AMMonline

     

20 Feb. 2017 15:36
  • drjofi
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo ALLE,

hat jemand Erfahrung mit Professor Dr. Wolfgang Blau von der Charite Berlin?

Achim

20 Feb. 2017 18:05
  • Lutzz
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
prof. dr. blau gehört bundesweit zu den top 10 der myelomspezialisten. wenn man sich mit ihm unterh-lt, dann hat man im gegensatz zu vielen anderen onkologen nicht den eindruck, dass er bezüglich des mm rasch an seine leistungsgrenzen stößt. er ist stets bestens informiert. auf grund von aktuellen studienergebnissen plädiert er beispielsweise bei der erhaltungstherapie mit rev und dexa für eine durchgängige, pausenlose therapie. das hat sich leider bei vielen onkologen hierzulande noch nicht so deutlich herumgesprochen, in berlin weder in buch und auch nicht im virchow. auch sonst ist er immer auf dem neuesten stand. er fährt zu diversen internationalen kongressen nicht nur um zuzuhören, sondern auch um vorträge für die werten kollegen zu halten. darüberhinaus ist er sich nicht zu schade, jeden herbst im steglitzer benjamin-franklin-klinikum für patienten vorträge zu halten, damit auch wir aus erster hand gutes wissen und ein stück weit hoffnung schöpfen können. positiv finde ich zudem, dass prof. dr. blau nicht den oberguru raushängen läßt. er ist sehr umgänglich und nimmt seine patienten ernst. falls du dich bei ihm in die behandlung begeben möchtest, wärst du in guten händen.

20 Feb. 2017 21:02
  • Reta
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Die Aussagen in Bezug auf Prof. Blau kann ich nur bestätigen.
Reta (vormals Inci)

12 Okt. 2017 11:36
  • Lutzz
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
nachdem schweizer mediziner vor einigen monaten mit nelfinavir ein altes aids-medikament ausgruben, welches potential bei der mm-bekämpfung haben könnte (siehe suchfunktion hier im forum), stießen nun spanier auf amilorid, einem alten blutdrucksenker.
bei laborversuchen wurden unter einsatz dieses medikaments tatsächlich myelom-zellen in nennenswerter zahl eliminiert, darunter interessanterweise auch zellen mit tp-53-mutation sowie 17p-deletion. vielleicht wächst hier ein neues kombi-präparat heran?
mal schauen, was die hoffentlich bald kommenden studien zeigen werden....

myelomaresearchnews.com/2017/10/11/spani...tiple-myeloma-cells/

clincancerres.aacrjournals.org/content/e...078-0432.CCR-17-0678

12 Okt. 2017 19:07
  • Lucy
  • 408 Beiträge seit
    12 Dezember 2012
Hallo Lutzz,

vielen Dank für den Artikel. Da ich von der del17 betroffen bin, fand ich diesen Ansatz sehr interessant, wenngleich es sicherlich wenn überhaupt Zukunftsmusik ist. Aber dennoch, habe es ausgedruckt und werde bei passender Gelegenheit einmal meine Ärzte darauf ansprechen.

LG,
Lucy

18 Okt. 2017 15:27
  • Tabaluga
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026

joseph schrieb: und.............was kommt nun.......wie gehts weiter ???

Pomalidomid bei Multiplem Myelom: Keine Anhaltspunkte für Zusatznutzen

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Orphan Drug überschreitet Umsatzschwelle

Bei Arzneimitteln gegen seltene Erkrankungen (Orphan Drugs), beispielsweise Pomalidomid, gilt der Zusatznutzen formal mit der Zulassung als belegt. Dies gilt allerdings nur, solange der Jahresumsatz mit der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) 50 Mio. Euro nicht übersteigt.

Nun hat der Jahresumsatz von Pomalidomid diese formale Schwelle überschritten und der Hersteller muss in seinem Dossier Nachweise über den medizinischen Zusatznutzen des Wirkstoffs gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie vorlegen.

www.iqwig.de/de/presse/pressemitteilunge...satznutzen.7123.html
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Für Patienten mit multiplen Myelom (MM) in der oben beschriebenen Therapiesituation gibt es keine empfohlene Standardtherapie. Pomalidomid ist strukturell nahe mit Thalidomid (Thalidomide®, ehemals Contergan®) verwandt

www.kbv.de/html/3743.php

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Wie gehts weiter mit POMALIDOMIDE muss man sich diese Frage stellen ?

ein nachdenklicher

Joseph


Hallo Joseph,

vielen Dank für deinen Artikel. Noch ein Grund mehr, weshalb ich mich darin bestätigt fühle, dass eine Zusatzversicherung allein für unser Kind sinnvoll ist:

"Sie können Ihr Kind ohne Weiteres mit einer privaten Zusatzversicherung ausstatten, wenn Sie selbst diesen Schutz nicht genießen.

Doch auch bei der Zusatzversicherung nimmt nicht jede Gesellschaft ein Kind einfach so an, wenn nicht mindestens ein Elternteil ebenfalls dort versichert ist."

( Quelle )

War trotzdem ein Hickhack, das hinzubekommen. Ich bin von unserem Gesundheitssystem über alle Maßen hinweg enttäuscht. :(