AMMonline

     

12 Nov. 2010 23:28
  • Jeanny150765
  • 1161 Beiträge seit
    17 Juni 2010
Hallo,

ich sag nur FURCHTBAR.Meine Mama bekommt alles mögliche,
Blutdrucktabletten,Tabletten gegen Magenbeschwerden,Tabletten
gegen Schmerzen,Tabletten zum Schlafen und und und.Jeder verschreibt irgentetwas noch dazu.Neulich auch gegen Neurophatien
verursacht durch Velcade richtige Hammertabletten(sofort wieder abgesetzt und mit Naturheilmittel behandelt-Pferdebalsam und Franzbrandweingel).
Heute musste Sie sich deshalb von dem ganzen Kramm am frühen morgen übergeben.Das ist wirklich nicht normal.
Ich glaube das Naturheilmittel,ein wenig Sport,wie man es schafft und die schönen Spaziergänge in der Natur und ein liebes Umfeld mitunter
mehr bringen,als Chemie,Chemie und das ganze Zeug.So,das war mein Kommentar zu dieser Sache.

LG
Jeanny

13 Nov. 2010 19:10
  • GiselaKöenig
  • 378 Beiträge seit
    26 Oktober 2009
Hallo,

lange habe ich mal wieder überlegt, ob ich zu diesem Thema einen Beitrag schreiben soll oder nicht. Aber ich muß doch einiges dazu schreiben.
Früher in der Schule hätte mein Deutschlehrer zu den hier veröffentlichten Kommentare nur einen Satz geäußert: „Thema verfehlt“. Bei einer Klausur wäre das eine glatte fünf.

Sicherlich ist es richtig, dass Heilpflanzen richtig eingesetzt, helfen können. Aber auch bei ihnen ist es so, sie können auch Schaden!!
Sich ist es richtig, dass unsere Vorfahren, das ein oder andere Mittel aus der Natur mit Erfolg angewandt haben und das es nicht schaden kann sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
Aber dann, wenn möglich, ohne Emotionen und nicht auf Kosten anderer.
Hoffentlich machen sich viele die Mühe und lesen den Beitrag der für jeden durch die Linkempfehlung von Dietmar hier im Forum zugänglich gemacht wurde.

