Vicky2013 antwortete auf MGUS IgG Kappa Ernährung, hämopath. Medikamente
20 Feb. 2013 13:35
- Vicky2013
38 Beiträge seit
18 Februar 2013
18 Februar 2013
Hallo Zusammen!
Danke für eure Feedback.
Erst einmal empfiehlt man an der Uni Heidelberg keine Shiitake-Therapie. Sie wird dort parallel zu verschiedenen Krebsbehandlungen angewendet. Ich nehme diese Kapseln, weil ich verhindern möchte, dass mir das MM-Schicksal auf dem Fusse folgt.
Mein MGUS Peak ist sehr klein, so dass ich mir die Möglichkeit geben noch irgendwie aus dieser Schlingel heraus zu kommen. Das wird mir aber nur gelingen, wenn ich den Grund für meine Erkrankung finde. Da es in meiner Familie seit Generationen keine schweren Erkrankungen gab, bin ich offenbar mit etwas in "Berührung" bekommen, was mich zu MGUS gebracht hat. Natürlich sind keine Mitmenschen daran schuld, aber eben doch Dinge, die um mich herum vorhanden sind.
Was es bedeutet die MM-Erkrankung zu haben, habe ich sehr nahe am Schicksal des Vaters meiner Schwägerin erlebt. Vom Tage der Diagnose gab man ihm noch fünf Jahre; das letzte, fünfte Jahr, war grausam.
Bis jetzt habe ich bei all meinen Recherchen nur einen Mann gefunden, der 36 Jahre MGUS war und dann MM bekam. Die meisten Menschen erkranken innerhalb von 5 Jahren nach MGUS an MM oder im weiteren Verlauf der nächsten 10 - 20 Jahre. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die sich hängen lassen und auf dieses schwere Schicksal warten werden.
Zum Thema Antibiotika und Mückenstiche: Die Einnahme des Mittels hat bei mir vermutlich die heftige Reaktion bis hin zur Hepatitis geschwächt. Ausserdem bin ich in meinem Leben schon zweimal Hepatitis-geimpft worden. Das ist lange her, aber vielleicht hat mir das geholfen.
Wenn ich mir die Möglichkeit ansehe, dass evtl. Radon auf unserem Grundstück und im Keller unseres Hauses vorhanden ist, dann habe ich z.B. heute nachgelesen, dass es hier in meinem Umfeld ziemlich viel Radon im Boden gibt und das nicht nur, weil ich auf einem Schieferberg wohne. Ich habe die Messgeräte bestellt und werde euch gerne informieren, was dabei heraus gekommen ist. Ausserdem werde ich demnächst einen Termin mit einem Umweltmediziner zum Thema PCB und Schimmelpilz in meiner Dienststelle haben. Mal sehen, was der so meint.
Gruß
Vicky
Danke für eure Feedback.
Erst einmal empfiehlt man an der Uni Heidelberg keine Shiitake-Therapie. Sie wird dort parallel zu verschiedenen Krebsbehandlungen angewendet. Ich nehme diese Kapseln, weil ich verhindern möchte, dass mir das MM-Schicksal auf dem Fusse folgt.
Mein MGUS Peak ist sehr klein, so dass ich mir die Möglichkeit geben noch irgendwie aus dieser Schlingel heraus zu kommen. Das wird mir aber nur gelingen, wenn ich den Grund für meine Erkrankung finde. Da es in meiner Familie seit Generationen keine schweren Erkrankungen gab, bin ich offenbar mit etwas in "Berührung" bekommen, was mich zu MGUS gebracht hat. Natürlich sind keine Mitmenschen daran schuld, aber eben doch Dinge, die um mich herum vorhanden sind.
Was es bedeutet die MM-Erkrankung zu haben, habe ich sehr nahe am Schicksal des Vaters meiner Schwägerin erlebt. Vom Tage der Diagnose gab man ihm noch fünf Jahre; das letzte, fünfte Jahr, war grausam.
Bis jetzt habe ich bei all meinen Recherchen nur einen Mann gefunden, der 36 Jahre MGUS war und dann MM bekam. Die meisten Menschen erkranken innerhalb von 5 Jahren nach MGUS an MM oder im weiteren Verlauf der nächsten 10 - 20 Jahre. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die sich hängen lassen und auf dieses schwere Schicksal warten werden.
Zum Thema Antibiotika und Mückenstiche: Die Einnahme des Mittels hat bei mir vermutlich die heftige Reaktion bis hin zur Hepatitis geschwächt. Ausserdem bin ich in meinem Leben schon zweimal Hepatitis-geimpft worden. Das ist lange her, aber vielleicht hat mir das geholfen.
