Wirbelsäulen-OPs: was gibt‘s darüber zu wissen? wurde erstellt von scaredy-cat
29 Dez. 2021 19:58
- scaredy-cat
156 Beiträge seit
31 März 2021
31 März 2021
Liebes Forum,
Ende Januar haben wir einen Besprechungstermin bzgl OP-Möglichkeiten der kaputten Wirbel meines Mannes.
Bis vor wenigen Wochen dachte ich noch, das sei alles gar nicht nötig, daher fange ich gerade erst an, mich mit dem Thema zu beschäftigen. Heute hatten wir auch ein Telefonat mit einem lokalen Orthopäden, der den kürzlich erhaltenen Befund von Hdbg bestätigte, nämlich, dass es alles schon recht gefährlich/ einsturzgefährdet sei.
Nun habe ich wieder ein wenig herum gelesen und lese, dass so ein eingebautes Ding auch die Schmerzen hervorrufen kann, wo vorher keine waren (falls nicht missverstanden). Und dass bei weiterer Degeneration der Knochen die Metallteile einfach „abfallen“ können und im Körper „hängen“ und noch schlimmere Schmerzen hervorrufen…
Ich denke jetzt schon fast „bringt das überhaupt was“ oder macht das alles schlimmer? und denke, wir müssen uns auf alle Fälle sehr gut vorbereiten. Wo? Wie? Was gibt es denn zu den Knochen & OPs zu lesen?
Über Infos und Tipps freue ich mich wie immer.
Vielen Dank
Nuschl
Ende Januar haben wir einen Besprechungstermin bzgl OP-Möglichkeiten der kaputten Wirbel meines Mannes.
Bis vor wenigen Wochen dachte ich noch, das sei alles gar nicht nötig, daher fange ich gerade erst an, mich mit dem Thema zu beschäftigen. Heute hatten wir auch ein Telefonat mit einem lokalen Orthopäden, der den kürzlich erhaltenen Befund von Hdbg bestätigte, nämlich, dass es alles schon recht gefährlich/ einsturzgefährdet sei.
Nun habe ich wieder ein wenig herum gelesen und lese, dass so ein eingebautes Ding auch die Schmerzen hervorrufen kann, wo vorher keine waren (falls nicht missverstanden). Und dass bei weiterer Degeneration der Knochen die Metallteile einfach „abfallen“ können und im Körper „hängen“ und noch schlimmere Schmerzen hervorrufen…
Ich denke jetzt schon fast „bringt das überhaupt was“ oder macht das alles schlimmer? und denke, wir müssen uns auf alle Fälle sehr gut vorbereiten. Wo? Wie? Was gibt es denn zu den Knochen & OPs zu lesen?
Über Infos und Tipps freue ich mich wie immer.
Vielen Dank
Nuschl
Erstdiagnose 12/2020, IsaKD seit 11/23
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Unknownuser antwortete auf Wirbelsäulen-OPs: was gibt‘s darüber zu wissen?
30 Dez. 2021 11:06
- Unknownuser
194 Beiträge seit
15 September 2019
15 September 2019
Hallo,
schau mal unter dem Begriff Kyphoplastie, dass ist auch ne Möglichkeit Wirbel zu stabilisieren.
Alles Gute und einen guten Start in 2022.
Matthias
schau mal unter dem Begriff Kyphoplastie, dass ist auch ne Möglichkeit Wirbel zu stabilisieren.
Alles Gute und einen guten Start in 2022.
Matthias
"Am Ende ist alles gut, nur davor ist manchmal echt Scheiße"
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miregal antwortete auf Wirbelsäulen-OPs: was gibt‘s darüber zu wissen?
30 Dez. 2021 13:32 - 30 Dez. 2021 13:39
- miregal
1025 Beiträge seit
17 Mai 2019
17 Mai 2019
Hallo,
ich habe meinen Wirbelsäulenimplantate vor 8 Jahren nach einem Skiunfall bekommen (dabei wurde dann das Myelom festgestellt), und vor knapp 3 Jahren wurden dann statt 3 Wirbel 10 stabilisiert. Hält wirklich fest und ich gehe weiterhin Skitouren. Die Beweglichkeit ist natürlich etwas eingeschränkt, das merkt man im Auto beim rückwärtsfahren, oder Schuhe anzeihen, aber es gibt ja Rückspiegel bzw Schuhlöffel.
