AMMonline

     

TaunusMan antwortete auf Stammzellenmobilisierung
02 Apr. 2024 19:24
  • TaunusMan
  • 4 Beiträge seit
    02 April 2024
Hallo,

danke für die lieben Hinweise. Das mit dem Katheter war mir noch gar nicht so bewusst - in der Infobroschüre wird lediglich gesagt, dass das von den Venen abhängt und u.U. vonnöten sein kann - mal sehen, ich habe eigentlich gute und große Venen.

Die Mobilisierung startet diesen Freitag. Da ich gerade beruflich sehr eingespannt bin (bin am Donnerstag noch in Prag), habe ich das ein wenig verdrängt. Manchmal interessiert mich das im Detail (dann lese ich die S3 Leitlinie), und dann überkommt mich ein ungutes Gefühl, wenn ich mir das alles vorstelle, und ich denke, vielleicht ist es besser, nicht alles vorher bereits zu wissen. Wenn man zu viel darüber nachdenkt und grübelt, hat das auch seine Nachteile.

Was ich mir schon Kopfschmerzen bereitet ist, dass ich wohl 3 Wochen auf Station isoliert sein soll (nach Übertragung der Stammzellen) - da wird man doch irre!

Na ja, wird schon alles werden, aber es gibt Schöneres auf der Welt.

In diesem Sinne allen gutes Gelingen

Uwe

AnnePo antwortete auf Stammzellenmobilisierung
02 Apr. 2024 19:58
  • AnnePo
  • 86 Beiträge seit
    19 August 2023
Hallo,
die Stammzellsammlung gestaltet sich nicht bei allen gleich. Je nachdem, wieviel Zellen in einer Sitzung gesammelt werden können, hat man einen, zwei oder mehrere Termine dafür. Bei guten Venen und nur einem Sammeltermin würde sicher ein peripherer Venenzugang an jedem Arm funktionieren. Ich hatte das. Allerdings dauert die ganze Prozedur ziemlich 5 Stunden, und so lange darf man die Arme nicht bewegen, muss also straff auf dem Rücken liegen. Das ist belastend.
Ich habe dann für die notwendige zweite und dritte Sammlung noch einen Sheldon-Katheter gelegt bekommen, von Anästhesisten, die das sicher beherrschen. Es gab eine lokale Betäubung, die Lage des Katheters wurde mit Ultraschall kontrolliert. Das kann man wirklich ohne Kurzzeitnarkose aushalten.
Die Stammzellsammlung über den Katheter gestaltete sich dann viel "angenehmer".
Für die Hochdosis bekommt man wieder einen zentralen Venenkatheter. Auch das war mit Lokalbetäubung gut auszuhalten. Und ausgezahlt hat der Katheter sich allemal, da man danach über längere Zeit für Infusionen, Transfusionen, Blutentnahmen, i.V. Injektionen und die Stammzellrückgabe nicht mehr gestochen werden muss.

betti52 antwortete auf Stammzellenmobilisierung
02 Apr. 2024 20:40
  • betti52
  • 644 Beiträge seit
    19 September 2023
Hallo!

Danke fuer Eure Infos.
Werde das dann nochmal mit meinem doc besprechen, aber ich glaube, die
"ich bekomme da gar nichts mit" Wegdroehnung waere mir dann doch
lieber....
In der Hinsicht bin ich glaubich ziemlich ein Schisser....
Alles was so "oben" am Koerper abgeht....
Am Been rumschnibbeln sicher weniger das Problem...
Meine neue Linse hab ich mir sogar mit Vollnarkose einsetzen lassen
(da gab es nur die Wahl ohne oder Voll), obwohl das eigentlich auch
kein Standard ist, aber sehenden Auges zusehen, dass da wer mit
dem Messer zusticht, das war nix fuer ming Nerwe.......

Welche Durchmesser hat ein Sheldon? Doch sicher locker 5mm, oder?

Gruss, Bettina

Doris2460 antwortete auf Stammzellenmobilisierung
03 Apr. 2024 07:57
  • Doris2460
  • 685 Beiträge seit
    13 August 2022
selbst bei diesen wenigen Antworten, sieht man, dass alles überall unterschiedlich gehandhabt wird. In Nürnberg gibt es z. B. Total bequeme Sessel/Betten mit wahnsinnig vielen Funktionen, damit man seine Position findet. Im Raum ist ein großer Fernseher für 2 Personen mit Kopfhörern.

Ich hatte Nachbarn mit Zugängen in beiden Armen, die konnten sich echt kaum Bewegen und haben nur lesen und Handy nutzen können. Ich fand mich mit dem Katheter und dem Port wirklich um längen besser.

Man hat mir auch gesagt den Katheter legen wäre kein Problem und nur örtlich Betäubung nötig. Es war reine Kopfsache bei mir.

Die HD/SZT wurden bei mir über den Port erledigt und waren völlig unspektakulär, genau wie die Sammlung.

Alles Gute

Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt

miregal antwortete auf Stammzellenmobilisierung
05 Apr. 2024 06:39 - 05 Apr. 2024 14:37
  • miregal
  • 1025 Beiträge seit
    17 Mai 2019
Also bei mir hat das ZVK legen am Hals auch nach 6 Versuchen nicht geklappt. Die Stammzellsammlung über die Armvenen hat dann nur 2 Portionen erbracht, dann waren sie "dicht". Für die Hochdosis wurde dann ein ZVK in der Leiste gelegt, weil mit einer Angiografie das Problem auch nicht gelöst werden konnte. ansonsten kann ich nur empfehlen, die Mobilisierung über steady-state mit einer Hormonspritze machen zu lassen, wenn möglich, v.a. wenn die Induktion schon zu einer CR geführt hat, spart man sich die nicht nebenwirkungsfeie Chemotherapie zur Mobilisierung (z.B. Blasenentzündung, Mukositis, Haarausfall). Die kostet nur erheblich mehr , deshalb ist es nur bei Fremdspendern Standard, weil man diesen ansonsten gesunden Spendern keine Chemotherapie zumuten kann.
Letzte Änderung: 05 Apr. 2024 14:37 von miregal.

betti52 antwortete auf Stammzellenmobilisierung
05 Apr. 2024 08:20
  • betti52
  • 644 Beiträge seit
    19 September 2023
Hallo!

Danke fuer die Infos.
Das hoert sich ja krass an, was Du da hast ueber Dich ergehen
lassen muessen.....

6x so ein 5mm Teil vergeblich in den Hals gebohrt, da warst
Du dann ja ganz schoen perforiert....

Werde das mal fragen mit dem Steady-State.

Gruss, Bettina

Wir benutzen Cookies

Wir verwenden auf unserer Website ausschließlich technisch notwendige Cookies, die für den Betrieb und die grundlegenden Funktionen der Seite erforderlich sind. Ein Tracking, eine Analyse Ihres Nutzerverhaltens oder die Weitergabe von Daten zu Marketingzwecken findet nicht statt.

Bitte beachten Sie, dass bei einer Deaktivierung von Cookies möglicherweise nicht alle Funktionen der Website vollständig zur Verfügung stehen.