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archiv antwortete auf Angst vor der Stammzellentherapie
27 März 2009 18:02
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    15 August 2026

Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Renate" am 27. März 2009 um 18:02 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Dieter Hansen" geschrieben am 27. März 2009 um 13:28 Uhr.

Hallo Dieter,

ich kann mich nur den vorangegangenen Meinungen anschließen. 2006 wurde bei mir das MM diagnostiziert. Ich hatte einen gebrochenen Brustwirbel, Armbruch, 3 Lendenwirbel Deckenplatteneinbruch und konnte kaum mehr laufen.

Heute, nach zwei Stammzellentransplantationen, spiele ich schon wieder regelmäßig Tennis und es geht mir gut, nicht so wie früher, aber ich bin zufrieden.

Die Stammzellentransplantationen sind hart, aber gut durchstehbar, also ran, du bist doch erst 51 Jahre. Ich habe das mit über 10 Jahre älter sehr gut geschafft.

Du wirst sehen es dauert, aber es wird gut.

Liebe Grüße
Renate

archiv antwortete auf Angst vor der Stammzellentherapie
28 März 2009 08:03
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    15 August 2026

Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Sebastian Agerer" am 28. März 2009 um 08:03 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Dieter Hansen" geschrieben am 27. März 2009 um 13:28 Uhr.


Hallo Dieter, ich hatte 2006 auch 2 autologe SZTs und hab sie gut vertragen. Ich war 2x drei Wochen in der Uniklinik in Regensburg.

Ich bin heute 63 und kann zumindest wieder gut gehen, wenn auch nicht laufen.

Gruß Sebastian

archiv antwortete auf Angst vor der Stammzellentherapie
28 März 2009 09:56
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    15 August 2026

Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Birgit R" am 28. März 2009 um 09:56 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Dieter Hansen" geschrieben am 27. März 2009 um 13:28 Uhr.

Hallo Dieter,
bei mir (50 Jahre) wurde im Juli 2007 ein Multiples Myelom diagnostiziert, nachdem ich schon vier Monate wg. angeblichem Bandscheibenvorfall und Verspannungen im Brustbereich (Chiropraktische Beehandlung) behandelt wurde. Im Krankenhaus stellte sich dann heraus, dass neben dem Befall an Wirbelsäule, Hüftknochen usw. auch zwei Rippen gebrochen waren.
Nach vorangehenden Chemos, die ich gut vertragen habe, und Stammzellsammlung hatte ich im Januar 08 und April 08 jeweils eine autologe Stammzelltransplantation. Beim ersten Mal habe ich etwas Fieber und Magen-Darmprobleme (Schleimhäute werden angegriffen) gehabt, beim zweiten Mal war ich bereits ohne Probleme (habe beim ersten Anzeichen von Magen-Darmproblemen auf einige Tage Infusionsnahrung umgestellt) nach 19 Tagen wieder zu Hause. Mir haben die Tipps von Herrn Dr. J.T. Pape 9/07, die du bei den Patientenberichten als Download findest, sehr geholfen. Jetzt bin ich weiterhin in einer sehr guten partiellen Remission ( die CR musste nach drei Monaten revidiert werden), nehme keine Medikamente zur Erhaltungstherapie und war beim Bergwandern im Herbst und Anfang Dezember 2008 erstmals beim Skifahren. Geht alles erstaunlich gut, und wenn es mal etwas zwickt im Kreuz, denke ich an meine gleichaltrigen Freundinnen, die genauso über ihre Zipperlein jammern. Also Augen zu und durch und du hast für - wie wir alle auch für uns hoffen - viele, viele Jahre mit Spaß am Leben!
Übrigens: immer, wenn sich negative Gedanken bei mir breit machen, gehe ich hier ins Forum, meist als Leser; aber das genügt oft schon, um sich Aufmunterung zu holen.
Alles Gute
Birgit R

archiv antwortete auf Angst vor der Stammzellentherapie
28 März 2009 12:56
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Beata" am 28. März 2009 um 12:56 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Dieter Hansen" geschrieben am 27. März 2009 um 13:28 Uhr.

