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Vorbereitung auf die allogene SZT wurde erstellt von Harry
08 Jan. 2011 10:24
  • Harry
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo zusammen,
am 17.01.11 werde ich im Hochsicherheitstrakt (KMT-Station) von Würzburg zur Vorbereitung auf die "Allo" aufgenommen. Transplantation am 25.01.11. Die "Haftzeit" soll 6-8 Wochen betragen. Eigentlich wollte ich viel gelassener an die Sache herangehen, doch das Unterbewusstsein arbeitet wohl so stark, dass ich nachts wach werde und schlecht wieder einschlafen kann. Aber es ist ja auch kein Wunder: War vom 25.10-18.11 und 06.12.-29.12 zur Tumorreduzierung (Chemo) in der Klinik. Bin jetzt 2 1/2 Wochen zu Hause und dann wieder lange Zeit weg. Bleibt einfach in den Klamotten stecken und bei dem Aufklärungsgespräch mit dem Oberarzt habe ich erfahren, dass die Konditionierung doch nicht so "dosisreduziert" ist, wie ich vermutet hatte, eher mehr zur vollen "Allo" hin. Aber wenn ich den Erfahrungsbericht von Sabine Schock lese ist das für die Eliminierung des Myeloms wohl auch besser. Fühle mich körperlich eigentlich ganz gut, nur durch die vorangegangene Chemo ist mein Blutbild noch nicht vom besten: Hb schwankt zwichen 7,9 und 8,2. Die Thrombos zwischen 12.000 und 30.000. Es gibt noch viel zu Hause zu tun: Man muß ja zweigleisig fahren: Vorkehrungen treffen, falls man wider Erwarten doch nicht nach Hause zurückkehrt und was man natürlich hofft und glaubt, Maßnahmen treffen, wenn man wieder zu Hause ist: Topfblumen in Pflege geben, Papagei in Pension und sonstiges. Kurz und gut: Werde guten Mutes am 17.01. Richtung Süden reisen und mich, wenn es mir nicht allzu schlecht geht wöchentlich einmal hier melden und berichten (falls von der Mehrheit nicht gewünscht bitte mir mitteilen).
Hoffe Ihr drückt mir die Daumen.

Viele liebe Grüße
Harry

Margret antwortete auf Vorbereitung auf die allogene SZT
08 Jan. 2011 11:06
  • Margret
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Lieber Harry,

wie kannst du denken, dass die Fories hier nicht wissen wollen, wie es dir geht?

Natürlich nimmt man immer an der weiteren Entwicklung teil! Ich finde es sehr schade, wenn sich jemand z.B. mit Fragen oder Sorgen meldet und nach den Anworten aus dem Kreis hier nie wieder von sich hören lässt.

Also halt uns auf dem Laufenden bitte. Ich drück dir alle Daumen und wünsche dir von Herzen alles Gute und viel Erfolg.

Liebe Grüße,
Margret

Nervi antwortete auf Vorbereitung auf die allogene SZT
08 Jan. 2011 11:55
  • Nervi
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo, Harry,

drücke dir die Daumen und wünsche dir Kraft, alles Gute und natürlich viel Erfolg!

Liebe Grüße
Nervi

rudi antwortete auf Vorbereitung auf die allogene SZT
08 Jan. 2011 13:34
  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Hallo Harry,
ich drück Dir auch die Daumen und wünsche Dir einen guten Verlauf.
Ab 27.01. liege ich ja auf M41 ganz in Deiner Nähe und dann sende ich Dir positive Energie rüber.

Liebe Grüße
Rudi

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

Kuddel57 antwortete auf Vorbereitung auf die allogene SZT
08 Jan. 2011 14:31
  • Kuddel57
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo Harry!

Deine Zeilen zeigen Dich zwischen Hoffen und Bangen, die normalen Ängste vor einer solchen Transplantation. Du bist stark und gehst rational an die Behandlung. Hast Vorkehrungen getroffen für die Eventualitäten. Alles Bestens. Aber Angst und Zweifel vertreiben gelegentlich doch die geplante Gelassenheit. So ging es wohl uns allen.
Ist es wichtig, ob der Arzt oder jemand von uns die Behandlung als belastend für Dich einstuft?
Der Oberarzt klärte Dich über das Bevorstehende auf. Dabei stellt er die Risiken in den Vordergrund. Die gewünschte Wirkung einer CR ist Dir eh schon klar.
Er nennt Dir die zu erwartende Haftzeit, besser so und eher raus kommen als enttäuscht länger bleiben müssen. Er beschönigt nicht, besser kann es danach in der Praxis werden.
Mach in den verbleibenden Tagen viel für Seele und Wohlbefinden, je kräftiger Du in die Klinik kommst, desto besser kannst Du die Behandlung verkraften.
Bei meiner Allo wurde ich am Tag achtzehn entlassen. Es war wider erwarten die leichteste aller Behandlungen. Für einen ähnlich guten Verlauf drücke ich Dir die Daumen..

Gute Erholung bis dahin

Jürgen

leopoldi antwortete auf Vorbereitung auf die allogene SZT
08 Jan. 2011 14:52
  • leopoldi
  • 1197 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Hallo Harry,

Jürgen hat bereits genau die richtigen Worte gefunden.
Da meint man vor einem riesigen Berg zu stehen und kommt schon beim Anblick ins Schaudern. Im Nachhinein war das ganze viel "flacher". Es zieht sich halt hinterher sehr lange hin; jeden Husten, jedes leichte Fieber muss man ernst nehmen.
Mein Mann wurde im Mai in Würzburg transplantiert und an Tag 21 entlassen. Die Therapie an sich war viel weniger belastend für ihn als die vorhergegangene Autologe. Uns wurde seinerzeit gesagt, bei MM würde generell nur dosisreduziert vorbehandelt. Ob sich an dieser Strategie nun schon wieder so viel geändert haben soll?

"Mach den ersten Schritt im Vertrauen. Du brauchst nicht den ganzen Weg zu sehen. Mach einfach den ersten Schritt."
Dr. Martin Luther King jr. (1929 - 1968 )


Natürlich möchten wir am Verlauf teilhaben! Ich drück Dir ganz ganz fest die Daumen.

LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

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