Also die Schmerzen nach der OP sind schon heftig, vor allem die Drainageschläuche falls sie zwischen den Rippen durchgeführt werden. Also mit 2 Wochen Klinikaufenthalt bei einem Implantat muss man schon rechnen. Kyphoplastie ist dagegen mit 2-3 Tagen Klinik machbar. In der Anfangsphase nach der OP benötigt man jedoch potente Opiate, danach noch einige Monate Voltaren oder Novalgin. Halbes Jahr nach der OP kann man wieder bergwandern oder skifahren, wenn man dies möchte.
Komplikationen gibt es, da der eingesetzte Knochenzement sich auch in der Blutbahn ausbreiten kann, hatte eine sogenannte Zementembolie, er hatte sich in der Lunge abgesetzt und einige Venen verstopft.
wichtig wäre mir einen vertrauensvollen und erfahrnen Orthopäden /Chirurg zu suchen, dann ist das alles machbar.
Man spürt die Stabilisierungsstangen beim liegen auf einer harten Unterlage, und bei Rotationsbewegungen, wenn die Muskulatur weiter ziehen möchte wie es mechanisch möglich ist.
ich habe meinen Wirbelsäulenimplantate vor 8 Jahren nach einem Skiunfall bekommen (dabei wurde dann das Myelom festgestellt), und vor knapp 3 Jahren wurden dann statt 3 Wirbel 10 stabilisiert. Hält wirklich fest und ich gehe weiterhin Skitouren. Die Beweglichkeit ist natürlich etwas eingeschränkt, das merkt man im Auto beim rückwärtsfahren, oder Schuhe anzeihen, aber es gibt ja Rückspiegel bzw Schuhlöffel.
Also die Schmerzen nach der OP sind schon heftig, vor allem die Drainageschläuche falls sie zwischen den Rippen durchgeführt werden. Also mit 2 Wochen Klinikaufenthalt bei einem Implantat muss man schon rechnen. Kyphoplastie ist dagegen mit 2-3 Tagen Klinik machbar. In der Anfangsphase nach der OP benötigt man jedoch potente Opiate, danach noch einige Monate Voltaren oder Novalgin. Halbes Jahr nach der OP kann man wieder bergwandern oder skifahren, wenn man dies möchte.
Komplikationen gibt es, da der eingesetzte Knochenzement sich auch in der Blutbahn ausbreiten kann, hatte eine sogenannte Zementembolie, er hatte sich in der Lunge abgesetzt und einige Venen verstopft.
wichtig wäre mir einen vertrauensvollen und erfahrnen Orthopäden /Chirurg zu suchen, dann ist das alles machbar.
Man spürt die Stabilisierungsstangen beim liegen auf einer harten Unterlage, und bei Rotationsbewegungen, wenn die Muskulatur weiter ziehen möchte wie es mechanisch möglich ist.
Letzte Änderung: 30 Dez. 2021 13:39 von miregal.
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scaredy-cat antwortete auf Wirbelsäulen-OPs: was gibt‘s darüber zu wissen?
30 Dez. 2021 17:40
- scaredy-cat
156 Beiträge seit
31 März 2021
31 März 2021
Hallo Matthias und Miregal,
danke für die Info, das hilft mir schon mal sehr.
Kyphoplastie is also das mit dem Zement, stimmt‘s. Dazu hatten die vor nem Jahr gesagt, dass bei den betroffenen Wirbeln schon so viel weg ist, dass man keine Hülle habe, die man füllen könne. Also das geht wohl zumindest bei den schlimmen Wirbeln nicht. Auch hat er gar keine Rückenschmerzen, sondern es besteht halt besagte „Einsturzgefahr“.
Wow, das klingt ja sauschlimm mit der OP… also er würde gerne kein KH von innen sehen müssen und ewig so schlimme Schmerzen haben…
aber ja, Rollstuhl ist natürlich so ein Damoklesschwert, was immer über einem hängt… Schauen wir mal, was die in Hdbg sagen. Wo war denn Dein Chirurg, Miregal?
Danke,
Nuschl
danke für die Info, das hilft mir schon mal sehr.
Kyphoplastie is also das mit dem Zement, stimmt‘s. Dazu hatten die vor nem Jahr gesagt, dass bei den betroffenen Wirbeln schon so viel weg ist, dass man keine Hülle habe, die man füllen könne. Also das geht wohl zumindest bei den schlimmen Wirbeln nicht. Auch hat er gar keine Rückenschmerzen, sondern es besteht halt besagte „Einsturzgefahr“.
