Feuerfuchs antwortete auf Ist es an der Zeit SZT`s nicht unbedingt als erste Therapie zu wählen? (englisch)
17 Aug. 2010 16:59
- Feuerfuchs
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Guten Mittag,
der Artikel von Richardson et al.
bloodjournal.hematologylibrary.org/cgi/content/full/116/5/679
und
da ist der Kommentar zu Richardson et al., der ordnet die Ergebnisse ein
bloodjournal.hematologylibrary.org/cgi/reprint/116/5/674
Beide Artikel sind frei zugänglich.
Bei mir leider nicht ein Dilemma, sondern ein ganzes Sortiment.
Liebe Grüße
der Artikel von Richardson et al.
bloodjournal.hematologylibrary.org/cgi/content/full/116/5/679
und
da ist der Kommentar zu Richardson et al., der ordnet die Ergebnisse ein
bloodjournal.hematologylibrary.org/cgi/reprint/116/5/674
Beide Artikel sind frei zugänglich.
Bei mir leider nicht ein Dilemma, sondern ein ganzes Sortiment.
Liebe Grüße
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Almish antwortete auf Ist es an der Zeit SZT`s nicht unbedingt als erste Therapie zu wählen? (englisch)
17 Aug. 2010 17:38
- Almish
-
358 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Liebe Magret,
es schön, das du allen Recht gibst, gleichzeitig auf das Dilemma hinweist. Aber mal ehrlich, hilfreich für mich als Betroffene, ist aber was anderes.-
Christines Infos z.B. helfen mir, die in letzter Instanz über das 'wie' der Therapie entscheiden muss, nämlich schon weiter.
Weisst du Magret, ich bin alles andere als ein Myelom Crack wie Rudi. Ich habe fast keine-bis zu keine- Ahnung über Alternativgeschichten. Zum Glück, habe ich die bequeme, smouldernde Variante und kann mir diesen Luxus im Moment noch leisten. Ich bin aber immer wieder dankbar und froh über Neuigkeiten z.B. in der Erstlinientherapie. Ich filtere dann das, was für mich wichtig erscheint heraus. Somit beschäftige ich mich gerade mal so viel mit dem Myelom, wie ich ertrage.
Auch ein Prof. Einsele kann nur Infos an mich weitergeben. Entscheiden muss aber ich ( und mein nicht vorhanderner Bauch;-)-
Ich bin dankbar für dieses Forum und all den Leuten, die für mich die Vorarbeit leisten.
In diesem Sinne
eure Marion
es schön, das du allen Recht gibst, gleichzeitig auf das Dilemma hinweist. Aber mal ehrlich, hilfreich für mich als Betroffene, ist aber was anderes.-
Christines Infos z.B. helfen mir, die in letzter Instanz über das 'wie' der Therapie entscheiden muss, nämlich schon weiter.
Weisst du Magret, ich bin alles andere als ein Myelom Crack wie Rudi. Ich habe fast keine-bis zu keine- Ahnung über Alternativgeschichten. Zum Glück, habe ich die bequeme, smouldernde Variante und kann mir diesen Luxus im Moment noch leisten. Ich bin aber immer wieder dankbar und froh über Neuigkeiten z.B. in der Erstlinientherapie. Ich filtere dann das, was für mich wichtig erscheint heraus. Somit beschäftige ich mich gerade mal so viel mit dem Myelom, wie ich ertrage.
Auch ein Prof. Einsele kann nur Infos an mich weitergeben. Entscheiden muss aber ich ( und mein nicht vorhanderner Bauch;-)-
Ich bin dankbar für dieses Forum und all den Leuten, die für mich die Vorarbeit leisten.
In diesem Sinne
eure Marion
Kopf hoch, Nase in den Wind
Das Leben stinkt
Sterben kann gar nicht so schlimm sein, sonst täten es nicht so viele
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christine antwortete auf Ist es an der Zeit SZT`s nicht unbedingt als erste Therapie zu wählen? (englisch)
17 Aug. 2010 18:03
- christine
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Schön gesagt,Marion!
Der Gedanke dass viel Info schlecht für die Menschheit ist, derweil verwirrend, ist vielleicht gut für den Blutdruck .....wir alle müssen uns aber dagegen wehren, wenn uns Ärzte sagen, dass wir doch alles den Jungs und Mädels in Weiss überlassen sollen. Ich habe das ja gemacht in meiner Dummheit (oder eher wohl Geschocktheit) und bin gerade noch so davongekommen......
bei so einer Sache wie MM und so vielen neunen Medis mit dermassen vielen Nebenwirkungen ist es wichtig,dass wir wissen, was mit uns passieren kann.
Lieber Feuerfuchs, danke für die Artikel!
Der Gedanke dass viel Info schlecht für die Menschheit ist, derweil verwirrend, ist vielleicht gut für den Blutdruck .....wir alle müssen uns aber dagegen wehren, wenn uns Ärzte sagen, dass wir doch alles den Jungs und Mädels in Weiss überlassen sollen. Ich habe das ja gemacht in meiner Dummheit (oder eher wohl Geschocktheit) und bin gerade noch so davongekommen......
bei so einer Sache wie MM und so vielen neunen Medis mit dermassen vielen Nebenwirkungen ist es wichtig,dass wir wissen, was mit uns passieren kann.
Lieber Feuerfuchs, danke für die Artikel!