Nun noch einige Anmerkungen zu den verschiedenen Beiträgen

Rudi,
ich gebe dir Recht, das nicht alles in der Medizin glänzt oder ohne Tadel ist, aber so wie du es darstellst ist es auch nicht. Ich gehe mal davon aus, dass die Ärzte oder Krankenschwestern, wenn es denn nötig gewesen wäre, dir sicherlich die Hinweise gegeben hätten, wie und wann und in welcher Reihenfolge und ob vor dem Essen oder danach, die Tabletten zu nehmen sind. So war es sicherlich, wie es sehr oft oder überwiegend der Fall ist, nur wichtig, dass man diese Tabletten morgens, mittags oder abends einnimmt und nicht in welcher Reihenfolge. „Man redet immer von Qualität und Qualitätssicherung in den Kliniken.“ Ja, da redet man nicht nur von, sondern diese wird auch angewandt. Nur ein kleines Beispiel damit man es evtl. besser versteht: In der Uni Klinik Heidelberg ( und ich denke Würzburg, Tübingen, Ulm usw haben auch so etwas oder ähnliches.), wenden seit langem das elektronische Rezeptschreibewerkzeug an. Kurz erklärt funktioniert dies wie folgt: Wenn ein Pat. stationär aufgenommen wird erfolgt eine gründliche Untersuchung. Bei dieser Untersuchung wird der Medikamentenstatus des einzelnen Pat. aufgenommen. Dieser wird evtl. nach einem Meeting der einzelnen Fachärzte mit den entsprechenden Medikamenten oder Chemo’s der Klinik ergänzt. Diese Bestellung geht dann in die Klinikapotheke, mit dem oben erwähnten elektronischen Rezeptschreibewerkzeug. Dieses Programm überprüft nun wie und wann und ob überhaupt die einzelnen Medikamente dem entsprechenden Pat. verabreicht werden können. So und nun frage ich dich, was haben die Schwestern oder Ärzte in Würzburg falsch gemacht!!!?? Ich kann da keine Ungereimtheiten feststellen. Rudi, dir, als erfahrener Pat. Muß man doch nicht sagen, wenn auf der Box steht, morgens, dass die Tabl. morgens zu nehmen sind.
Es folgt von dir dann weiter eine juristische Bewertung. Wo ist da die vorsätzliche Körperverletzung? Kennst du dich in Jura aus? Wenn ja, würde ich mich noch mal belesen. Glaub mir ich kenne mich so ein ganz kleines bisschen auch in diesem Fach aus, oder habe die Möglichkeit bei Unwissenheit meinen Mann zu fragen, der ist nämlich Volljurist. Auch er konnte es nicht als vorsätzliche Körperverletzung auslegen. Frage von ihm war: Wo soll denn der Vorsatz sein?
Nun meine Frage an Dich: Wo sollte denn ehr gekehrt werden?
Übel wird uns oft nicht von den Med. sondern von der Chemo, willst du diese weglassen? Das die ganze Chemie die man eine Zeit lang schlucken muß nicht nur den Segen bringt weiß doch sicherlich jeder. Aber diese böse Chemie hat schon vielen von uns das Leben gerettet oder verlängert. Welche Kräuter sollten wir denn alternativ nehmen?
Katrin:
natürlich passieren Fehler, das ist schlimm und solle nicht sein. Aber da wo Menschen arbeiten passiert es leider. Natürlich ist das in der Medizin sehr sehr schlimm und es sollte auch alles daran gesetzt werden, Fehler zu vermeiden. Aber warum werden denn nicht auch mal positive Dinge erwähnt, es gibt auch nette qualifizierte Ärzte und anderes Personal in den Kliniken. Ich denke mehr als nicht qualifizierte. Und noch eins, es gibt keine Krankenschwestern in Deutschland die erst 17 Jahre alt sind. Man braucht mindestens den Mittleren Bildungsabschluss und es folgt eine 3 jährige Ausbildung.


Jeanny:
Dass deine Mutteer eine Neuropathie entwickelt hat, finde ich sehr schlimm und schade. Nur, entschuldige bitte, wenn Franzbrandweingel und Pferdebalsam helfen, herzlichen Glückwunsch, ganz toll. Nur dann ist diese Neuropathie nicht sehr ausgeprägt. . Ich weiß wovon ich spreche. Ich habe selbst damit zu tun. Nur ich mußte diese Hammertabletten nehmen, ohne diese wären die Schmerzen gar nicht zu aushalten. Natürlich auch diese haben Nebenwirkungen, aber mir oder auch vielen anderen hat leider Franzbrandwein nicht geholfen.

So, das mußte alles mal gesagt werden. Ich möchte keinen persönlich angreifen!! Nur bitte, wenn man über verschiedene Themen schreibt, dann wenn möglich sachlich und nicht so einseitig, oder auch mal wieder in der Sache nicht richtig.

Evtl. wird der ein oder andere Leser jetzt wieder antworten mit basta usw. und hoffentlich schreibt sie nicht mehr soviel, aber das ist mir egal. Ich finde es muß wenn Beiträge geschrieben werden, diese auch inhaltlich richtig sein.

Viele liebe Grüße

Gisela

:cry::bang:

13 Nov. 2010 22:31
  • Jeanny150765
  • 1161 Beiträge seit
    17 Juni 2010
Hallo Gisela,

ist ja schön,das Du Dich auch zu diesem Thema meldest.Ich
verstehe nur eins nicht,weshalb Du jede Meinung anderer immer
so derartig kritisierst und einem ja schon fast Vorwürfe machst,das
man überhaupt seine Meinung hier äussert.Ich meine hier geht es
doch nicht darum,ob Dein Mann ein Volljurist ist.Hier geht es um
Meinungen zu einem aktuellen Thema und die Erfahrungen anderer.
Meine Mutti hat weiss Gott eine derart starke Neurophatie entwickelt,das man das Velcade in der laufenden Therapie abbrechen musste.Sie hat obwohl sehr tapfer,es kaum noch ausgehalten vor
Schmerzen.Man hat Ihr Tabletten verschrieben,die nicht wirklich
Linderung brachten,aber massive Nebenwirkungen.Also haben wir abgesetzt und es mit den schon erwähnten Mitteln versucht.Ich weiß nicht was Dein Problem ist,das Du hier immer jeden kritisierst.Auf Rudi
scheint mir,hast Du es wohl auch abgesehen.Und dazu sage ich Dir,seine Meinung interessiert mich wirklich sehr und speziell zu diesem Thema hat er doch wohl absolut recht.Es wird nicht auf den Patienten eingegangen,er soll alles nehmen was Ihm verschrieben wird und dann ist gut.Man ist wohl irgentwie eine Nummer.Letztendlich muss man selber irgentwie schauen,was für einen persönlich gut ist und da ist ja das Web voll mit Informationen und da man wirklich nicht alles finden kann und der eine oder andere
sein gefundenes hier reinsetz ist Klasse und Sinn dieses Forums.


Akzeptiere die Meinung jedes einzelnen.Alles andere ist in meinen
Augen Frust.Respekt vor einem Menschen ist etwas ganz besonderes,man sollte nicht alles hinterfragen oder kritisieren,nimm jeden so wie er ist.

@Rudi

alles Gute nächste Woche und toi toi toi:D
LG
Jeanny


13 Nov. 2010 23:59
  • Jeanny150765
  • 1161 Beiträge seit
    17 Juni 2010

Jeanny150765 schrieb: Hallo Gisela,

ist ja schön,das Du Dich auch zu diesem Thema meldest.Ich
verstehe nur eins nicht,weshalb Du jede Meinung anderer immer
so derartig kritisierst und einem ja schon fast Vorwürfe machst,das
man überhaupt seine Meinung hier äussert.Ich meine hier geht es
doch nicht darum,ob Dein Mann ein Volljurist ist.Hier geht es um
Meinungen zu einem aktuellen Thema und die Erfahrungen anderer.
Meine Mutti hat weiss Gott eine derart starke Neurophatie entwickelt,das man das Velcade in der laufenden Therapie abbrechen musste.Sie hat obwohl sehr tapfer,es kaum noch ausgehalten vor
Schmerzen.Man hat Ihr Tabletten verschrieben,die nicht wirklich
Linderung brachten,aber massive Nebenwirkungen.Also haben wir abgesetzt und es mit den schon erwähnten Mitteln versucht.Ich weiß nicht was Dein Problem ist,das Du hier immer jeden kritisierst.Auf Rudi
scheint mir,hast Du es wohl auch abgesehen.Und dazu sage ich Dir,seine Meinung interessiert mich wirklich sehr und speziell zu diesem Thema hat er doch wohl absolut recht.Es wird nicht auf den Patienten eingegangen,er soll alles nehmen was Ihm verschrieben wird und dann ist gut.Man ist wohl irgentwie eine Nummer.Letztendlich muss man selber irgentwie schauen,was für einen persönlich gut ist und da ist ja das Web voll mit Informationen und da man wirklich nicht alles finden kann und der eine oder andere
sein gefundenes hier reinsetz ist Klasse und Sinn dieses Forums.


Akzeptiere die Meinung jedes einzelnen.Alles andere ist in meinen
Augen Frust.Respekt vor einem Menschen ist etwas ganz besonderes,man sollte nicht alles hinterfragen oder kritisieren,nimm jeden so wie er ist.

@Rudi

alles Gute nächste Woche und toi toi toi:D
LG
Jeanny

P.S. Ich finde unsere Kommentare sollten nicht mit einer Schulnote
bewertet werden.Ich finde es frech hier jeden eine "fünf " zu geben.


14 Nov. 2010 13:21
  • GiselaKöenig
  • 378 Beiträge seit
    26 Oktober 2009
Hallo Jeanny,

ich versuche es dir, was ich meinte, erneut zu erklären .