Hallo Dieter,
ich sah, dass alles Wichtige von meinen Vorgängern gesagt wurde. Trotzdem möchte ich dir noch mehr Mut machen und Positives berichten: Bei meinem Mann (morgen wird er 46) wurde im Juni '08 MM III Grades festgestellt (83% Infiltration der Knochen). Zuvor hatte er einen Monat lang fürchterliche Rückenschmerzen. Zum Glück wurde es ziemlich schnell entdeckt, worher die Schmerzen kommen und dann ging alles ganz schnell: 4 x 4 Tage Chemo nach VAD-Schema, jedes Mal 3 Wochen Pause, dann etwas stärkere Chemo, SZ-Mobilisierung, SZ-Ernte, 3 Wochen Pause, HD mit SZ-Rückgabe.
Ich kann dir nur sagen, dass es meinem Mann von Chemo zu Chemo immer besser ging, die Schmerzen gingen schnell weg (auch wegen der Bestrahlungen).
Die HD hat er (im Gegensatz zu seinem Bettnachbarn) seht gut weggesteckt, dh. er hat keine Entzündungen der Schleimhaut bekommen (Eislutschen, Einwegzahnbürsten, Mundspülungen!!!) und er mußte keine Antibiotyka wegen Infekte einnehmen (ich denke, es könnte daran liegen, dass er die Monate zuvor sehr viel natürliches Vitamin C gegessen/getrunken, keinen Tropfen Alkohol getrunken und viel Bewegung an der frischen Luft gehabt hat (es sind natürlich nur meine Vermutungen).
Das Schlimmste während der HD und danach war, wie schon in einem Beitrag erwähnt, die Langeweile. Mein Mann hatte "das Glück", dass zu der Zeit die Olympiade im TV lief, aber ich habe ihn auch mit guten Büchern versorgt und jeden Tag zweimal angerufen (wir haben uns in der "gefährlichen" Zeit dafür entschieden, dass ich und die Kinder gar nicht erst hinfahren, um das Risiko einer Infektion nicht unnötig zu vergrößern). Natürlich war die erste Zeit nach dem Krankenhaus schwer, weil man sich körperlich und geistig davon erholen muss, aber es ist, meine ich, nicht so schlimm, wie man es sich vorher vorstellt, glaube es mir!
Und was deinen letzten Satz anbetrifft, kann ich dir nur den Satz meines Mannes aufs Herz legen, als er zum ersten Mal zu Chemo ging:

"Auf in den Kampf!".

Ich wünsche dir alles erdenklich Gute und laß es von dir hören.

Beata

archiv antwortete auf Angst vor der Stammzellentherapie
28 März 2009 14:23
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Leopoldi" am 28. März 2009 um 14:23 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Beata" geschrieben am 28. März 2009 um 12:56 Uhr.

Hallo,

ich kann nur bestätigen, was hier alle schon gesagt haben. Zwar finde ich es als Angehörige etwas billig zu sagen, es war gar nicht so schlimm. Nicht so schlimm insoweit, als die Transplantation abgesehen von Übelkeit und Appetitlosigkeit ohne Komplikationen verlaufen ist. Aber ich meine nicht, dass es ein absoluter Ausnahmezustand ist und mit jedem Tag der vorbei ist, geht es ein Stück vorwärts. Meinem Mann hatte ein Arzt gesagt, um so schlechter er sich fühlt, um so mehr setzt sich sein Körper mit der Krankheit auseinander. Ich weiß nicht, ob das so ganz richtig ist, es gibt auch Patienten, die wenig Nebenwirkungen hatten und trotzdem gute Erfolge erzielten. Meinem Mann hat dies aber ein Stück weit geholfen, die nicht so guten Tage anzunehmen.
Ich muss Dir unbedingt ans Herz legen, dass ans Aufgeben noch lange nicht zu denken ist!!! Der Weg wird einige Tage durch ein tiefes Tal führen, aber danach hast Du die Chance auf eine hoffentlich lange, gute Zeit. Nimm Dir den Kampfspruch von Beatas Mann mit auf den Weg, der klingt gut.

Noch ein Wort an Beata:
Mich faszinierten gerade unsere Parallelen. Mein Mann wird heuer auch 46, bekam seine Diagnose MM Stadium III auch im Juni 08 und hatte eine ähnliche Knocheninfiltration (90 %). Er hatte zwar kein solches Motto für seinen Kampf, hat aber glücklicherweise die Sache von Anfang an auch kampfbereit und siegeswillig angetreten.

Schöne Grüße,
Lepoldi

archiv antwortete auf Angst vor der Stammzellentherapie
28 März 2009 17:04
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Leopoldi" am 28. März 2009 um 17:04 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Beata" geschrieben am 28. März 2009 um 15:11 Uhr.

Hallo Beata,

nein nein, so war das gar nicht gemeint, ich hab das schon richtig verstanden, hab ich wohl was falsch rübergebracht. Das sollte kein Vorwurf sein, ich hatte Deinen Ausdruck gar nicht registriert. Ich wollte nur für mich so sprechen, weil ich das ja selbst auch nicht durchgemacht hab, sondern mein Mann.
Dieser Kampfgeist ist super und absolut wichtig!
Mein Mann wird heuer (aber erst im Juli) 46. So wünsch ich erst mal Deinem Mann ebenso unbekannterweise alles Gute zum morgigen Geburtstag und weiterhin alles Gute!

Schöne Grüße
Leopoldi