AMMonline

     

04 Nov. 2019 21:41
  • Jo
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo Any,
ja, dazu wäre ein guter Orthopäde hilfreich, der sich auch mit physikalischer und rehabilitativer Medizin gut auskennt, auch Sportmediziner sind sicher geeignet; ein Arzt, der dich im Aufbauprogramm begleitet und unterstützt. Mein Onkologe Salwender sagt allerdings, solch gute Orthopäden zu finden, wäre wie ein 5er im Lotto. Viel Glück!

gelöschter Nutzer antwortete auf Erfahrungen zur Schmerzentwicklung
06 Nov. 2019 15:06
  • gelöschter Nutzer
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Dann machen wir uns mal auf die Suche und hoffen auf den Lottogewinn. Danke, Jo!

miregal antwortete auf Erfahrungen zur Schmerzentwicklung
19 Nov. 2019 04:28 - 19 Nov. 2019 04:34
  • miregal
  • 1025 Beiträge seit
    17 Mai 2019
Hallo Any,
Schmerzempfinden ist wirklich subjektiv sehr unterschiedlich. Man wird ja immer von den Ärzten nach einer Skala 1-10 nach der Schmerzstärke gefragt. Aber was ist 10? Der stärkste erlebte Schmerz, oder gibt es noch Schlimmeres?
Also mir machen statische Schmerzen relativ wenig aus, während pochende Schmerzen recht unangenehm sind.
Wegen der Skala frag ich immer nach einer Bewertung was z.B. ein Wespenstich für eine Stärke hat.
Von Schmerzmitteln hab ich nach 3 Wirbelsäulen Ops die Opiate immer schon in der Klinik abgesetzt, sie waren in den ersten Tagen aber dringend notwendig (Oxycodon), von den leichteren wie Tillidin bringt es mir gar nix, da nehm ich lieber Novalgin und Voltaren . Letzteres vertrage ich sehr gut und es hält den ganzen Tag wenn es nötig ist, was einzunehmen. Opiate mag ich nicht weil man immer so weggetreten ist ähnlich wie Sekundenschlaf am Auto, also Aussetzer hat. Das merkte ich v.a. beim Fernsehen, dass man die Handlung nicht mehr mitbekommen hat. (Die Anemie nach der OP hat natürlich auch zur Müdigkeit beigetragn)
Die seitlichen "Rippenschmerzen" haben mich über Jahre begleitet, bei Belastung spürte ich das immer zuerst (Wirbelkörperersatz und Stabilisierung BWK 12)- aber bin da hart im Nehmen und kann noch Bergwandern und Skifahren etc.
Letzte Änderung: 19 Nov. 2019 04:34 von miregal.

hase25 antwortete auf Erfahrungen zur Schmerzentwicklung
19 Nov. 2019 14:47
  • hase25
  • 423 Beiträge seit
    15 Februar 2017
Hallo Miregal,

zum Schmerzempfinden auf einer Skala 1 -10 wurde mir gesagt, dass man 10 mit dem Geburtsschmerz gleichsetzt. Aber das können ja nur Mütter beurteilen :cheer: :cheer: :cheer:

Gruß Katharina

Ein Tag ohne ein Lächeln ist ein verlorener Tag!

Diddlmaus antwortete auf Erfahrungen zur Schmerzentwicklung
19 Nov. 2019 15:23
  • Diddlmaus
  • 1300 Beiträge seit
    21 Oktober 2012
@miregal

"Opiate mag ich nicht weil man immer so weggetreten ist ähnlich wie Sekundenschlaf am Auto, also Aussetzer hat."

Soooo ein Blödsinn!

Das mag ja vielleicht bei Dir so gewesen sein, aber "man" hat das nicht generell unter Opiaten.

Es gibt Schmerzqualitäten, da sind Opiate nötig, weil mit anderem nicht gegen den Schmerz anzukommen ist. Voltaren und ähnliches ist nicht für solch starken Schmerzen gedacht.

Wenn Du sber sogar noch Skifahren und Bergwandern kannst, dann glaube ich gern, dass Voltaren zur Linderung reicht.

Ich finde es doof, dass Opiate verteufelt werden. Ich selber hatte genau aufgrund solcher Berichte enormen Respekt auf ein Opiat umzusteigen. Es war aber das Beste, das ich entscheiden konnte. Übrigens - seit Jahren mit gleichbleibender Dosis....

Gruss

Diddlmaus

"Sometimes gifts come in strange packages"

"Wenn das Leben Dir Zitronen gibt - mach Limonade draus."

"Das Leben geht weiter - auch wenn es humpelt!"

Diddlmaus antwortete auf Erfahrungen zur Schmerzentwicklung
19 Nov. 2019 15:27
  • Diddlmaus
  • 1300 Beiträge seit
    21 Oktober 2012
@Hase

10 sind Geburtswehen, Nierenkolik und dergleichen...:blink:

Da ich mit beidem schon das Vergnügen hatte, kann ich meinen verspürten Schmerz relativ gut einordnen. Hat eben alles auch Vorteile. :-)

Lieber Gruss

Diddlmaus

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