AMMonline

     

16 Okt. 2010 21:42
  • Margret
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Bei Interesse bitte hier den kompletten Text lesen:

www.1a-krankenversicherung.de/nachrichte...aedlich-wirken-10205

Meine Fragen:
Ist diese Erkenntnis auf MM-Patienten übertragbar?
Sollten die Bisho's künftig durch Vitamin D/Kalzium ersetzt werden?
Was steht in den im Artikel genannten Warnhinweisen der US-Behörde?
Was wissen die behandelnden Ärzte (Onkologen/Hämatologen) darüber?


16 Okt. 2010 21:56
  • sergio
  • 479 Beiträge seit
    27 Oktober 2009
Margret,
meine Endokrinologin, die mich bez. der Knochen betreut, meinte vor einigen Monaten, dass es nicht so gut waere, die Biphosphanate ueber sehr lange Zeit einzunehmen, dies wuerde irgendwie die Knochen "schwaechen" und evtl. zu Bruechen fuehren.
Es klingt abwegig, da die B. ja gerade zum Schutz der Knochen eingesetzt werden, aber so scheint es zu sein.
Habe mich daran erinnert, als ich deinen link gelesen habe.
Von einigen Aerzten wird ja auch empfohlen, die B. abzusetzen, falls man in CR ist,
alles Gute

Sergio

17 Okt. 2010 10:10
  • sophie
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo,

ich habe noch nie B bekommen.
Als ich nach Würzburg kam, sprach ich das Thema nochmal
an . Es wurde weiter nicht darauf eingegangen und bekomme dafür
täglich eine Vitamin D Tablette.
Neulich bin ich so böse hingefallen, daß ich mir sicher war, daß
der Arm gebrochen ist. Es war nur eine leichte Prellung.

Bin nach meine Transplatation noch immer in Würzburg..
Sind jetzt 7 Wochen. Die Transpl. ist jetzt 4 Wochen her und ist
gut verlaufen.
Habe ein schlimmen Herpes im gesamten Mund.
Seit Wochen werde ich künstlich ernährt
Nach 3 Wochen hatte sich rausgestellt, daß der Herpes resistent gegen ein Medikament war.
Nun bekomme ich ein anderes Medi. und es wird etwas besser.
Langsam reicht es mir, zumal ich 300 km von zu Hause weg bin
und mit Besuchen auch nicht so einfach ist.

Liebe Grüße
Sophie

17 Okt. 2010 18:39
  • Kuddel57
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo Margret,
die Meldung war inhaltlich vermutlich schon mal im Forum, wenn auch aus anderer Quelle. Leider kann ich nicht mehr darauf verweisen. Dabei verwies der Text nicht ausdrücklich auf Osteoporose und erwähnte auch andere Einnahmegründe.
Meine Ärztin weiß nichts von diesen Gefahren und versteht auch die Bedeutung des Vitamin D Spiegels für uns MM Patienten nicht.
Die Brüche sind mit bis zu 1,5 Prozent selten. Ohne diese Medizin machen uns die Knochen vermutlich noch mehr Ärger. Bleibt der oft gelesene Rat einer ausgewogenen Ernährung mit viel Bewegung und Sonne.
Meine Furcht vor einem Beinbruch ist durch meinen desolaten Zustand der Einarmigkeit und des fehlenden Gleichfewichts besonders groß, könnte ich mich danach doch nicht mehr selbst versorgen.
Meine Leichtketten sinken mal wieder. :D Ob dies auch die Knochendichte betrifft, möchte ich lieber nicht wissen.8)

Liebe Grüße in die Runde
und besonders an die einsame Sophie
Jürgen

17 Okt. 2010 21:06
  • leopoldi
  • 1197 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Hallo,

mein Mann bekommt seit mehr als zwei Jahren monatlich Aredia. Ich hab auch in Würzburg schon mehrmals darauf angesprochen; der Aspekt Osteoporose ist mir bislang fremd gewesen. Aber auch hinsichtlich Nekrosen hat man uns immer beschwichtigt. Knochenaufbau ginge ja generell so langsam, dass wir die Infusionen so fortführen sollten. Werd beim nächsten Termin Vitamin D ansprechen.

@ Sophie: Ich wünsche Dir gute Besserung, dass Du bald die Heimreise antreten kannst! Mein Mann hatte aktuell auch einen Herpes-Infekt im Mund; extrem schmerzhaft und langwierig und die mühsam angefutterten Grämmchen waren in wenigen Tagen wieder weg.
Alles Gute!

LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Bisphosphonate wurden mal in erster Linie zur Behandlung von Hypercazlemien (zuviel Kalk im Blut) eingesetzt als Akutbehandlung.
Wie die Pharmaindustrie so ist, wittert sie immer gleich Umsatzsteigerungsmöglichkeiten und hat die Bifis eben als Prophylaxemittel bei Osteoporose auf den Markt gebracht.
Als weiterer Martplatz kamen dann die Krebspatienten mit ihren Ostolysen dazu, möglichst schon frühzeitig als Prophylaxe wenn noch garkeine Osteolysen sichtbar sind.
Für mich war schon immer verdächtig, das bei Kieferschäden nicht auch andere ähnliche Schäden langfristig am ganzen Skelett auftreten können.
Die BIFIS lagern sich ja in den Knochen ein über Jahrzehnte und wenn immer mehr gegeben werden sind die Knochen dann mal "überladen" und das könnte die Knochen dann negativ verändern und schwächen statt zu stärken.

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

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