Wenn ich mir die Möglichkeit ansehe, dass evtl. Radon auf unserem Grundstück und im Keller unseres Hauses vorhanden ist, dann habe ich z.B. heute nachgelesen, dass es hier in meinem Umfeld ziemlich viel Radon im Boden gibt und das nicht nur, weil ich auf einem Schieferberg wohne. Ich habe die Messgeräte bestellt und werde euch gerne informieren, was dabei heraus gekommen ist. Ausserdem werde ich demnächst einen Termin mit einem Umweltmediziner zum Thema PCB und Schimmelpilz in meiner Dienststelle haben. Mal sehen, was der so meint.
Gruß
Vicky
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jürgenk antwortete auf MGUS IgG Kappa Ernährung, hämopath. Medikamente
20 Feb. 2013 14:12
- jürgenk
459 Beiträge seit
25 August 2011
25 August 2011
Hallo Vicky,
Deine Aktivitäten sind gut! Denn sie geben Dir das Gefühl, Dein Schicksal in die Hand zu nehmen. Was bei den verfolgten Fragen raus kommt wird sich zeigen.
Du hast MGUS. Nach meinen Informationen entwickelt im Jahr ein Prozent davon eine schwere Erkrankung wie das MM. Du möchtest dieses Schicksal abwenden um zu leben. Wer könnte das besser versehen als wir hier im Forum?
Auch die Fragen nach dem Warum hat sich hier wohl schon jeder gestellt und schließlich die Sinnlosigkeit der möglichen Antworten erkannt. Hier im Forum tauschen wir unsere Erfahrungen mit der Erkrankung, den Ängsten und dem daraus resultierenden Alltag aus. Stress und Angst scheinen häufig Auslöser des MM zu sein. Daher mein Versuch, Dich etwas runter zu holen.
Was spricht dagegen, schon jetzt mit dem bewussten Leben zu beginnen? Du bist bisher und hoffentlich auf „ewig“ ohne Einschränkungen. Werd Dir darüber Klar, welche Möglichkeiten Dir diese Gesundheit bietet und beantworte Dir die Frage, was Du davon nutzt.
Okay, das ist ein Reifungsprozess. Sicher bist Du überzeugt, schon jetzt bewusst zu leben. Betrachte ich jedoch jene Lebenseinstellungen die sich mit der Erkrankung entwickelt haben, räumten die meisten Patienten mit ihren Irrtümern aus gesunden Tagen auf.
Du machst das schon.
Liebe Grüße
Jürgen
Deine Aktivitäten sind gut! Denn sie geben Dir das Gefühl, Dein Schicksal in die Hand zu nehmen. Was bei den verfolgten Fragen raus kommt wird sich zeigen.
Du hast MGUS. Nach meinen Informationen entwickelt im Jahr ein Prozent davon eine schwere Erkrankung wie das MM. Du möchtest dieses Schicksal abwenden um zu leben. Wer könnte das besser versehen als wir hier im Forum?
Auch die Fragen nach dem Warum hat sich hier wohl schon jeder gestellt und schließlich die Sinnlosigkeit der möglichen Antworten erkannt. Hier im Forum tauschen wir unsere Erfahrungen mit der Erkrankung, den Ängsten und dem daraus resultierenden Alltag aus. Stress und Angst scheinen häufig Auslöser des MM zu sein. Daher mein Versuch, Dich etwas runter zu holen.
Was spricht dagegen, schon jetzt mit dem bewussten Leben zu beginnen? Du bist bisher und hoffentlich auf „ewig“ ohne Einschränkungen. Werd Dir darüber Klar, welche Möglichkeiten Dir diese Gesundheit bietet und beantworte Dir die Frage, was Du davon nutzt.
Okay, das ist ein Reifungsprozess. Sicher bist Du überzeugt, schon jetzt bewusst zu leben. Betrachte ich jedoch jene Lebenseinstellungen die sich mit der Erkrankung entwickelt haben, räumten die meisten Patienten mit ihren Irrtümern aus gesunden Tagen auf.
Du machst das schon.
Liebe Grüße
Jürgen
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rudi antwortete auf MGUS IgG Kappa Ernährung, hämopath. Medikamente
21 Feb. 2013 00:18
- rudi
-
2203 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Hallo Vicky,
Forschungen nach den eventuellen Ursachen für unsere (Deine) monoklonale Gammopathie sind wie Jürgen schon schrieb "Stocherungen im Nebel" oder die schwarze Katze im dunklen Raum suchen - die eventuell garnicht da ist !
Nur zum Beispiel von dem von Dir angesprochenen Radon.
Es gab mal eine Studie in einem Gebiet mit vereinzelt mehr oder weniger hohen Radon-Auströmungen aus dem Erdboden und in Kellern von Häusern.
Erstaunlicherweise kam dabei folgendes Ergebnis heraus.
Da wo die Radon Ausstrahlung über und knapp unter einem bestimmten Größenband lag traten mehr Krebserkrankungen auf als in Gegenden mit keiner Radon Ausstrahlung oder sehr geringer Ausstrahlung. Das leuchtet logischerweise soweit ein !
