- sternenstaub
15 August 2026
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- sergio
27 Oktober 2009
zur Diskrepanz der beiden Zentren kann ich nicht viel sagen, da kannst du HD hinterfragen, aber der Standpunkt von Prof. Einsele hat eine gewisse Logik und es ist nicht zu unterschaetzen, dass sie bereit waeren die Sammlung evtl. seeeeeehr lange zu lagern.
Bez. der Therapie, ich habe 2 kleine Kinder, jetzt 5 und 7 jahre alt und habe 2 autologe hinter mir, die Akutphase war ein bisschen schwierig, aber Kinder vergessen auch sehr schnell, ist natuerlich ein wenig anders falls die Mutter die Haare verliert, bei Maennchen findet man leichter Ausreden...
Bei mir hatten sie es auch mit Endoxan versucht, war eine Woche stationaer im KH, aber die Sammlung ging schief!! War nicth so toll. Danach haben sie es dann mit Plerixafor versucht, ein neues Medikament, das damals (2008) nicht zugelassen war und da ging es problemlos und ambulant, es ist auch keine Chemo, soviel ich weiss, frage mal ob das evtl. jetzt moeglich ist.
Habe mich hinterher auch gefragt, wieso es nicht generell gleich mit Plerixafor gemacht wird...
alles Gute
Sergio
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- sergio
27 Oktober 2009
sergio schrieb: Hallo Silke,
zur Diskrepanz der beiden Zentren kann ich nicht viel sagen, da kannst du HD hinterfragen, aber der Standpunkt von Prof. Einsele hat eine gewisse Logik und es ist nicht zu unterschaetzen, dass sie bereit waeren die Sammlung evtl. seeeeeehr lange zu lagern.
Bez. der Therapie, ich habe 2 kleine Kinder, jetzt 5 und 7 jahre alt und habe 2 autologe hinter mir, die Akutphase war ein bisschen schwierig, aber Kinder vergessen auch sehr schnell, ist natuerlich ein wenig anders falls die Mutter die Haare verliert, bei Maennchen findet man leichter Ausreden...
Bei mir hatten sie es auch mit Endoxan versucht, war eine Woche stationaer im KH, aber die Sammlung ging schief!! War nicth so toll. Danach haben sie es dann mit Plerixafor versucht, ein neues Medikament, das damals (2008) nicht zugelassen war und da ging es problemlos und ambulant, es ist auch keine Chemo, soviel ich weiss, frage mal ob das evtl. jetzt moeglich ist.
Habe mich hinterher auch gefragt, wieso es nicht generell gleich mit Plerixafor gemacht wird...
alles Gute
Sergio
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- christine
15 August 2026
Endoxan ist "sehr gut" verträglich, soweit man so was von einer Chemo überhaupt sagen kann. Es ist aber Gift und die Liste der möglichen Nebenwirkungen ist hoch, eine sichere ist der Haarausfall. Allerdings kommt es auf die Dosierung an. Bei mir gab es eine Intro Chemo mit niedrig dosiertem Cyclophosamid /Dex und einer Woche vor der Stammzellenentnahme eine "grosse" Infusion verteilt auf 24 Std um die Nieren zu schonen. 3 Wochen danach gehen die Haare 100% raus.
Ich habe meiner Tochter damals (11) auch nichts gesagt, ausser dass Mamma ein starkes Medikament bekommt, um eine Blutkrankheit zu heilen. Nach Behandlung wäre dann alles ok - und Mama wieder in Ordnung. So ein paar weisse Lügen schaden niemand. Bei mir wusste ausser einem sehr kleinen Kreis niemand etwas, da ich eine sehr gute Echthaarperücke hatte (muss man sich vorher kümmern) und nie mit diesen Tüchern rumlief. Nie erschien ich auch nur zum Frühstück ohne "Haare"! Ich bekam sogar sehr viele Komplimente wegen meiner neuen Frisur, die ich etwas irritiert in Empfang nahm.... sah offensichtlich "voller" aus als das Original.
Also ich würde zusammenfassend sagen: Es schadet nicht eine Stammzellenentnahme vorzeitig zu machen und wenn es stimmt, dass die Sammlung später erschwert wird, macht es sogar Sinn. Der Vorteil einer frühen Stammzellenentnahme ist auch, dass die Zellen dann besser sind (behauptete jedenfalls meine Ärztin).
Falls du Haarausfall mit dem Plerixafor umgehen kannst, umso besser natürlich. Allerdings dachte ich, dass Endoxan auch eingesetzt wird, um die Tumorlast so niedrig wie möglich zu haben ???
Falls du Haare verlieren wirst,schaff dir eine super Perücke VORHER an und sage den Kids, dass du die Sache im Griff hast.
Schöne Grüsse und Kopf hoch
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- leopoldi
-
23 Oktober 2009
ich wollte Dir etwas zu Morbus Crohn sagen. Ich habe bei einer Kur 2002 eine Frau mit Morbus Crohn kennengelernt. Ihr ging es eine Zeit lang richtig schlecht. Sie erzählte, dass sie auf der Intensivstation lag, überhaupt nichts mehr essen konnte und die Ärzte wohl schon etwas ratlos waren. Sie hat dann ihre Ernährung umgestellt und schwört auf Hildegard von Bingen. Ich meine sogar, dass sie durch die konsequente Ernährung auf Medikamente verzichten kann. Die Frau hält mittlerweile auch Vorträge über Hildegard von Bingen, verbreitet dies aus reiner Überzeugung (nicht als Geldquelle). Falls es Dich interessiert mal mit ihr zu reden, könnte ich Dir die Telefonnummer zukommen lassen.
LGe, Leopoldi
~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~
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- Margret
15 August 2026
sternenstaub schrieb: Es ist ja auch so,das man als... kranker Mensch ,dem man das nicht mal ansieht ,die heile Welt der Gesunden durcheinanderbringt und sie an ihre eigene Verwundbar-und Sterblichkeit erinnert.Mir ging es schon öfter so.Die ehrliche Antwort auf die heikle Frage "und,wie geht's dir momentan?"möchten einige gar nicht beantwortet haben.....
Ja. Ja!!!! Genau so ist es. Danke, dass du das mal klar geschrieben hast. Es tut gut, zu wissen, dass Andere das auch so denken/fühlen/erleben.
Sorry, zurück zum Thema :oops: und alle guten Wünsche dir,
Margret
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