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Alkohol und MM? wurde erstellt von Poseidon
22 Jan. 2010 19:18
  • Poseidon
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    15 August 2026

Hallo,

habe seit Erstdiagnose, Februar 2009, kein Alkohol mehr angefasst. Wie geht Ihr damit um? Möchte gerne mal wieder ein schönes Glas Wein trinken, bin mir aber unsicher, ob es einen negativen Einfluss haben könnte.

Viele Grüsse

Axel

gast antwortete auf Alkohol und MM?
22 Jan. 2010 19:50
  • gast
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo Axel,

Trotz MM ( Diagnose seit 3 Jahren) trinke ich regelmäßig Rotwein in geringen Mengen,
außer während einer Therapie.

Das Antioxidans Resveratrol im Rotwein (auch im roten Traubensaft enthalten) wird sogar zugeschrieben, daß bei einigen Arten von Krebs, durch Rotwein vorgebeugt werden kann.

Geschadet hat es mir bis jetzt nicht und diese Lebensqualität laß ich mir nicht nehmen.

Gruß
Gast






Poseidon schrieb:
Hallo,

habe seit Erstdiagnose, Februar 2009, kein Alkohol mehr angefasst. Wie geht Ihr damit um? Möchte gerne mal wieder ein schönes Glas Wein trinken, bin mir aber unsicher, ob es einen negativen Einfluss haben könnte.

Viele Grüsse

Axel


Caro antwortete auf Alkohol und MM?
23 Jan. 2010 14:49
  • Caro
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    23 Oktober 2009
Hallo Axel,

auch mein Lebensgefährte trinkt Alkohol mal mehr, mal weniger. Wir haben hierzu auch unseren Onkologen gefragt, vor allem wie es während der Therapie mit Revlimid ist - und selbst da wurde mäßiger Alkoholgenuss sozusagen erlaubt. Er trinkt auch Rotwein und wenn wir mal unterwegs sind Bier.

LG

Caro

AndreasR antwortete auf Alkohol und MM?
23 Jan. 2010 17:33
  • AndreasR
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    15 August 2026
Hallo Axel,

wie die anderen, die bisher auf deine Frage geantwortet haben, trinke auch ich trotz MM Alkohol in geringem Maße, also mal ein Glas Wein oder ein Glas Sekt oder ein Weizenbier. Während intensiverer Therapiephasen vergeht mir der Appetit auf alkoholische Getränke allerdings ganz von alleine.

Gruß

Andreas


Poseidon antwortete auf Alkohol und MM?
23 Jan. 2010 19:36
  • Poseidon
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    15 August 2026
Hallo,

Danke für Eure Antworten.

Schön zu hören, dass man nicht auf alles verzichten muss. Werde ab und zu mein Gläschen Wein versuchen. Irgendwie muß man ja eine gewisse Lebensqualität erhalten bzw. zurückbekommen, auch wenn die Unsicherheit sehr groß ist, was man darf oder nicht, damit meine ich die gesamte Ernährung. Vorher machte man sich keine Gedanken und jetzt denkt man über alles nach, was man dem Körper anbietet. Geht Euch wahrscheinlich genauso. Schade, dass diese Erkenntnis erst kommt, wenn schon was passiert ist.

Ich wünsche noch einen schönen Abend und ein schönes Wochenende.

Gruss

Axel

joseph antwortete auf Alkohol und MM?
24 Jan. 2010 12:08
  • joseph
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    15 August 2026
Hallo Axel

Diesen Text hatte ich vor ein paar Tagen in ähnlichem Zusammenhang verfasst

Hi ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,

Ich bin jetzt seit 3 Jahren laut Serumwerten und 2,5 Jahre nach einzelner HD mit autologer SZT immer noch in einer CR und gönn mir auch mal ein Gläschen Rotwein oder auch mal ein Armagnac, ich seh darin nicht das Problem

Niemand braucht Abstinenzler zu sein, alles soll nur ein Mass haben

Ich muss ehrlich gestehen, hatte die HD mit SZT am 16/17 Juni 2007 und hatte mir die Hucke richtig voll geladen am 15ten August ........... und leb immer noch (mit Armag-Jäckchen 34 Jahre alt).

Man soll leben, aber nicht übertreiben

&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&

Dein folgender Satz hat mich ein bischen irritiert --> Schade, dass diese Erkenntnis erst kommt, wenn schon was passiert ist

Axel, wir schreiben nicht das Leben, ich bin auch fast der Überzeugung, dass all unsere Patientenfreunde die hier im Forum sind, nicht unbedingt das Schindluder mit Ihrer Leber oder Magen durch den Suff oder durch das Essen getrieben haben, zumal sehr viele von Denen "Null Beschwerden" in diese Richtung haben. Wie und durch was unser MM zustande kam, bis heut hat noch keiner, weder Onkologe, noch Physiker, noch wir eine Ahnung was wir falsch gemacht haben sollten.

Ich denk, sich selber Vorwürfe machen, sich einzwengen in ein " Null Risiko Kostüm" wäre total falsch am Platz, denn man könnte Morgen auf dem Bürgersteig überfahren werden, obwohl es nicht unsere Schuld wäre

Geniessen, ja , übertreiben .................. nicht zu oft, ob mit Rotwein, Bier oder Sahnetorte (gell Margret....schmunzel), man soll Leben und dieses geniessen, das ist mein Moto

Unsere Zeit ist abgezählt, dieses gilt für jeden, nicht nur uns, wir haben allerdings einen grossen Vorteil, wir haben das recht auf Vorbereitung, was vielen anderen nicht gegeben ist.

In dem Sinne, "Geniesse und Lebe", denn das ist ein Teil von Lebensqualität, die wir alle so dringend brauchen


Liebe Grüsse

Joseph

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