AMMonline

     

15 Juli 2014 18:12
  • Carola
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo liebe Erfahrungsexperten,

durch meine Schwiegertochter wurde ich auf zwei Pflanzen aufmerksam, die zur Immunstärkung und anderes sehr erfolgreich in Afrika eingesetzt werden:
Artemesia annua,
und
Moringa
Beides dort gegen HIV und Malaria und auch sonst zur Stärkung bei allgemeiner Schwäche, Mangelernährung etc.
Hat jemand dazu eine Info ?
Herzlichsten Dank
viele sonnige Grüße
Carola

P.S. ich habe KEIN HIV oder Malaria, NUR MM :))

15 Juli 2014 18:28
  • Margret
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Artemesia annua ist der auch bei uns bekannte "Beifuss", der auch als Gewürz verwendet wird, hier in der einjährigen Variante. Er wird in Afrika zur Malariabekämpfung eingesetzt.

Moringa wird in Asien zur Wasseraufbereitung gegen Bakterien eingesetzt - getrocknete gemahlene Wurzeln dienen als Wasserfilter.

Zur Wirksamkeit bei systemischen Krebserkrankungen gibt es keine gesicherten Berichte oder Studien.






15 Juli 2014 19:37
  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hi Carola

Ich nehm Moringa seit 8 Jahren täglich, kann keine Nebenwirkungen feststellen. Anfangs auf Martinique selbst besorgt, aktuel kauf ich es in Deutschland:wink:

www.gesundheitsinstitut-deutschland.de/m...gen-des-wunderbaums/

Es ist auch nicht die Wurzel die Wasser reinigt, sondern der Samen:wink:

Liebe Grüsse

Joseph

16 Juli 2014 09:08
  • Carola
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo liebe Magret, lieber Josef,

herzlichen Dank für die schnellen Rückmeldungen.
werde mich nochmals schlau machen.
Bin jetzt gerade wieder auf den Sprung zur Uni.
Beste Grüße und einen schönen, sonnigen Tag
Carola

24 Juni 2021 15:44
  • Stani
  • 371 Beiträge seit
    23 Mai 2021
Hallo, liebe Mitbetroffene
wen dieses Thema interessiert, der findet viele Informationen unter diesem link:

www.anamed-edition.com/de/krebs.html

Auf Rat einer Schulfreundin gebe ich es meinem Mann in therapiefreien Zeiten. Die behandelnden Onkologen, meinten, was auch immer meinem Mann gut tut, kann ich ihm geben, wenn er keine Therapie hat.
Der Mann der Schulfreundin bekam bei einem Klinikaufenthalt die Diagnose Lympfdrüsenkrebs. Einen Termin beim Onkologen bekam erst 3 Monate später. Zwischenzeitlich nahm er Neem und Artesunate (im Wechsel, nie gleichzeitig) Beim Onkologen angekommen, fand der nichts mehr. Das ist nach 2 Jahren immer noch so.

War es nun der einjährige Beifuß? Das ist übrigens NICHT das bei uns bekannte Gewürz! Das Neem? Beides? Spontanheilung? Fehldiagnose? Die Schulfreundin schwört auf den Beifuß.

Ich gebe das Blattpulver. Halte mich an die Dosierung von Herrn Hirt (auch wenn es nicht das Pulver von ihm ist.
Ca. 3 Wochen nach HDT/ASCT hat mein Mann begonnen, das Blattpulver von Artemesia annua zu nehmen und wöchentlich mit Neem-Kapseln gewechselt. Er kam sehr schnell wieder auf die Beine.

Inzwischen haben wir das Problem, eine therapiefreie Zeit zu finden, da er Revlimid 10mg/d durchgehend, ohne 7 Tage Pause, nehmen soll (Erhaltung). Wir haben uns etwas einfallen lassen, das wir aber erst beobachten. Ich recherchiere, allumfassend, Für und Wider, eventuelle bekannte Nebenwirkungen.......und versuche und beobachte dann. Mit pflanzlichen Heilmitteln zu arbeiten, ist nicht weniger gefährlich als mit schulmedizinischen Mitteln, man muss vorsichtig sein und sich auskennen. Es ist ja nuuuur pflanzlich halte ich für einen sehr gefährlichen Irrtum.

Soweit erstmal
Lieber Gruß - Eva

25 Feb. 2022 22:01 - 25 Feb. 2022 22:21
  • Stani
  • 371 Beiträge seit
    23 Mai 2021
Hallo, an alle hier,

ich krame das jetzt wieder vor, aber ich sage gleich dazu: jeder muss selbst für sich entscheiden, welchen Weg er gehen will. Was für den einen funktioniert, funktioniert vielleicht bei einem anderen nicht. Mein Mann nimmt Artemesia annua als Blattpulver in niedrigen Dosen und zwar quasi als Erhaltungstherapie. Er hat ziemlich zeitig nach der Stammzelltransplantation damit angefangen, so ca. 3 Wochen danach, also noch bevor das Revlimid zur Erhaltung verordnet wurde. Als dieses dann angesetzt wurde, vertrug er es, sehr schnell, nicht besonders gut und setzte immer wieder aus damit. In dieser Zeit nahm er den einjährigen Beifuß. Ihr könnt im Profil lesen, wie das dann weiter ging. Er nimmt das Revlimid nicht mehr, dafür den Beifuß. Ich will niemandem empfehlen das Revlimid nicht zu nehmen!!!!! Ich lese aber immer wieder, dass so Einige von euch damit auch immer wieder aussetzen und dann natürlich große Angst haben, dass diese Lücken in der Behandlung nicht gut sind. Diese Angst hatten wir eben auch. Deshalb in dieser Zeit der Beifuß. Schmeckt übrigens scheußlich, abartig bitter. Ist uns aber sch....egal. Gibt auch Kapseln, aber das weiß wieder der Teufel, was da wirklich drin ist.
Folgendes halte ich für wichtig:
1. Er nimmt es in CR also zur Erhaltung. Ich weiß nicht, ob wir uns auch in einer akuten Phase ran trauen würden.
2. Es ist wichtig, dass man die Laborwerte deuten und den Verlauf der Krankheit verfolgen kann.
3. Die Leberwerte müssen im Auge behalten werden.
4.Die individuelle Dosierung muss vorsichtig gefunden werden. Wir hatten zu hoch angefangen und haben reduziert.
5. Mein Mann macht immer wieder Pausen damit. Je nach Befinden, wie wohl er sich damit fühlt. Spätestens nach 4 Wochen würde ich auf jeden Fall eine Pause machen. Das ist generell bei fast allen pflanzlichen Heilmitteln angeraten, um die Wirksamkeit nicht zu riskieren.

und hier ein link
jhoonline.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13045-018-0561-0

Liebe Grüße- Eva

In diesem Fachartikel wird übrigens auf eine Quelle 32 verwiesen, in dem es darum geht, dass Artesunat (einer der Hauptwirkstoffe von Artemesia annua) die Bortezomib- Resistenz in Myelomzellen in vitro überwindet und wachstumsunterdrückende Eigenschaften in primären Myelomzellen und in Myelom- und Lymphom- Zelllinien hat, indem es Apoptose gleichzeitig mit einer Herrunterregelierung von MYC induziert.
Letzte Änderung: 25 Feb. 2022 22:21 von Stani.

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