AMMonline

     

27 Okt. 2019 11:17
  • Thomas_MM
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo ihr Lieben!

Nachdem meine Kappa-Leichtkettenwerte wieder auf über 15.000 angestiegen sind und ich in den vergangnenen Monaten zahlreiche Therapieumstellungen mitgemacht habe wollte ich mal fragen, ob jemand von Euch eventuell Erfahrungen mit der Breuss Krebskur gemacht hat.

Ein Freund von mir hat seiner Mutter damit helfen können. Sie hatte Brustkrebs mit zahlreichen Metastasen und die Schulmedizin erklärte sie für austherapiert ohne Hoffnung auf Heilung. Er hat sich dann hier eingelesen und seine Mutter für 42 Tage diese Ernährungsumstellung machen lassen. Die Knoten in der Brust haben sich zurückgebildet und sie hat noch 20 Jahre gelebt, bis sie an den Folgen eines Oberschenkelhalsbruchs mit 84 Jahren gestorben ist!

Jetzt habe ich für mich nicht die Hoffnung das MM damit zu heilen, aber vielleicht eine Remmmission und Behgandlungspause zu erreichen - damit wäre ich schon super zufrieden! Habe mir auch das Buch besorgt und es mal durchgearbeitet und will das jetzt mal zum Jahresende ausprobieren. Da ich deutlich Übergewicht habe, wird mir auch der angekündigte Gewichtsverlußt von 10-15 kg nichts ausmachen.

Was haltet ihr davon oder hat das jemand von Euch schonmal probiert?!

Ausschlaggebend war für mich der Bericht meines Freundes, den ich selber sehr gut kenne! Natürlich gibt es in dem Buch auch zahlreiche Berichte über vermeintlich geheilte Krebspatienten, aber die kenne ich halt nicht persönlich. Das Buch heißt übrigens Die Breuss-Kur: Ratschläge zur Vorbeugung und zur Behandlung von diversen ( auch scheinbar unheilbaren) Erkrankungen. ISBN-10: 3961111847
ISBN-13: 978-3961111848

Danke und viele Grüße

Thomas

  • klaus99
  • 468 Beiträge seit
    05 Februar 2014
Hallo Thomas,
lies dir das folgende mal durch

www.onkopedia.com/de/onkopedia/guideline...line/html/index.html

Ich würde die Finger davon lassen.
Gruß Klaus

Wir sterben nur einmal - Wir leben jeden Tag
myelom.online
facebook.com/myelom.online

  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hi Thomas

ein MM hat nix mit Metastasen zu tun oder sonstiger Krebsform

Abnehmen ok, aber dafür braucht man keine Breuss-Kur sondern das Spiel geht im Kopf los

Positives Denken macht sehr viel, Bewegung ein Weiteres etc.

Joseph

  • Jo
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo Thomas,
leider gibt es viel zu wenig Studien über das Fasten während der Behandlung von uns Krebspatienten. Das ist sehr schade; hinzukommt, dass nicht jeder Patient für jede Art von Fastenprogramn gleich gut geeignet ist, vor allem nicht, wenn es gleich um so eine ausgedehnte lange Zeit von 42 Tagen geht.
Die Ablehnung von Klaus kann ich daher sehr gut nachvollziehen. Alleingänge - ohne Einbeziehung erfahrener Komplementärmediziner nur aufgrund von einzelnen Empfehlungen oder Büchern halte auch ich für recht risikoreich. Dass das Fasten für einige Patienten - besonders auch während Chemotherapien - einen Nutzen haben kann, ist allerdings belegt. Wenn Du daran Interesse hast, würde ich mich in deiner Stelle mir dem Naturheilzentrum der Charite in Verbindung setzen. Hier bekommt man auch Empfehlungen, z.B. einen Therapieplan, den man dann mit dem Onkologen abstimmen muss, wenn er dafür offen ist.

Hast du selbst schon Erfahrungen mit Essenspausen.? Einige unserer Forumsteilnehmer machen ein sogenanntes Intervallfasten. Dort kann man zunächst prüfen, wie gut man mit den Essenspausen zurechtkommt. Dass Essenspausen gut und gesund für uns sind, ist eindeutig belegt. In den Industrieländer ist der Kühlschrank immer gefüllt, wir können immer essen. Unser Stoffwechsel hat oft gar nicht genügend Zeit, sich um die Problembeseitigung zu kümmern, er ist nur mit der Nahrungsverarbeirung beschäftigt, wir stopfen immer nach. Die Folge davon sind viele Stoffwechselstöhrungen. Normalerweise kann auch ein gesunder Stoffwechsel dafür sorgen, dass unser Immunsystem entartete Zellen attackiert. Ist der Stoffwechsel überlastet, funktioniert das nicht mehr richtig.
Von mir gibt es daher überhaupt keine Ablehnung für ein Fasten!!! Die Frage ist allerdings nach der Länge dieser zusätzlichen Therapie, die mit 42 Tagen auf jeden Fall in ärztlich Kontrolle gehört. LG Jo

27 Okt. 2019 17:03 - 27 Okt. 2019 17:05
  • Jo
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Noch ein Nachtrag: Leider gibt es im Netz sehr viele Empfehlungen für Nebentherapien, die uns "Heilung" versprechen. Wenn das so einfach wäre....Dem sollten wir daher immer grundsätzlich sehr mißtrauisch gegenüberstehen! Es gibt viel Scharlatanerie, oft steckt Prifilsucht oder Profitgier dahinter, besonders, wenn für die Zusatz-Therapien noch teure Produkte angeboten werden. Irgendwelchen dubiosen Berichten vom Hörensagen muss man nicht unbedingt Glauben schenken!
Umso wichtiger scheint es, dass die Schulmediziner endlich offener für die Einbindung von komplementärmedizinischen Therapien werden. Damit alles Hand und Fuß bekommt. Da müssen aber noch viele Mediziner über ihren eigenen Schatten springen. LG Jo
Letzte Änderung: 27 Okt. 2019 17:05 von Jo.

06 Nov. 2019 14:30
  • Thomas_MM
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo!

Vielen Dank schonmal für die zahlreichen Rückmeldungen! Werde mich da nochmal genauer mit euren Hinweisen beschäftigen und zu gegebener Zeit an dieser Stelle berichten.

Viele Grüße

Thomas