leopoldi antwortete auf Therapie VMP
26 Okt. 2010 11:30
- leopoldi
-
1197 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Hallo Carina,
mein Mann hat kein Taubheitsgefühl, Kribbeln nur manchmal und dann eher im Oberschenkel als in den Füßen. Aber er klagt fast täglich über Schmerzen in den Beinen, vor allem in den Waden. Es fühlt sich wohl eher an wie Muskelschmerzen, festes Kneten tut erst weh, bringt dann aber leichte Entspannung. Die Ärzte tun immer ganz irritiert als ob ihnen das gänzlich fremd wäre und als ob dies nichts mit den Behandlungen zu tun hätte. Außerdem hat er im Ruhezustand auch oft das Gefühl, die Beine seien total unruhig und er müsste losrennen. Es ist wohl kein Kribbeln, er kann es selbst nicht richtig beschreiben.
Wir schieben es die ganze Zeit auf die fehlende Muskulatur!? Seit der Krankheit gehts mit den Muckis immer recht schnell bergab.
Nun glaub ich doch, dass wir das beim nächsten Termin wieder mit Nachdruck ansprechen werden.
LGe
Monika
mein Mann hat kein Taubheitsgefühl, Kribbeln nur manchmal und dann eher im Oberschenkel als in den Füßen. Aber er klagt fast täglich über Schmerzen in den Beinen, vor allem in den Waden. Es fühlt sich wohl eher an wie Muskelschmerzen, festes Kneten tut erst weh, bringt dann aber leichte Entspannung. Die Ärzte tun immer ganz irritiert als ob ihnen das gänzlich fremd wäre und als ob dies nichts mit den Behandlungen zu tun hätte. Außerdem hat er im Ruhezustand auch oft das Gefühl, die Beine seien total unruhig und er müsste losrennen. Es ist wohl kein Kribbeln, er kann es selbst nicht richtig beschreiben.
Wir schieben es die ganze Zeit auf die fehlende Muskulatur!? Seit der Krankheit gehts mit den Muckis immer recht schnell bergab.
Nun glaub ich doch, dass wir das beim nächsten Termin wieder mit Nachdruck ansprechen werden.
LGe
Monika
~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~
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Caro antwortete auf Therapie VMP
26 Okt. 2010 16:10
- Caro
692 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Hallo Monika, Carina,
mein LG hat trotz Velcade im Januar und in 2007 wohl eher keine Neuropathien außer vor längerer Zeit in den Füßen. In Freiburg haben sie ihm dafür Aconitöl gegeben und es hat tatsächlich etwas geholfen, die Beschwerden verschwanden bald komplett. Ist auf jeden Fall wohl unbedenklich zum Einreiben. Mein LG hatte aber ziemlich - so ähnlich wie Monika es schildert - mit den Muskeln Probleme, er sagte es seien Wadenkrämpfe. Der Onko hat ihm dann für 14 Tage Limptar 200 mg (Chininsulfat) verschrieben, 1 x täglich vor dem Schlafengehen (er hatte die Krämpfe meist nachts). Hat gut geholfen, ist nicht ganz weg aber viel besser. Mein armer Schatz liegt jetzt seit gestern in der Nuklearmedizin in der Uniklinik um die Schildkröte zu killen mittels Radiojodtherapie. Sogar sein Waschwasser wird wie Atommüll entsorgt. Schlimm ist für ihn, dass er das Zimmer nicht verlassen darf und schon gar nicht die Station. Aber in Vergleich zur autologen damals ein Lacher. Ich hoffe, dass ich ihn zum Wochenende heimholen kann, wenn er weniger strahlt und dass der M. Basedow damit ausgerottet ist und die ganze Prozedur nicht noch mal gemacht werden muss.
Herzliche Grüße an Alle in die Runde .....streitet Euch nicht Kinder!!