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rudi antwortete auf Ist es an der Zeit SZT`s nicht unbedingt als erste Therapie zu wählen? (englisch)
21 Aug. 2010 11:23
- rudi
-
2203 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Hallo,
ja was ist der richtige Weg, bzw. welche Abzweigung hätte ich nehmen müssen in einer Gegend in der ich den Weg zum ersten mal gehen muß.
Das weiß man meistens erst am Ende des Weges, ob man richtig oder flasch rausgekommen ist.
Beim MM kann man leider manche Wege nicht ein zweites mal gehen um dann auf den richtigen Weg zu kommen. Also muß man das angestrebte Ziel dann neu definieren an dem Man gelandet ist und da weitermachen.
In der DSMM XII Studie soll ich ja gleich 2 autologe SZT im Abstand von 2 Monaten erhalten. Ich bin aber "Serummäßig" schon jetzt nach drei RAD Zyklen in nahezu CR. Da könnte man natürlich jetzt fragen, ist es nicht besser abzuwarten bis zu einem beginnenden Rezidiv und dann erst die autologe SZT zu starten. Solche Studien wurden auch schon gemacht mit dem Ergebniss, das die Überlebenszeiten in etwa gleich lang waren.
Aber erst neulich habe ich wieder gelesen, daß man langfristige ereignisfreie Remissionszeiten von vielen Jahren nur mit autologen bzw. allogenen SZT realisieren kann.
Die neuen Medis wie Velcade, Revlimid und so weiter bringen zwar eine große Anzahl mit guten und schnellen Remissionen bis hin zu vielen CR's. Aber nach Absetzen der Zyklen oder Medis hält sich die Remission nicht viel länger als 1 Jahr und man muß wieder Therapieren. Da gibt es noch keine Langzeitstudien und Daten.
Also kann man fast zynisch sagen: Wie man es macht ist es verkehr!
Aber das wäre der falsche Gedankenansatz.
Ich habe mich jetzt für diese Studie entschieden und ziehe das durch und glaube daran, daß es mich für 5Jahre und mehr in CR hält.
Oder noch besser ich werde der erste Fall einer Heilung nach der DSMM XII Studie
ja was ist der richtige Weg, bzw. welche Abzweigung hätte ich nehmen müssen in einer Gegend in der ich den Weg zum ersten mal gehen muß.
Das weiß man meistens erst am Ende des Weges, ob man richtig oder flasch rausgekommen ist.
Beim MM kann man leider manche Wege nicht ein zweites mal gehen um dann auf den richtigen Weg zu kommen. Also muß man das angestrebte Ziel dann neu definieren an dem Man gelandet ist und da weitermachen.
In der DSMM XII Studie soll ich ja gleich 2 autologe SZT im Abstand von 2 Monaten erhalten. Ich bin aber "Serummäßig" schon jetzt nach drei RAD Zyklen in nahezu CR. Da könnte man natürlich jetzt fragen, ist es nicht besser abzuwarten bis zu einem beginnenden Rezidiv und dann erst die autologe SZT zu starten. Solche Studien wurden auch schon gemacht mit dem Ergebniss, das die Überlebenszeiten in etwa gleich lang waren.
Aber erst neulich habe ich wieder gelesen, daß man langfristige ereignisfreie Remissionszeiten von vielen Jahren nur mit autologen bzw. allogenen SZT realisieren kann.
Die neuen Medis wie Velcade, Revlimid und so weiter bringen zwar eine große Anzahl mit guten und schnellen Remissionen bis hin zu vielen CR's. Aber nach Absetzen der Zyklen oder Medis hält sich die Remission nicht viel länger als 1 Jahr und man muß wieder Therapieren. Da gibt es noch keine Langzeitstudien und Daten.
Also kann man fast zynisch sagen: Wie man es macht ist es verkehr!
Aber das wäre der falsche Gedankenansatz.
Ich habe mich jetzt für diese Studie entschieden und ziehe das durch und glaube daran, daß es mich für 5Jahre und mehr in CR hält.
Oder noch besser ich werde der erste Fall einer Heilung nach der DSMM XII Studie
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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christine antwortete auf Ist es an der Zeit SZT`s nicht unbedingt als erste Therapie zu wählen? (englisch)
21 Aug. 2010 16:40
- christine
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Hallo Rudi, na GsD dass Du wieder Netz hast
Ja und ich finde, es ist ein superschöner und zuversichtlicher Gedanke, dass Du einer der (vielen) Studienteilnehmer bist, die wegen MM nie mehr in Bedrängnis kommen.
LG aus Oslo
LG aus Oslo
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gela antwortete auf Ist es an der Zeit SZT`s nicht unbedingt als erste Therapie zu wählen? (englisch)
25 Aug. 2010 12:15
- gela
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Hallo Rudi,
schön zu lesen, wie gut diese Studie bei dir anschlägt.
Ist nun Velcade oder Revlimid für eine 1. Rezitivbehandlung
besser? Mi Studie oder ohne und wenn welche? Wie du schon sagst, muss bei Ansprechen denn dann noch eine SZT sein? Alles Gute, Gela
schön zu lesen, wie gut diese Studie bei dir anschlägt.
Ist nun Velcade oder Revlimid für eine 1. Rezitivbehandlung
besser? Mi Studie oder ohne und wenn welche? Wie du schon sagst, muss bei Ansprechen denn dann noch eine SZT sein? Alles Gute, Gela
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