AMMonline

     

02 Juli 2021 17:35 - 02 Juli 2021 17:38
  • Stani
  • 371 Beiträge seit
    23 Mai 2021
Liebe Monika, hallo an Alle

auch meine Vermutungen gehen dahin, dass eine hohe Vitamin- D- Supplementierung und eine hohe Calciumaufnahme (eventuell noch zusätzlich zur Nahrung), ohne ausreichend Vitamin K2, Herz- und Gefäßprobleme regelrecht provozieren kann.....Man wird sehr schnell fündig, wenn man in dieser Richtung auf die Suche geht.....

Hier sind die Zusammenhänge wunderbar verständlich erläutert, der Unterschied zwischen K1 und K2 erklärt und wo diese Vitamine in der Nahrung zu finden wären:

www.osd-ev.org/osteoporose-therapie/oste...9XOnJBoaAv01EALw_wcB

Meinem Mann gebe ich Vitamin D auch in Tropfenform. Vitamin K2 ist in diesem Mittel, gleich im richtigen Verhältnis dazu, enthalten. Magnesium gebe ich ihm in Form von Magnesiumchelat, da es in dieser Bindung den Verdauungstrakt am wenigsten "ärgert". Auch nicht die ganze Menge auf einmal, sondern über den Tag verteilt.

Liebe Grüße- Eva
Letzte Änderung: 02 Juli 2021 17:38 von Stani. Begründung: Korrektur

03 Juli 2021 11:35
  • joseph
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    15 August 2026
:)

04 Juli 2021 09:53
  • Stani
  • 371 Beiträge seit
    23 Mai 2021
Hallo an Alle hier,

wer von euch Biphosphonate und Calcium einnimmt, sollte auf einen ausreichenden Einnahmeabstand achten:

www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail...rkungen-osteoporose/

Lieber Gruß- Eva

05 Juli 2021 09:57
  • Stani
  • 371 Beiträge seit
    23 Mai 2021
Hallo, an Alle hier,

Viele von euch supplementieren Vitamin D,- teils in sehr hohen Dosen.
Selbst nehmen wir auch zusätzlich Vitamin D. Wie ich schon schrieb, zusammen mit Magnesium und Vitamin K2, da es sonst scheinbar eher Schaden als Nutzen macht. Auch verteilen wir die Dosen über die Woche und nehmen keine sehr hohe Dose, nur einmal die Woche, wie es teils empfohlen wird. Auch das Magnesium verteilen wir über den Tag.

Bei meiner Suche nach Vitamin D- Produkten bin ich mehrfach über Berichte von Einnehmern gestolpert, die über Probleme nach der Einnahme berichten. Wird bei der Supplementierung hoher Dosen Vitamin D, ohne ausreichend Vitamin K2, plötzlich viel zu viel Calcium auf einmal frei?

Wer möchte schaut sich vielleicht das mal an (vom Robert-Koch- Institut)

"Ist zu viel Vitamin D schädlich?
Neben einem Mangel kann es ebenfalls zu einer Vergiftung (Intoxikation) mit Vitamin D kommen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Vitamin D als fettlösliches Vitamin im Fett- und Muskelgewebe gespeichert werden kann.

Während Vergiftungen über die körpereigene Vitamin-D-Bildung und die natürliche Ernährung nicht erreicht werden können, sind sie durch übermäßig hohe Einnahmen von Supplementen (Nahrungsergänzungsmitteln), hochdosierten Medikamenten, einem hohen Konsum an angereicherten Lebensmitteln (oder einer Kombination der Varianten) möglich.

Bei einer übermäßig hohen Einnahme von Vitamin D entstehen im Körper erhöhte Kalziumspiegel (Hyperkalzämie), die akut zu Übelkeit, Appetitlosigkeit, Bauchkrämpfen, Erbrechen oder in schweren Fällen zu Nierenschädigung, Herzrhythmusstörungen, Bewusstlosigkeit und Tod führen können. Da Vitamin D im Körper gespeichert werden kann, ist neben einer akuten auch eine schleichende Überdosierung möglich.

Stand: 17.12.2018 "

Lieber Gruß- Eva

07 Juli 2021 12:06
  • Sonnentau
  • 84 Beiträge seit
    23 März 2021
Ich nehme seit 2 1/2 Jahren Vitamin-D-Supplementierung.

