AMMonline

     

rudi antwortete auf frage zu abstand zw. chemos
10 Dez. 2010 12:24
  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Hallo Katrin,
viele Patienten haben am Anfang ihrer MM Krankheit keine Del17q, aber im Laufe der Zeit nach mehreren Therapien können sich die Myelomzellen immer aggressiver verändern und jeder kann dann plötzlich eine Del 17q (P53) erhalten. Es ist leider generell so, daß sich die Myelomzellen im Laufe der Zeit immer mehr Zytogenetisch verändern und aggressiver werden.
Das sagt ja auch aktuell Prof. Palumbo beim Webcast Meeting.
Die MM Zellen werden durch die Zytostatika und andere Medis zurückgedrängt, aber die MM Zellen haben einen unbändigen Überlebenswillen und verändern sich um dann mit verstärkter Kraft zurückzuschlagen und sich wieder rasch zu vermehren.
Sie verändern sich um gegen die bisher gegebenen Zytostatika und Medis resistent zu werden.

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

Katrin antwortete auf frage zu abstand zw. chemos
10 Dez. 2010 12:44
  • Katrin
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo Rudi, hallo JEanny,

erstmals danke für die Antworten,
ich glaube ich werde schon zum Psychoangehörigen,
:bang:
es nutzt ja eh nichts sich darüber den kopf zu zerbrechen, weil es sowieso IST wie es IST.....nur man will halt dann zumindest die BESTMÖGLICHE therapie und da hab ich manchmal angst, dass das nicht so ist.........und er die nicht bekommt;(
ich lese hier, dass gerade beim myelom die therapiestandarts noch nicht sehr festgesetzt sind und viele in gewissen maßen ihre "therapie selber mitbestimmen"

hier in salzburg wurde uns aber weder der beitritt in eine studie empfohlen oder nahegelegt.......noch sonst alternativen geboten

der arzt von meinem papa ist gerade mal 2 jahre mit dem medizinstudium fertig;(
jetzt hab ich halt beim Klinikvorstand angerufen und um einen Termin gebeten,
ich hoffe halt, diesem jüngeren arzt nicht vor den kopf zu stoßen;(
die sekretärin meinte, dass anscheinend sowieso all e entscheidungen vom willen des primars getragen werden,
........
ach ich weiß es nicht;(

@Rudi: weißt du eventuell ob das "Risiko" größer ist, wenn auch andere Deletationen mit vorliegen?

glg aus dem sonnigen und voller puderzucker bestreutem Salzburg,
Katrin

Katrin antwortete auf frage zu abstand zw. chemos
10 Dez. 2010 12:45
  • Katrin
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo Rudi, hallo JEanny,

erstmals danke für die Antworten,
ich glaube ich werde schon zum Psychoangehörigen,
:bang:
es nutzt ja eh nichts sich darüber den kopf zu zerbrechen, weil es sowieso IST wie es IST.....nur man will halt dann zumindest die BESTMÖGLICHE therapie und da hab ich manchmal angst, dass das nicht so ist.........und er die nicht bekommt;(
ich lese hier, dass gerade beim myelom die therapiestandarts noch nicht sehr festgesetzt sind und viele in gewissen maßen ihre "therapie selber mitbestimmen"

hier in salzburg wurde uns aber weder der beitritt in eine studie empfohlen oder nahegelegt.......noch sonst alternativen geboten

der arzt von meinem papa ist gerade mal 2 jahre mit dem medizinstudium fertig;(
jetzt hab ich halt beim Klinikvorstand angerufen und um einen Termin gebeten,
ich hoffe halt, diesem jüngeren arzt nicht vor den kopf zu stoßen;(
die sekretärin meinte, dass anscheinend sowieso all e entscheidungen vom willen des primars getragen werden,
........
ach ich weiß es nicht;(

@Rudi: weißt du eventuell ob das "Risiko" größer ist, wenn auch andere Deletationen mit vorliegen?

glg aus dem sonnigen und voller puderzucker bestreutem Salzburg,
Katrin

rudi antwortete auf frage zu abstand zw. chemos
10 Dez. 2010 12:58
  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Hallo Katrin,
wenn mehrere Delationen und oder Translokationen vorliegen wird das Risiko wahrscheinlich auch größer auf keinen Fall denke ich geringer!

Aber mach dich nicht total verückt mit den Genveränderungen. Man muß die Krankheit und den Verlauf so annehmen wie er nun mal ist und den Angehörigen bestmöglich begleiten und unterstützen.

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

Katrin antwortete auf frage zu abstand zw. chemos
11 Dez. 2010 19:26
  • Katrin
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
ich glaub das mit dem verrücktmachen ist schon zu spät-
:oops:

ich versuche es hinzunehmen,
und ich hoffe natürlich, dass paps trotzdem eine lange remission erreicht-

so ein weihnachtswunder wäre schön;)
:D


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