Lucy antwortete auf SZT - wir nun auch
06 Okt. 2013 17:50
- Lucy
408 Beiträge seit
12 Dezember 2012
12 Dezember 2012
Lieber Lothar,
liebe Jule,
es tut mir immer so leid, wenn ich lese, wie mutlos Ihr seid. Ob die HD für Lothars Fall die richtige Therapie ist, kann ich natürlich auch nicht beurteilen. Für mich ganz subjektiv und persönlich halte ich es immer noch für richtig, sie gemacht zu haben, da es mir heute relativ gut geht.
Die Spritze, von der Du sprichst, ist ja wohl die zur Stammzellgewinnung. Vom Therapieverlauf her waren die Spritze und die Tage danach für mich die härteste Zeit. Ich war nicht auf die (heftigen) Rückenschmerzen vorbereitet und nahm auch gar keine Schmerzmittel dagegen, außerdem reagierte ich aufs heftigste allergisch. Als diese Phase vorbei war, war ich echt froh und die HD danach fand ich absolut erträglich. Vielleicht ergeht es Dir auch so?
Was mich wundert, wieso wirst Du immer schwächer? Natürlich macht die ganze Therapie uns erst mal müde und schwach, aber es sollte nicht kontinuierlich bergab gehen und von Bettlägrigkeit war bei mir nie die Rede. Bis zum Sport machen musst Du schon noch Geduld haben
, aber Dich nur schonen ist kontraproduktiv. Horch in Dich rein, was Du Dir zumuten kannst, vielleicht ein kurzer Spaziergang? Ich bin sogar während der HD täglich spazieren gegangen, anfangs auf dem Flur, dann draussen im Gelände, so oft, dass ich schon Ärger mit der Stationsschwester bekam :oops: Hast Du Deinen Ärzten denn mal gesagt, dass Du Dich immer schwächer fühlst?
Ich wünsche Euch, dass Ihr bald wieder Mut fassen könnt.
LG,
Lucy
liebe Jule,
es tut mir immer so leid, wenn ich lese, wie mutlos Ihr seid. Ob die HD für Lothars Fall die richtige Therapie ist, kann ich natürlich auch nicht beurteilen. Für mich ganz subjektiv und persönlich halte ich es immer noch für richtig, sie gemacht zu haben, da es mir heute relativ gut geht.
Die Spritze, von der Du sprichst, ist ja wohl die zur Stammzellgewinnung. Vom Therapieverlauf her waren die Spritze und die Tage danach für mich die härteste Zeit. Ich war nicht auf die (heftigen) Rückenschmerzen vorbereitet und nahm auch gar keine Schmerzmittel dagegen, außerdem reagierte ich aufs heftigste allergisch. Als diese Phase vorbei war, war ich echt froh und die HD danach fand ich absolut erträglich. Vielleicht ergeht es Dir auch so?
Was mich wundert, wieso wirst Du immer schwächer? Natürlich macht die ganze Therapie uns erst mal müde und schwach, aber es sollte nicht kontinuierlich bergab gehen und von Bettlägrigkeit war bei mir nie die Rede. Bis zum Sport machen musst Du schon noch Geduld haben
Ich wünsche Euch, dass Ihr bald wieder Mut fassen könnt.
LG,
Lucy
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Jule antwortete auf SZT - wir nun auch
06 Okt. 2013 18:23
- Jule
0 Beiträge seit
16 August 2026
16 August 2026
Hallo Lucy, ganz lieben Dank für deine schnelle Antwort und deine tröstenden Worte, die wir so gut gebrauchen können. Noch ist Lothar nur deprimiert und mutlos, wir hoffen sehr, dass es nach der SZT psychisch besser wird. Und dass du diese Zeit als schlimmer empfunden hast als die HD tröstet ihn hoffentlich auch.
LG
Gudrun (Lothars Frau)
LG
Gudrun (Lothars Frau)
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Jule antwortete auf SZT - wir nun auch
18 Okt. 2013 19:48
- Jule
0 Beiträge seit
16 August 2026
16 August 2026
Hallo allerseits,
Jule mal wieder. Es gibt nach wie vor keine guten Nachrichten von meinem Papa. Am 10.10. waren endlich genug Stammzellen da und er wurde nach Hause entlassen. Wir hatten alle gehofft, dass es nun besser würde, aber leider ist dem noch nicht so. Die rueckenschmerzen sind noch immer da, Papa ist nach wie vor recht schwach, die Füße 'Schmerzen' und ziehen und er schwitzt wie verrückt des nachts. Nun wurde festgestellt, dass er einen erhöhten entzündungswert hat, also einen Virus. Wann ist denn bloß mal ein wenig Besserung in Sicht? Meine Eltern fühlen sich so oft allein gelassen, weil man aus den Ärzten nix genaues rauskriegt und sich keiner kuemmert, so richtig, meine ich. Und beide Kinder wohnen im Ausland und sind auch keine große Hilfe. Mache mir ernsthaft sorgen wie er die hochdosischemo ueberstanden soll... Mit dem Virus soll er einfach abwarten und um die rueckenschmerzen scheint sich auch keiner zu kuemmern ( er kriegt immer noch 75 my Pflaster!). Wer hat ein bisschen Hoffnung fuer uns? Oder Erfahrungswerte? Wir wuerden so gerne an 'alles wird gut' glauben! Oder wenigsten 'besser', wenn schon nicht gut...
Ein schoenes Wochenende voller Zuversicht und Hoffnung wünscht Jule
Jule mal wieder. Es gibt nach wie vor keine guten Nachrichten von meinem Papa. Am 10.10. waren endlich genug Stammzellen da und er wurde nach Hause entlassen. Wir hatten alle gehofft, dass es nun besser würde, aber leider ist dem noch nicht so. Die rueckenschmerzen sind noch immer da, Papa ist nach wie vor recht schwach, die Füße 'Schmerzen' und ziehen und er schwitzt wie verrückt des nachts. Nun wurde festgestellt, dass er einen erhöhten entzündungswert hat, also einen Virus. Wann ist denn bloß mal ein wenig Besserung in Sicht? Meine Eltern fühlen sich so oft allein gelassen, weil man aus den Ärzten nix genaues rauskriegt und sich keiner kuemmert, so richtig, meine ich. Und beide Kinder wohnen im Ausland und sind auch keine große Hilfe. Mache mir ernsthaft sorgen wie er die hochdosischemo ueberstanden soll... Mit dem Virus soll er einfach abwarten und um die rueckenschmerzen scheint sich auch keiner zu kuemmern ( er kriegt immer noch 75 my Pflaster!). Wer hat ein bisschen Hoffnung fuer uns? Oder Erfahrungswerte? Wir wuerden so gerne an 'alles wird gut' glauben! Oder wenigsten 'besser', wenn schon nicht gut...
Ein schoenes Wochenende voller Zuversicht und Hoffnung wünscht Jule
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