Ausgangswert Anfang 2019: 16,4 ng/ml (25-(OH)-Vitamin D3) im Blutserum. Wöchentlich Oleovit 16,000 I.E. verschrieben bekommen, noch OHNE zusätzl. K2 oder Magnesium.
Mai 2020: neuer Wert 29,2 ng/ml, Einnahme eigenmächtig erhöht. Irgendwann kam K2 dazu.
Nach dem Sommer 2019 (Ergänzung Juli und August nur ca. 2000 I.E. tgl.) erst 38,6 ng/ml bei unregelmäßiger Einnahme; die körpereigene Bildung mittels Sonne ist offenbar nur bei starker Exposition richtig wirksam, Melanom- oder Basaliom-Gefahr muss ich ja auch beachten.
Tägliche Einnahme seit November 2019, Dosis erhöht (November à 9.500, Dezember täglich 10.000!).
Jan./Feb. 2020 sicherheitshalber nur 6.500 tgl.
März 2020: (erst?/nur noch?) 60,4 ng/ml im Blut.
Mit ca. 7.500 I.E. tgl. über den Sommer 2020 -> 75 ng/ml,
denselben Wert, ca. 75 ng/ml, hatte ich auch im Jänner 2021.
Dosis auf ca. 7.200 reduziert;
bin mittlerweile dennoch bei 78,8 ng/ml (ja, wirklich ng/ml) (ca. 197 nmol/l) nach einem trüben Frühling und habe die Ergänzung weiter heruntergefahren:
Momentan nehme ich 5.800 I.E. täglich in der Früh, immer mit 160 - 200 Mikrogramm K2 (natürlich MK7, all-trans), alles als ölige Tropfen, dazu ein Eßlöffel Leinöl und fallweise Magnesium (da ohnehin viel aus der Nahrung!)
Ich würde mich gerne auf einem Mittelwert des empfohlenen Bereichs halten, ~ 65 ng/ml.
Punkto Immunsystem schwöre ich drauf, war seit, nun ja, 2 1/2 Jahren nicht ernstlich krank (naturgemäß kann ich nicht sagen, wie es ohne Vitamin/Hormon D3 gewesen wäre!)
Wichtig ist in jedem Fall die tägliche Einnahme und die regelmäßige Kontrolle, aber alle Spiegel bis ca. 100 ng/ml halte ich für unbedenklich. Sicherheitshalber Abstand von der Calcium-Aufnahme schadet aber wohl nicht.
Wichtige Erkenntnis: bei einem Gewicht von in meinem Falle 90 bis 94 kg dauert es eine ganze Weile, bis ein vernünftiges Depot aufgebaut ist

Diagnose MGUS/ IgG kappa im Mai 2019

Mittelwerte/ aktuelle Werte BLUT (5.9.22):
IgG 37,2 (Ref.: bis 16,0), aktuell: 35,8;
IgA 0,16, akt.: 0,15 (ab 0,70); IgM 0,26, akt.: 0,31 (ab 0,40); Gesamteiweiß 87,3 (ca. 60-80), akt.: 87 [alles g/l].
FLC aktuell: kappa 21,6 (Ref.: bis 19,4), lambda 8,8 (ab 5,7) mg/l, kappa/lambda 2,5 (bis 1,65).
CRAB neg.; B2M β2-Mikroglobulin 2,2 (Ref. bis ca. 2,7) mg/l, CRP sehr niedrig, LDH im Rahmen.

Nikolaus

15 Aug. 2021 15:14
  • Sonnentau
  • 84 Beiträge seit
    23 März 2021
Noch eine - wie ich hoffe - interessante Rechenspielerei: selbst bei einem hohen Blutserumwert von 100 ng/ml 25(OH)D3 (also knapp 250 nmol/l) zirkulieren nur rund 14.000 I.E. im gesamten (!) Blut (+- vielleicht 2000).
Je 10 ng/ml also ~ 1400 Einheiten.

Man sieht wieder: die weitaus überwiegende Menge ist in Leber und Fettgewebe gespeichert.

(Annahme: 6 Liter Blut, Blutkörperchen durch durchschnittl. Hämatokrit 0,435 rausgerechnet -> macht ca. 3,4 l = 3400 ml Serum; weiters: 1 ng = 0,04 I.E.)

Diagnose MGUS/ IgG kappa im Mai 2019

Mittelwerte/ aktuelle Werte BLUT (5.9.22):
IgG 37,2 (Ref.: bis 16,0), aktuell: 35,8;
IgA 0,16, akt.: 0,15 (ab 0,70); IgM 0,26, akt.: 0,31 (ab 0,40); Gesamteiweiß 87,3 (ca. 60-80), akt.: 87 [alles g/l].
FLC aktuell: kappa 21,6 (Ref.: bis 19,4), lambda 8,8 (ab 5,7) mg/l, kappa/lambda 2,5 (bis 1,65).
CRAB neg.; B2M β2-Mikroglobulin 2,2 (Ref. bis ca. 2,7) mg/l, CRP sehr niedrig, LDH im Rahmen.

Nikolaus