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Kyphoplastie oder abwarten? wurde erstellt von Angela 55
03 März 2017 09:45
  • Angela 55
  • 153 Beiträge seit
    30 Juni 2016
Hallo,
Im Moment schlage ich mich mit folgender Frage herum: muss oder soll mein 5. Lendenwirbel mit Zement aufgefüllt werden!?
Diagnose vor einem Jahr:
3,0 x 2,5 cm große Osteolyse in der rechten Hälfte von Lwk 5 mit kurzstreckiger Destruktion der Wirbelhinterkante und geringe Deckplattenimpression. Keine relevante Einengung des Spinalkanals.
Nach meiner SZT im November 16 wurde jetzt im Januar nochmal kontrolliert mit gleichem Ergebnis.
Nun hat mein Orthopäde die Bilder gesehen, weil ich daran dachte KG oder Physiotherapie zu machen und hat ALARM geschlagen. Das müsste man dringend auffüllen, sonst bricht das. Rücksprache mit den behandelnden Onkologen und Radiologen genommen und dieses Team spricht davon dass die Statik nicht gefährdet ist, aber man könnte natürlich.....Risiko: Austritt von Zement an der Wirbel -hinterkante?! Jetzt hab ich mal wieder die Befürchtung, dass ich "auseinanderbreche" und einen Querschnitt bekomme wenn ich das nicht machen lasse. Oder geht die "Reise" von einem Spezialisten zum andern jetzt wieder los??? Habe gerade die Entscheidung bezüglich Erhaltung hinter mir. Bräuchte dringend mal Zeit zum Durchatmen.
Kann mir jemand einen Rat geben?
Ein schönes Wochenende Euch allen und viel Kraft für diejenigen, die gerade akut "kämpfen"!

christine antwortete auf Kyphoplastie oder abwarten?
03 März 2017 09:55
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    16 August 2026
Das ist eine schwierige Entscheidung - der Knochen wird wohl nicht wirklich brechen sondern (vielleicht) zusammensacken und dann eine Stenose verursachen. Das muss nicht sein, ...war aber bei mir aber so. Du solltest in jedem Fall sehr vorsichtig mit Belastung sein. (Tragen usw)

Ich kenne die neuesten Leitzahlen für das "Ausgibsen" nicht, da müsstest du mal nachfragen; wie oft geht es sprichwörtlich daneben? Und vor allem: Kann man den Schaden dann ausbessern?

Hier gibt es ja einige Patienten, die das mit Erfolg gemacht haben, die melden sich sicher noch.

drjofi antwortete auf Kyphoplastie oder abwarten?
03 März 2017 10:26
  • drjofi
  • 0 Beiträge seit
    16 August 2026
Hallo ALL,
ich habe ein ähnliches Problem. Vielleicht kann da jemand helfen. Bei mir hat BWS 8 keine Grundplatte mehr. Sicherlich muss da etwas ausgewechselt werden, da ja kein "vergipsen" möglich ist. (Oder es gibt schon etwas, was ich nicht kenne?)
Die Frage ist aber, wenn die diesen Wirbel versteifen und Schrauben in die anliegenden Wirbel drehen, wie lange soll das halten, denn diese Wirbel sind ja auch schon porös?
Danke, wenn hier jemand Rat weiß!

joseph antwortete auf Kyphoplastie oder abwarten?
03 März 2017 11:22
  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    16 August 2026
Hi alle zusammen

Ich hatte bis jetzt mehrere Wirbel und Beckenläsionen, die Grösste mit einer Tiefe von 48mm und 32mm Durchmesser ............ ausser Bondronat , nichts für Knochenaufbau genommen, auch keine Kyphoplastie machen lassen, da meine Muskel meinen Körper tragen und nicht meine Wirbelsäule.

Kommt wirklich auf den Aufbau der Muskelstruktur des Patienten an, ob, oder ob nicht

Schleppe seit 12 Jahren immer wieder Lasten, nur dass meine Muskel nicht versagen

LG

Joseph

drjofi antwortete auf Kyphoplastie oder abwarten?
03 März 2017 11:30
  • drjofi
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    16 August 2026
Hallo Josef,
wie nimmst Du BONDRONAT ein?
Wie kräftigst Du Deine Muskeln trotz Läsionen?
Hattest Du schon Wirbelbrüche?

Angela 55 antwortete auf Kyphoplastie oder abwarten?
03 März 2017 11:49
  • Angela 55
  • 153 Beiträge seit
    30 Juni 2016
Hallo Josef,
Ja, der Muskelaufbau bzw. - erhalt war genau das was ich durch KG erreichen wollte. Aber dann hat mich der Orthopäde total erschreckt, weil er mir geraten hat, mich nicht mal nach vorne zu bücken. Da ist der Alltag schon gar nicht mehr zu meistern (Schuhe binden...). Es gibt auch zwei verschiedene ärztliche Aussagen über einen drohenden Querschnitt wenn der 5. LENDENWIRBEL einbricht. Was stimmt da; einmal heisst es, das das beim 5.LWK nicht möglich ist, der Onkologe sagt aber, dass das schon die Gefahr ist. Das wäre natürlich meine schlimmste Befürchtung. Kennt sich da jemand von Euch aus? Im Internet konnte ich nichts finden.
L.G. Angela