dani999 antwortete auf Schutz der Eierstöcke vor der Chemo?
08 Nov. 2016 15:49 - 14 Feb. 2017 22:57
- dani999
416 Beiträge seit
09 Juni 2013
09 Juni 2013
Liebe Lilith, ja das ist sehr richtig, dass man sich genau überlegen sollte was man sich für Mittel von der Pharmaindustrie reinzieht. Ich bin froh über jedes Mittel das ich weg lassen kann und auch mit der mehrfachen Nebenwirkung hat Mia recht. In dem Fall der HD wo der ganze Körper mit vielen vielen Medis und nicht nur 3 oder 4 komplett kaputt gemacht wird, würde ich aber jede Hilfe annehmen. Ob ich dann während der HD bzw. kurz danach Hormonmedikamente wie die Pille nehmen muss, oder andere bereits davor nehmen muss um die Eierstöcke zu schützen würde ich als Kosten-Nutzenfaktor schon in Erwägung ziehen. Lilith es wäre toll, wen du mal deine Patientengeschichte in deinen Profil stellen könntest, so ist es etwas überraschend solch eine Kritik zu bekommen von jemanden der evtl. nicht mal weis wie es sich anfühlt in HD geschickt zu werden. LG Dani LG Dani
Letzte Änderung: 14 Feb. 2017 22:57 von dani999.
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Lilith antwortete auf Schutz der Eierstöcke vor der Chemo?
09 Nov. 2016 14:06
- Lilith
0 Beiträge seit
16 August 2026
16 August 2026
Liebe Dani,
verschiedene Dinge in Erwägung ziehen zu können bzw. verschiedene Möglichkeiten zu haben ist per se ganz sicher von Vorteil. Soweit sehe ich das genauso. Allerdings sollte es sich dabei IMMER um eine verantwortungsvolle Nutzen-Risiko-Abwägung handeln und ich stimme schlicht nicht mit der Sorglosigkeit überein, die ich aus deinem von mir oben zitierten Satz herauslese. Ich finde, es ist sehr wohl ein Unterschied, ob ich nun eine Pille mehr oder weniger einwerfe. Umso mehr, wenn das Ganze ein Ratschlag an Andere ist.
Im Übrigen, nein - durch eine HD musste ich (Gott sei Dank bislang) nicht... Und was heißt das nun? Meinung unerwünscht? Du kannst meinen Standpunkt zur Thematik als allgemeingültig auffassen, gleich, ob wir von Kopfschmerzpillen oder Chemotherapeutika sprechen! Und nebenbei bemerkt, ein MM (unter HD-Therapie) ist nicht die einzige Erkrankung, bei der man sich ggf. Gedanken um den Erhalt der Fertilität machen muss. Und auch nicht MM-HDler sind möglicherweise mit entsprechender Empathie ausgestattet.
LG Lilith
verschiedene Dinge in Erwägung ziehen zu können bzw. verschiedene Möglichkeiten zu haben ist per se ganz sicher von Vorteil. Soweit sehe ich das genauso. Allerdings sollte es sich dabei IMMER um eine verantwortungsvolle Nutzen-Risiko-Abwägung handeln und ich stimme schlicht nicht mit der Sorglosigkeit überein, die ich aus deinem von mir oben zitierten Satz herauslese. Ich finde, es ist sehr wohl ein Unterschied, ob ich nun eine Pille mehr oder weniger einwerfe. Umso mehr, wenn das Ganze ein Ratschlag an Andere ist.
Im Übrigen, nein - durch eine HD musste ich (Gott sei Dank bislang) nicht... Und was heißt das nun? Meinung unerwünscht? Du kannst meinen Standpunkt zur Thematik als allgemeingültig auffassen, gleich, ob wir von Kopfschmerzpillen oder Chemotherapeutika sprechen! Und nebenbei bemerkt, ein MM (unter HD-Therapie) ist nicht die einzige Erkrankung, bei der man sich ggf. Gedanken um den Erhalt der Fertilität machen muss. Und auch nicht MM-HDler sind möglicherweise mit entsprechender Empathie ausgestattet.
LG Lilith
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sternenstaub antwortete auf Schutz der Eierstöcke vor der Chemo?
16 Dez. 2016 06:38
- sternenstaub
0 Beiträge seit
16 August 2026
16 August 2026
Liebe Myeloma Trier,
die Antwort kommt ein bisschen spät,aber vielleicht liest du es dennoch.Bei mir wurden vor der Gabe von Endoxan die Eierstöcke durch Cetrotide und Zoladex geschützt(Fertiprotect Studie).Es hat funktioniert und ich habe noch keine Anzeichen von beginnendem Klimakterium.Das wurde auch durch die Abnahme von Anti Müller Hormon nachgewiesen.Die Zeit war kein Zuckerschlecken ,da ich ja von jetzt auf nachher in vorübergehende Wechseljahre geschickt wurde .Der Hormonabfall kommt plötzlich und entsprechend ausgeprägt sind die Symptome.Andererseits wollte ich mich mit Mitte Dreißig auch noch nicht mit Wechseljahren infolge der Chemotherapie anfreunden.Das muss jeder für sich entscheiden.
Ganz herzliche Grüße und eine erfolgreiche Therapie wünscht Silke
die Antwort kommt ein bisschen spät,aber vielleicht liest du es dennoch.Bei mir wurden vor der Gabe von Endoxan die Eierstöcke durch Cetrotide und Zoladex geschützt(Fertiprotect Studie).Es hat funktioniert und ich habe noch keine Anzeichen von beginnendem Klimakterium.Das wurde auch durch die Abnahme von Anti Müller Hormon nachgewiesen.Die Zeit war kein Zuckerschlecken ,da ich ja von jetzt auf nachher in vorübergehende Wechseljahre geschickt wurde .Der Hormonabfall kommt plötzlich und entsprechend ausgeprägt sind die Symptome.Andererseits wollte ich mich mit Mitte Dreißig auch noch nicht mit Wechseljahren infolge der Chemotherapie anfreunden.Das muss jeder für sich entscheiden.
Ganz herzliche Grüße und eine erfolgreiche Therapie wünscht Silke
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