:evil:
Caro
mein LG hat trotz Velcade im Januar und in 2007 wohl eher keine Neuropathien außer vor längerer Zeit in den Füßen. In Freiburg haben sie ihm dafür Aconitöl gegeben und es hat tatsächlich etwas geholfen, die Beschwerden verschwanden bald komplett. Ist auf jeden Fall wohl unbedenklich zum Einreiben. Mein LG hatte aber ziemlich - so ähnlich wie Monika es schildert - mit den Muskeln Probleme, er sagte es seien Wadenkrämpfe. Der Onko hat ihm dann für 14 Tage Limptar 200 mg (Chininsulfat) verschrieben, 1 x täglich vor dem Schlafengehen (er hatte die Krämpfe meist nachts). Hat gut geholfen, ist nicht ganz weg aber viel besser. Mein armer Schatz liegt jetzt seit gestern in der Nuklearmedizin in der Uniklinik um die Schildkröte zu killen mittels Radiojodtherapie. Sogar sein Waschwasser wird wie Atommüll entsorgt. Schlimm ist für ihn, dass er das Zimmer nicht verlassen darf und schon gar nicht die Station. Aber in Vergleich zur autologen damals ein Lacher. Ich hoffe, dass ich ihn zum Wochenende heimholen kann, wenn er weniger strahlt und dass der M. Basedow damit ausgerottet ist und die ganze Prozedur nicht noch mal gemacht werden muss.
Herzliche Grüße an Alle in die Runde .....streitet Euch nicht Kinder!!
:evil:
Caro
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GiselaKöenig antwortete auf Therapie VMP
26 Okt. 2010 16:16
- GiselaKöenig
378 Beiträge seit
26 Oktober 2009
26 Oktober 2009
Liebe Monika,
ich kenne den hilflosen Blick der Ärzte. Das Problem liegt darin, dass die ganzen Nebenwirkungen von Velcade noch gar nicht oder fast gar nicht bekannt sind. Ich habe oft Muskelkrämpfe in den Beinen und Füßen, diese dauern dann in etwa 15 bis 20 Minuten. Es sind aber keine Krämpfe die auf Magnesiummangel zurück zuführen sind. Das jeweilige Bein krampft und man wartet dann nur noch darauf, dass der Schmerz nachläßt. Danach ist das Bein dann total verhärtet und tut beim Laufen sehr weh. Ich gehe einmal in der Woche, meistens freitags zur Physiotherapeutin, die sich dann 2 Stunden überwiegend um meine Beine und Füße kümmert.
Während der Therapie hatte ich auch oft Schmerzen in den Beinen, ein Taubheitsgefühl, dieses hält immer noch an und oft auch dieses Kribbeln. Während der Therapie habe ich Gabapentin bekommen, dies hat in der Hochphase auch sehr gut gewirkt, machte mich allerdings auch sehr müde.
Von der Mayo Klinik gibt es einen Therapieplan (ich meine dieser wäre auch mal hier im Forum beschrieben worden), mit Vit. B und anderen Minerailien.
Ich selbst habe gute Erfahrung mit Orthomol-Produkten gemacht.
Ich denke es wird noch eine ganze Zeit lang dauern bis man für die Nebenwirkungen eine optimale Therapie entwickelt hat.
Viele liebe Grüße und gute Besserung
Gisela
ich kenne den hilflosen Blick der Ärzte. Das Problem liegt darin, dass die ganzen Nebenwirkungen von Velcade noch gar nicht oder fast gar nicht bekannt sind. Ich habe oft Muskelkrämpfe in den Beinen und Füßen, diese dauern dann in etwa 15 bis 20 Minuten. Es sind aber keine Krämpfe die auf Magnesiummangel zurück zuführen sind. Das jeweilige Bein krampft und man wartet dann nur noch darauf, dass der Schmerz nachläßt. Danach ist das Bein dann total verhärtet und tut beim Laufen sehr weh. Ich gehe einmal in der Woche, meistens freitags zur Physiotherapeutin, die sich dann 2 Stunden überwiegend um meine Beine und Füße kümmert.
Während der Therapie hatte ich auch oft Schmerzen in den Beinen, ein Taubheitsgefühl, dieses hält immer noch an und oft auch dieses Kribbeln. Während der Therapie habe ich Gabapentin bekommen, dies hat in der Hochphase auch sehr gut gewirkt, machte mich allerdings auch sehr müde.
Von der Mayo Klinik gibt es einen Therapieplan (ich meine dieser wäre auch mal hier im Forum beschrieben worden), mit Vit. B und anderen Minerailien.
Ich selbst habe gute Erfahrung mit Orthomol-Produkten gemacht.
Ich denke es wird noch eine ganze Zeit lang dauern bis man für die Nebenwirkungen eine optimale Therapie entwickelt hat.
Viele liebe Grüße und gute Besserung
Gisela
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