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Rezidiv wurde erstellt von DerOppa
13 Apr. 2022 19:59
  • DerOppa
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo ihr Lieben.

Ja ich war nun schon eine ganze Weile nicht mehr hier,und muss erschreckend feststellen,das es hier irgendwie ganz anders aussieht als ich es gewohnt war.
Meine Stammzellentherapie ist nun 3 einhalb Jahre her und ich bewege mich nun ins Rezidiv.
Nach der Therapie pegelten sich meine Leichtketten so bei mehr oder weniger 150 ein,und begannen sich dann so pö a pö wieder zu vermehren.
Nun bin ich bei 450 angekommen und gehe in 2 Wochen in die Rezidivtherapie.
Angedacht ist

Daratumumab-Revlimid-Dexametason.

Meine Frage,
hat schonmal jemand diese Therapie bekommen und kann mir vieleicht seine Erfahrung mit diesen Medis berichten?
Gerade eben dieses Antikörperpreparat ist für mich etwas völlig neues.
Der weitere Plan ist,wenn mann damit Erfolg hatte,Hochdosis und frische aufgetaute Stammzellen.

Liebe Grüße Detlef.

Karsten antwortete auf Rezidiv
14 Apr. 2022 15:45
  • Karsten
  • 483 Beiträge seit
    22 April 2010
Hallo Detlef,
ich habe im Februar 2020 mit dieser Kombi begonnen. Die ersten 8 Wochen 1xWö. Daratumab, dann alle 2 Wochen, nach insgesamt 4 Monaten, dann alle 4 Wochen Dara.
So soll das, laut den Heidelbergern, auch als Dauertherapie laufen.
Auf Grund der super Werte bei mir, haben wir uns auf alle 5 Wochen geeinigt. Revlimid nehme ich nun 2 Wo und dann 3 Wochen Pause. Dexa nehme ich nur das, was ich bei der Darainfusion, im Vorlauf, bekomme. Die empfohlene Wö. Einnahme von Daxa lasse ich weg.
Die erste Darainfusion dauert knapp 8 Stunden und wenn du es gut verträgst, läuft die 2. Gabe nur noch 4-5 Stunden.
Ich bekomme meine Infusionen jetzt in 90min verabreicht, auch das haben die Heidelberger empfohlen. In meiner Praxis bin ich der einzige, der es in der kurzen Zeit bekommt, den anderen Patienten hat man es bisher nicht vorgeschlagen. (Lange Infusionszeiten bringen mehr Geld für die Praxis) :)
Nach der Infusion sind die meisten Patienten müde und relaxen,genau wie ich, den Rest des Tages.
Am den Tagen danach hatte ich bisher keine Probleme, meist besuche ich schon am Tag danach das Fitnesstudio, gehe laufen, oder Radfahren.

Alles Gute für dich

Unknownuser antwortete auf Rezidiv
14 Apr. 2022 18:27
  • Unknownuser
  • 194 Beiträge seit
    15 September 2019
Hey Detlef,
Ich bekomme das Dara seit 1 Jahr subkutan. Dauer 5 min Wirksamkeit genau wie die Infusion.

Mfg Matthias

"Am Ende ist alles gut, nur davor ist manchmal echt Scheiße"

Karsten antwortete auf Rezidiv
14 Apr. 2022 19:01
  • Karsten
  • 483 Beiträge seit
    22 April 2010
Hallo Matthias,
ich schätze mal, du bekommst auch keinen Vorlauf mit Dexa und dem anderen Gedöns?
Musst du am Tag der Daraspritze irgendwelche begleitenden Medis nehmen?
Das Thema Subkutan war hier mal ein Thema, ist aber leider untergegangen.
Gruß

Unknownuser antwortete auf Rezidiv
14 Apr. 2022 20:12 - 14 Apr. 2022 20:13
  • Unknownuser
  • 194 Beiträge seit
    15 September 2019
Hey Karsten,
Ich nehme 2x Paracetamol 500mg, 40mg Kortison, als Tablette und habe am Anfang Fenistil gespritzt bekommen das wird jetzt aber weggelassen.

"Am Ende ist alles gut, nur davor ist manchmal echt Scheiße"
Letzte Änderung: 14 Apr. 2022 20:13 von Unknownuser. Begründung: Autokorrektur hat zugeschlagen

UndineD. antwortete auf Rezidiv
16 Apr. 2022 11:03
  • UndineD.
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Ich habe Dara als Infusion 2018 bekommen, als Mono- Therapie, war damals eine Ausnahme. Ablauf genau wie von Karsten beschrieben, dauerte jeweils etwa 8 Std., vorbeugende Medis inbegriffen, Kortison, Fenistil, Paracetamol. Anfangs trat Luftnot auf, dann wurde sofort abgestellt, nochmals Kortison, dann ganz langsam wieder weiter. Dann war "subkutan" im Gespräch, was damals von meiner Ärztin noch nicht verabreicht wurde. Wenn es einmal in den Körper gespritzt wurde u. dann diese Probeme auftreten? Da kann man nichts mehr abstellen. Später hörte ich das "subkutan" auf Wunsch des Patienten verabreicht wurde. ( Ds war auch damals hier das Thema). Vielleicht ist es inzwischen anders, auf Grund der mittlerweile Jahrelangen Erfahrung mit Dara. Klar, eine Spritze ist schnell erledigt, spart viel Zeit, aber für mich ist das nicht das Entscheidende. Kann man machen, wenn man alles gut verträgt ohne Probleme. Die Begleitmedis vorher werden dabei auch erforderlich sein, diese sollen ja Allergien u. Schmerzen verhindern. Machten auch schön müde (Fensitil), so dass ich die meiste Zeit geschlafen (gedöst) habe. Und damals konnte ich mit Dara einige Zeit eine Chemo verhindern, da nahm ich diesen Tag gerne in Kauf.
L.G.
Undine

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