 um 17:01 Uhr.

Hallo Rudi,
kann ich das irgendwo nachlesen, dass Bisphosphonate nach neuesten Erkenntnissen statt alle 4 Wochen nur alle 2 - 3 Monate gegeben werden?
LG
Bella

archiv antwortete auf Bisphosphonate oral
15 März 2009 09:38
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    15 August 2026

Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Andreas Raj." am 15. März 2009 um 09:38 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Bella" geschrieben am 14. März 2009 um 22:49 Uhr.

Liebe Bella,

es gibt das Konsens-Papier der Mayo-Clinic zum Einsatz von Bisphosphonaten bei MM, das im Moment von den meisten Ärzten als Grundlage für den Bisphosphonat-Einsatz genommen wird. Hinter dem unten stehenden Link verbirgt sich ein Abstract zu diesem Papier, dort wird Deine Frage beantwortet.

In Deutschland wird derzeit von der AWMF (Arbeitsgemeinschaft wissenschaftlicher medizinischer Fachgesellschaften) eine S3-Leitlinie zum Thema "Bisphosphonat-assoziierte Kiefernekrosen" erarbeitet. An einem ersten Treffen habe ich als Nekrose-Betroffener für die APMM teilgenommen. Ob hier ähnliche Empfehlungen wie in dem Mayo-Papier ausgesprochen werden oder man sich lediglich mit den Folgen einer wie auch immer durchgeführten Therapie befasst, vermag ich nach diesem ersten Termin noch nicht zu sagen.

Schönen Sonntag!

Andreas





www.mayoclinicproceedings.com/content/81/8/1047.abstract

archiv antwortete auf Bisphosphonate oral
15 März 2009 11:53
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    15 August 2026

Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Rudi S" am 15. März 2009 um 11:53 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Bella" geschrieben am 14. März 2009 um 22:49 Uhr.

LG
Rudi

archiv antwortete auf Bisphosphonate oral
15 März 2009 19:51
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    15 August 2026

Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Andreas Raj." am 15. März 2009 um 19:51 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Andreas Raj." geschrieben am 15. März 2009 um 09:38 Uhr.

Liebe Bella und alle anderen Leser,

es gibt neben dem Konsenspapier der Mayo-Clinic auch schon eine deutsche Behandlungsempfehlung der DGZMK, wie ich jetzt herausfand. Siehe Link.

Gruß

Andreas





www.dgzmk.de/index.php?site=std176

archiv antwortete auf Bisphosphonate oral
15 März 2009 21:58
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "joseph" am 15. März 2009 um 21:58 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Andreas Raj." geschrieben am 15. März 2009 um 19:51 Uhr.


hi Andreas

Ich hatte dieses schon einige male hier erwähnt, einmal dabei = immer dabei

............

Da die Halbwertszeit der kovalent im Knochen gebundenen BP sehr lange ist, kann ein
Zeitintervall zur unkritischen Implantation nach Absetzen einer BP-Therapie bei Hochrisiko-
Patienten wahrscheinlich gar nicht angegeben werden.

oder

da Bisphosphonate über Jahre an den Hydroxylapatit des Knochens gebunden bleiben
können, gibt es nach dem heutigen Wissensstand keine Evidenz für eine Unterbrechung
der Bisphosphonattherapie.

................

Bifis sind hartnäckiger als man denkt !!!

Liebe Grüsse

Joseph

archiv antwortete auf Bisphosphonate oral
16 März 2009 16:36
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Rudi S" am 16. März 2009 um 16:36 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Andreas Raj." geschrieben am 15. März 2009 um 19:51 Uhr.

Hallo,
was ich in dem deutschen Dokument vermisse gegenüber der Mayo-Empfehlung ist eine Empfehlung die intravenösen Bisphosphonate nur alle 3 Monate und nicht jeden Monat (4 Wochen Zyklus) zu verabreichen. Das wäre eigentlich gerade im Hinblick auf das erhöhte ONJ Risiko der wichtigste Punkt. Und eine Empfehlung fehlt, nach 2 jähriger Einnahme eine Pause zu machen (z.B. mal 1 Jahr aussetzen und dann wieder weiter machen alle 3 Monate)

Nur wenn massive und schnell größer werdende Osteolysen beobachtet werden sollte eine massive BIFO- Therapie über mehrere Monate gemacht werden und danach kann man ggf. wegen der Halbwertzeit wieder auf ein Intervall von 3 Monaten gehen.

Das wäre für mich eine "zeitgemäße" Empfehlung mit "Hand und Fuß"!

LG
Rudi

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