Wow, das klingt ja sauschlimm mit der OP… also er würde gerne kein KH von innen sehen müssen und ewig so schlimme Schmerzen haben…
aber ja, Rollstuhl ist natürlich so ein Damoklesschwert, was immer über einem hängt… Schauen wir mal, was die in Hdbg sagen. Wo war denn Dein Chirurg, Miregal?Danke,
Nuschl
Erstdiagnose 12/2020, IsaKD seit 11/23
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miregal antwortete auf Wirbelsäulen-OPs: was gibt‘s darüber zu wissen?
30 Dez. 2021 18:25 - 30 Dez. 2021 18:30
- miregal
1025 Beiträge seit
17 Mai 2019
17 Mai 2019
www.muenchen-klinik.de/krankenhaus/harla...rstellungschirurgie/
Hab mal einen Zeitungsbericht gelesen, dass es auch Stabilisierungen gibt, die die Beweglichkeit besser erhalten aber totzdem die Wirbeldeckplatten entlasten. Frag mich aber schon, warum man vor jeglicher Fraktur bereits operieren will. Das braucht man eigentlich nur bei Rückkantenbeteiligung, wenn also die die Knochenwand Richtung Rückenmrk splittert. Kyphoplastie gibt es auch mit Ballon, damit der Zement nicht ausläuft
Hab mal einen Zeitungsbericht gelesen, dass es auch Stabilisierungen gibt, die die Beweglichkeit besser erhalten aber totzdem die Wirbeldeckplatten entlasten. Frag mich aber schon, warum man vor jeglicher Fraktur bereits operieren will. Das braucht man eigentlich nur bei Rückkantenbeteiligung, wenn also die die Knochenwand Richtung Rückenmrk splittert. Kyphoplastie gibt es auch mit Ballon, damit der Zement nicht ausläuft
Letzte Änderung: 30 Dez. 2021 18:30 von miregal.
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scaredy-cat antwortete auf Wirbelsäulen-OPs: was gibt‘s darüber zu wissen?
01 Jan. 2022 15:11
- scaredy-cat
156 Beiträge seit
31 März 2021
31 März 2021
Hallo Miregal,
hm, ich glaube, dass die Wirbel meines Mannes schon so ausgehöhlt sind, dass es reine Glückssache ist, dass sie noch nicht gebrochen sind. Es geht ja darum, die zu stabiliesieren, er darf ja nix - Mountainbiken, Motorradfahren und Snowboarden sind ganz gestrichen, in jegliche Richtung beugen ebenfalls, wegen akuter Bruchgefahr. Er hat auch schon viele CM Größe eingebusst, und alles, was es außer OPs gibt (ähm - gibt es was außer Bestrahlung…?), ist schon ausgereizt, soweit ich das verstanden hab.
Allerdings kriegt man ja nur schwer Infos raus aus den Ärzten. Die Onkologen haben uns an die Orthopäden verwiesen, und die sagen „im Gespräch wird es nur um OP oder nicht OP gehen“….
Also - warten wir mal dieses Gespräch ab. Am liebsten hätten wir ja, dass er bei der Würzburger Studie mitmachen könnte, aber die Ärztin war bei meinen Kontaktversuchen zurückhaltend, weil wir doch sehr weit weg sind.
Alles irgendwie ein Buch mit vielen Siegeln.
VG
Nuschl
hm, ich glaube, dass die Wirbel meines Mannes schon so ausgehöhlt sind, dass es reine Glückssache ist, dass sie noch nicht gebrochen sind. Es geht ja darum, die zu stabiliesieren, er darf ja nix - Mountainbiken, Motorradfahren und Snowboarden sind ganz gestrichen, in jegliche Richtung beugen ebenfalls, wegen akuter Bruchgefahr. Er hat auch schon viele CM Größe eingebusst, und alles, was es außer OPs gibt (ähm - gibt es was außer Bestrahlung…?), ist schon ausgereizt, soweit ich das verstanden hab.
Also - warten wir mal dieses Gespräch ab. Am liebsten hätten wir ja, dass er bei der Würzburger Studie mitmachen könnte, aber die Ärztin war bei meinen Kontaktversuchen zurückhaltend, weil wir doch sehr weit weg sind.
Alles irgendwie ein Buch mit vielen Siegeln.
VG
Nuschl
Erstdiagnose 12/2020, IsaKD seit 11/23
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