Ich kritisiere nicht die Meinung anderer; sondern das was geschrieben wird und nicht den Tatsachen entspricht. Jeder sollte seine Meinung äußern, keine Frage, darum geht es doch gar nicht, man sollte es nur wenn möglich korrekt machen. Du hast völlig recht, es geht nicht darum ob mein Mann Jurist ist oder nicht, ich wollte lediglich damit kund geben, das ich nicht einfach eine Behauptung öffentlich äußere, die den Tatsachen nicht entspricht. Ich habe auch keinen Zweifel daran, dass deine Mutter eine Neuropathie hatte oder hat und das diese Schmerzen verursacht daran zweifelt auch keiner, nur jetzt plötzlich kannst du es doch auch ganz anders darstellen. Natürlich gibt es Situationen in denen die Medikation geändert weren muß.Nur am rande erwähnt, ihr habt großes Glück gehabt, wenn ihr die tabletten einfach so abgesetzt habt, das es auf das plötzliche Absetzen keine Probleme gab.
Ich habe auch nichts gegen Rudi. Ich habe es auch nicht auf ihn abgesehen. Auf solche Äußerungen müßte ich eigentlich richtig sauer reagieren. Eine glatte Unterstellung!!
Schön, dass dich seine Meinung interessiert, habe ich überhaupt kein Problem mit, nur womit ich ein Problem habe ist folgendes: Das hier ist ein öffentliches Forum, für "Jedermann" zugänglich!!!! Jedermann bedeutet für mich auch für Gäste die in der Medizin nicht so bewandert sind. Viele von den Lesern können sicherlich richtige Fakten von unrichtigen auseinander halten; viele aber nicht!!!!!!!!!!! Das hat nichts mit der persönlichen Meinung zu tun, die kann oder sollte jeder äußern können!! Nur Medizinische Ratschläge oder persönliche Meinungen sind zweierlei. Ob Rudi zu diesem Thema recht hat!? Dann frage ich mich, warum hat er nicht bei den Ärzten oder Schwestern nachgefragt? Es bessert sich sicherlich nichts, später hier im Forum die Uni zu kritisieren. Und nochmal, ich habe es in meinem letzten Beitrag schon versucht klar zu machen, wie es sich meiner Meinung nach verhalten hat. Wo lag der Fehler der Klinik? Das nicht alles Gold ist was glänzt, schon gar nicht in der Medizin, ist klar, aber es wird nur besser, wenn jeder konstruktiv versucht es zu verbessern. Immer wieder die Ärzte und Krankenschwestern ansprechen!!! Ich versuche es mal aus einer anderen Sicht klar zu machen (hoffentlich wird mir jetzt nicht wieder unterstellt, "auf Rudi habe ich es abgesehen"). Rudi wird auf der Station aufgenommen, sicherlich wird den Ärzten und Schwestern sehr schnell klar, es handelt sich um einen "erfahrenen Patienten". Spätestens, aber dann, wenn die Schwester darauf hingewiesen wird, bei seinen selbst diagnostizierten Beschwerden ein EKG zu schreiben und den Arzt zu holen. Bist du der Meinung das es bei solchen Patienten angebracht ist, ihnen zu erklären das sie die Tabletten in der Box morgens zu nehmen haben, wenn es egal ist ob vor oder nach dem Frühstück!? Ich glaube kaum.

Ich akzeptiere die Meinung jedes einzelnen, keine Frage, nur sehe ich es als meine Pflicht an, auf unwahre Dinge hinzuweisen, nicht mehr und nicht weniger.
Jaenny, im Gegensatz zu dir, greife ich keinen persönlich an, wie z.B. von dir geschrieben "alles andere ist Frust". Ich habe Respekt vor anderen Menschen, vieleicht zu viel, daher mache ich mir die Gedanken.
Rudi auch von mir die besten Wünsche für nächste Woche!!!

Viele Grüße

Gisela :roll:

14 Nov. 2010 15:01
  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Liebe Gisela, Liebe Jeanny,

zunächst nochmal danke für die guten Wünsche für meine weitere Therapie u.s.w.

Wir sollten jetzt mal wieder "runterkommen" mit unseren Emotionen und die "Friedenspfeife" rauchen.

Jeder hat mal seine 5 Minuten in denen er besonders "emotional" hier einen Text reinstellt. Ein paar Tage später relativiert sich manches und man würde es nicht mehr so "vorwurfsvoll" bzw. dramatisch darstellen.

