Osteolysen nach Chemotherapie ? wurde erstellt von rudi
30 Juli 2010 15:43
- rudi
-
2203 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Einfluß der Chemotherapie auf
Osteolysen beim MM
- gering
- auch nach allogener KMT:
Besserung bei:
nur 6/53 Pat. mit großen Osteolysen
nur 6/23 Pat. mit kleineren Osteolysen
57/76 Pat. unverändert
Osteolysen beim MM
- gering
- auch nach allogener KMT:
Besserung bei:
nur 6/53 Pat. mit großen Osteolysen
nur 6/23 Pat. mit kleineren Osteolysen
57/76 Pat. unverändert
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
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sergio antwortete auf Osteolysen nach Chemotherapie ?
30 Juli 2010 17:28
- sergio
479 Beiträge seit
27 Oktober 2009
27 Oktober 2009
Hallo Rudi,
wie meinst du das mit den Osteolysen, dass die Aktivitaet des MM trotzdem weitergeht?
Natuerlich verschwinden die nicht, wuerde mir aber denken, dass besonders bei allogener SZT, die MM Aktivitaet auch in den Knochen zum Stillstand kommt.
gruss
wie meinst du das mit den Osteolysen, dass die Aktivitaet des MM trotzdem weitergeht?
Natuerlich verschwinden die nicht, wuerde mir aber denken, dass besonders bei allogener SZT, die MM Aktivitaet auch in den Knochen zum Stillstand kommt.
gruss
Sergio
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Kuddel57 antwortete auf Osteolysen nach Chemotherapie ?
30 Juli 2010 20:48
- Kuddel57
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Okay Rudi,
weder die Chemo noch die KMT beseitigen die Osteolysen. Aber immerhin führen diese Behandlungen zu einer Besserung bei dem angegebenen Patiententeil.
Soweit kann ich der Meldung folgen.
Nach diesen Maßnahmen bleiben Knochenschäden und die Bruchgefährdung.
Bekommen wir eben weil Chemo und KMT allein unzureichend sind zum Knochenaufbau und gegen die Osteolysen nicht die Bisphosphonate?
Viele Grüße und gute Besserung
Jürgen
weder die Chemo noch die KMT beseitigen die Osteolysen. Aber immerhin führen diese Behandlungen zu einer Besserung bei dem angegebenen Patiententeil.
Soweit kann ich der Meldung folgen.
Nach diesen Maßnahmen bleiben Knochenschäden und die Bruchgefährdung.
Bekommen wir eben weil Chemo und KMT allein unzureichend sind zum Knochenaufbau und gegen die Osteolysen nicht die Bisphosphonate?
Viele Grüße und gute Besserung
Jürgen
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sergio antwortete auf Osteolysen nach Chemotherapie ?
30 Juli 2010 21:24
- sergio
479 Beiträge seit
27 Oktober 2009
27 Oktober 2009
Die Osteolysen, d.h. die Knochenschaeden, oder die "Loecher" gehen natuerlich nicht weg, die bleiben, und wenn man Glueck hat, dann dauert es ein paar Jahre bis sie verheilen, ohne viel zu spueren oder Brueche.
Das Problem, oder die Frage ist eher, ob die Krankheitsaktivitaet in den Knochen weitergeht...
Das Problem, oder die Frage ist eher, ob die Krankheitsaktivitaet in den Knochen weitergeht...
Sergio
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Margret antwortete auf Osteolysen nach Chemotherapie ?
30 Juli 2010 21:24
- Margret
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Hallo Jürgen,
Bisphosphonate sollen zweifach wirken: Den weiteren Abbau der Knochen stoppen und bestehende Knochenschäden verringern. Soweit der Wunsch...
Diese Effekte treten aber nicht immer und überall vollständig ein. Bei größeren Osteolysen bleiben trotz Bispho's zumeist offene Stellen, bei kleineren bleiben im besten Fall "Vernarbungen". Beides stellt Schwachstellen im Knochen dar.
In den Tiefen des www gibt's eine Menge Infos zur Wirkungsweise der Bispho's - einfach mal Herrn Google fragen.
Liebe Grüße,
Margret
Bisphosphonate sollen zweifach wirken: Den weiteren Abbau der Knochen stoppen und bestehende Knochenschäden verringern. Soweit der Wunsch...
Diese Effekte treten aber nicht immer und überall vollständig ein. Bei größeren Osteolysen bleiben trotz Bispho's zumeist offene Stellen, bei kleineren bleiben im besten Fall "Vernarbungen". Beides stellt Schwachstellen im Knochen dar.
In den Tiefen des www gibt's eine Menge Infos zur Wirkungsweise der Bispho's - einfach mal Herrn Google fragen.
Liebe Grüße,
Margret
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rudi antwortete auf Osteolysen nach Chemotherapie ?
31 Juli 2010 13:39
- rudi
-
2203 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
An folgenden Kriterien über die Beurteilung von Remissionen sieht man, daß die Osteolysen für sich betrachtet ein unabhängiges Kriterium einer Remission sind bzw. sein können. Die Osteolysen müssen bei einer Remission mindestens gestoppt sein. D. h. die Osteolysen dürfen an Zahl und Größe nicht zugenommen haben. Der Anspruch einer Rückbildung bzw. Heilung der Osteolysen wird erst garnicht gestellt in Zusammenhang mit einer Remission.
• Komplette Remission (CR)
– Kein meßbares Paraprotein in Serum / Urin über mindestens 6 Wochen (Immunfixation)
– Knochenmarkinfiltration <5%
– Keine Zunahme in Größe und Zahl der Osteolysen
• Partielle Remission (PR)
– Reduktion des Paraproteins im Serum >50%, im Urin >90% über 6
Wochen
– Rückgang der KM-Infiltration um >50%
– Keine Zunahme in Größe und Zahl der Osteolysen
• Komplette Remission (CR)
– Kein meßbares Paraprotein in Serum / Urin über mindestens 6 Wochen (Immunfixation)
– Knochenmarkinfiltration <5%
– Keine Zunahme in Größe und Zahl der Osteolysen
• Partielle Remission (PR)
– Reduktion des Paraproteins im Serum >50%, im Urin >90% über 6
Wochen
– Rückgang der KM-Infiltration um >50%
– Keine Zunahme in Größe und Zahl der Osteolysen
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
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