AMMonline

     

leopoldi antwortete auf Frage an alle allogen Transpantierte
14 Juli 2010 21:38
  • leopoldi
  • 1197 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Hallo Christer,

ich müsste mich jetzt sehr täuschen, aber rein rechtlich dürfen Stammzellen die für den eigenen Bedarf entnommen worden sind, nicht ohne vorherige Zustimmung vernichtet werden. Es handelt sich um "Körperteile" und die bleiben so lange nicht ausdrücklich Anderes vereinbart wurde persönliches Eigentum des Spenders.

LGe
Leopoldi

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

Martin.Q antwortete auf Frage an alle allogen Transpantierte
14 Juli 2010 22:11
  • Martin.Q
  • 512 Beiträge seit
    18 August 2009
Hallo Leopoldi,

war vielleicht etwas unglücklich formuliert. Der Patient von dem ich die Info bekam, sagte mir, dass er wohl vor Behandlungsbeginn unterzeichnet hätte, dass nach der den notwendigen autologen HDs (eine oder zwei), die restlichen Pakete vernichtet werden würden.

Hoffe, ich habe nicht unnötig für Verwirrung gesorgt. Wenn doch, so tut es mir leid...

Karsten antwortete auf Frage an alle allogen Transpantierte
15 Juli 2010 09:25
  • Karsten
  • 483 Beiträge seit
    22 April 2010
Hallo Christer,
das klingt einleuchtend mit der länge der Aplasie Phase und der Menge an Stammzellen. Ich frage trotzdem danach.(3 TP statt 2)
Die Aufbewahrung der SZ ist in Leipzig für 5 Jahre garantiert.

Beste Grüße

Martin.Q antwortete auf Frage an alle allogen Transpantierte
18 Juli 2010 15:20
  • Martin.Q
  • 512 Beiträge seit
    18 August 2009
Hallo,

ich hab noch ein paar interessante Links gefunden.

Eine Studie besagt, dass in der 1. Linie Therapie die allo keine Vorteile gegenüber auto bringt.

Ich persönlich denke, dass man grundsätzlich hier aber auch zwischen "Risiko-Patienten" und "Nicht-Risiko-Patienten" unterscheiden sollte, wie es auch die beiden Studiengruppen DSMM / GMMG in Deutschland machen:

Link

Die zweite Studie, bei dem auch Prof. Kröger aus Hamburg mitgewirkt hat zeigt u.a. folgendes (hoffe ich hab alles richtig verstanden ?!):

- Sterblichkeit bei 26%
- Progression-free survival (PFS) nach 5 Jahren = 34%
- Progression-free survival (PFS) nach 7,9 Jahren = 26%

Negativen Einfluss auf den Erfolg u.a. durch:
- nicht im Remission z.Z. der Transplantation
- Durchführung > 5 Jahre nach Diagnose (ich denke aber, dass hier die Behandlungsdauer gemeint ist)
- Transplantaion von einer Frau auf einen Mann (sehr interessant !)
--> Bei den Patienten, bei denen nicht die obigen drei Punkte zutrafen betrug die PFS nach 7 Jahren 47%

Link

Dies deckt sich auch mit den Äußerungen von Prof. Einsele die allo nicht als letzten Strohhalm zu nutzen, sondern ehr früher als zu spät. Die Daten stammen aus den Jahren 2001 bis 2004, so dass meiner Meinung nach nicht damit zu rechnen ist, dass bei den Patienten schon Velcade, Revlimid zum Einsatz kamen um z.B. die Remission vor Transplantation zu verbessern.

Viele liebe Grüße und euch einen schönen Sonntag!

____
Nachtrag: Jetzt klappen auch die Links!



18 Juli 2010 20:09
  • Caro
  • 692 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
"Ich persönlich denke, dass man grundsätzlich hier aber auch zwischen "Risiko-Patienten" und "Nicht-Risiko-Patienten" unterscheiden sollte, wie es auch die beiden Studiengruppen DSMM / GMMG in Deutschland machen:"

Hallo Christer,

ich denke alle MM-Patienten sind Risiko-Patienten. Man sollte wohl eher unterscheiden in "Hochrisiko-Patienten" und "Normal-Risiko- Patienten". So haben es übrigens auch die Heidelberger zu der Genexpressionsanalyse meines LG geschrieben - gottlob Normal-Risiko Patient.

LG

Caro

____
bearbeitet durch Christer


sandra.l antwortete auf Frage an alle allogen Transpantierte
21 Juli 2010 18:58
  • sandra.l
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo!

Ich habe mal eine Frage zum Thema "Erbgut" auf die ich hier zufällig beim durchlesen gestoßen bin.

Es gab hier ja die Diskussion über "Kinderwunsch beim MM" und es hat ja auch jemand geschrieben, dass sie nach Diagnosestellung schwanger geworden ist und ein gesundes Kind bekommen hat..

Ich lese hier:
Zitat:
Allerdings frage ich mich, ob es nicht möglich ist an normalen Zellen festzustellen ob eine Veränderung im Erbgut nachzuweisen gibt.

Heißt das, dass man die Krankheit dann evtl. doch vererben kann?

Sorry, vielleicht habe ich das jetzt auch missverstanden, vielleicht kann mir das hier jemand beantworten

LG
Sandra

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