Wo Menschen tätig sind können immer mal Fehler gemacht werden und keiner von uns hat im Laufe seiner beruflichen oder privaten Tätigkeiten nicht schon zig Fehler begangen, das ist ganz normal. Nur aus gemachten Fehlern kann man lernen und die Vorgehensweisen, Abläufe und Prozesse verbessern.

Wenn der Patient mitdenkt und sich einbringt können auch Fehler vermieden werden.
Ich habe zum Beispiel mit 21 Jahren einen leichten Kropf mit eiem kalten Knoten gehabt. In Ulm wurde ich damals operiert und der kalte Knoten wurde entfernt und überflüssiges Schilddrüsengewebe wurde auch noch entfernt. Dann musste ich lebenslang Schilddrüsenhormone einnehmen zur "Rezidivprophylaxe nach Strumaresektion" - wie die Mediziner es sagen.

Bis 2008 habe ich meine L-Thyroxin 100 auch jeden Tag genommen und in den Arztbriefen stand es auch immer drin, daß ich diese nehme.
Ab 2009 habe ich das L-Thyroxin100 dann nur noch sporadisch genommen und Anfang 2010 fast ganz abgesetzt, weil ich spürte, das ich es nicht mehr brauchte. Man nimt ja auch Jodsalz und anderes zu sich wo Jodspuren drin sind.
In Würzburg bei Beginn der Therapie stand in einem Arztbrief von der Nachsorgeuntersuchung in Tübingen, daß ich L-Thyroxin 100 nehme.
Im elektronischen Rezeptverfahren der Klinik WÜ wurde das eingegeben und Morgens war eine Tablette L-Thyroxin in der Box. Ich habe es eingenommen, obwohl ich dem Stationsarzt so nebenbei gesagt habe, daß ich L-Thyroxin seit einem Jahr immer weniger genommen habe (quasi ausgeschlichen habe).
Dann habe ich im ersten Zyklus RAD zweimal Vorhofflimmern bekommen. Mein Hausarzt hat den TSH bestimmen lassen und der war bei 0,2. Das bedeutet Schildrüsenüberfunktion und damit zuviel L-Thyroxin von außen zugegeben.
In Würzburg sprach ich das dann bei Beginn des 2. Zyklus an, das das Vorhoffflimmern eventuell von einer durch zuviel gegebenes L-Thyroxin erzeugten "Schilddrüsenüberfunktion" (TSH Spiegel zu niedrig) kommt.
Am anderen Tag sagte der Stationsarzt, wir schleichen jetzt das L-Thyroxin über 2 Tage aus und geben noch zweimal 20 ug und dann soll ich gar kein L-Thyroxin mehr nehmen. Daraufhin hat sich mein TSH innerhalb von einer Woche normalisiert und ist jetzt schon 6 Monate im Normbereich - ich benötige also wirklich kein L-Thyroxin mehr.
Hätte ich nichts gesagt und mich nicht selbst gekümmert, dann hätte ich noch Monate jeden Morgen L-Thyroxin 100 bekommen.

Eine offizielle TSH Prüfung stand erst nach dem 4. Zyklus RAD im Studienprotokoll. Erst dann wäre es eventuell festgestellt worden, hätte ich nicht schon im ersten Zyklus darauf aufmerksam gemacht.

Das war jetzt ein Beispiel wie komplex und schwierig eine Medikamentenverabreichung sein kann.

Es ist auch ein Beispiel warum es schief laufen kann, weil die meisten Patienten sich nicht drum kümmern was sie verschrieben bekommen. Sie schlucken es einfach und denken es muß so schon richtig sein.

Deshalb ist eine gute Kommunikation zwischen Patient und Arzt auch wichtig. Man muß ehrlich miteinander umgehen und auch dem Arzt sagen wenn man ein Medikament absichtlich oder aus Vergesslichkeit nicht eingenommen hat. Man muß aber auch kritisch hinterfragen, warum man jetzt plötzlich zum Beispiel Lebenslang täglich neue Medikamente einnehmen soll. Man will es als Patient am Anfang nicht immer einsehen, das man die Medis einnehmen soll. Aber eine gute Aufklärung kann da Überzeugungsarbeit leisten.

Kräftiger Zug aus der Friedenspfeife und weiterreich ---> :wink:



Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

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