Aber !!!! Menschen, die mitten drin in diesem Größenband eine gewisse Dosis Radon abbekamen erkrankten viel weniger an Krebs !
das beseutet, eine gewisse Dosis an Radon kann gegen Krebs sogar mehr schützen als ein wenig weniger oder mehr Radon.
Und so kann es rein theoretisch mit allen "Gift und Strahlenbelastungen" sein. Eine gewisse Dosis kann schädlich sein und eine andere gewisse Dosis kann vorbeugend und schützend vor bestimmten gesundheitlichen Veränderungen sein.
Die Dosis macht das "Gift" oder das "Heilmittel".
Aber, da man in den meisten Fällen die richtige Größe und die Grenzen zwischen schädlich und gesund nicht kennt oder nicht ermitteln kann wird es hier immer unbeantwortete Fragen zur Entstehung von Myelom und anderen Krankheiten geben.
Und auch unbeantwortete Fragen bei all den alternativen Heilmitteln bzw. "Nahrungsergänzungsmitteln", die wir als verschiedene "Strohhalme" in unserer Verzweiflung so zu und nehmen.
Mit einem MGUS oder Myelom kann man auch leicht mehr oder weniger stark zu einem "Hypochonder in eigener Sache" werden!
Diese Gefahr gilt es so gut es geht in den Griff zu bekommen, sonst hat man mit MGUS oder Myelom keine Ruhe mehr und häufig "Panikattacken" und das geht stark auf die verbleibende Lebensqualität in den Zeiten in denen es uns relativ gut geht.
Also trotz der bedrohlichen Diagnose nicht ständig grübeln sondern so viel als möglich das ganz normale Leben führen und auch genießen und dem Ganzen sogar noch mehr Bewusstsein und Sinn geben. Dazu trägt dieses Forum auch einen großen Teil dazu bei für uns alle !
LG
Rudi
Forschungen nach den eventuellen Ursachen für unsere (Deine) monoklonale Gammopathie sind wie Jürgen schon schrieb "Stocherungen im Nebel" oder die schwarze Katze im dunklen Raum suchen - die eventuell garnicht da ist !
Nur zum Beispiel von dem von Dir angesprochenen Radon.
Es gab mal eine Studie in einem Gebiet mit vereinzelt mehr oder weniger hohen Radon-Auströmungen aus dem Erdboden und in Kellern von Häusern.
Erstaunlicherweise kam dabei folgendes Ergebnis heraus.
Da wo die Radon Ausstrahlung über und knapp unter einem bestimmten Größenband lag traten mehr Krebserkrankungen auf als in Gegenden mit keiner Radon Ausstrahlung oder sehr geringer Ausstrahlung. Das leuchtet logischerweise soweit ein !
Aber !!!! Menschen, die mitten drin in diesem Größenband eine gewisse Dosis Radon abbekamen erkrankten viel weniger an Krebs !
das beseutet, eine gewisse Dosis an Radon kann gegen Krebs sogar mehr schützen als ein wenig weniger oder mehr Radon.
Und so kann es rein theoretisch mit allen "Gift und Strahlenbelastungen" sein. Eine gewisse Dosis kann schädlich sein und eine andere gewisse Dosis kann vorbeugend und schützend vor bestimmten gesundheitlichen Veränderungen sein.
Die Dosis macht das "Gift" oder das "Heilmittel".
Aber, da man in den meisten Fällen die richtige Größe und die Grenzen zwischen schädlich und gesund nicht kennt oder nicht ermitteln kann wird es hier immer unbeantwortete Fragen zur Entstehung von Myelom und anderen Krankheiten geben.
Und auch unbeantwortete Fragen bei all den alternativen Heilmitteln bzw. "Nahrungsergänzungsmitteln", die wir als verschiedene "Strohhalme" in unserer Verzweiflung so zu und nehmen.
Mit einem MGUS oder Myelom kann man auch leicht mehr oder weniger stark zu einem "Hypochonder in eigener Sache" werden!
Diese Gefahr gilt es so gut es geht in den Griff zu bekommen, sonst hat man mit MGUS oder Myelom keine Ruhe mehr und häufig "Panikattacken" und das geht stark auf die verbleibende Lebensqualität in den Zeiten in denen es uns relativ gut geht.
Also trotz der bedrohlichen Diagnose nicht ständig grübeln sondern so viel als möglich das ganz normale Leben führen und auch genießen und dem Ganzen sogar noch mehr Bewusstsein und Sinn geben. Dazu trägt dieses Forum auch einen großen Teil dazu bei für uns alle !
LG
Rudi
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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gast antwortete auf MGUS IgG Kappa Ernährung, hämopath. Medikamente
25 Apr. 2013 17:00
- gast
0 Beiträge seit
16 August 2026
16 August 2026
Hallo, ich habe auch schon seit Jahren MGUS, wenn ich nach der Ursache suchen würde, würde ich verrückt werden. Ich gehe meinem Job nach und hoffe das es mich nicht weiter erwischt. Man kann sich auch hängen lassen, die Knochen tun mir auch weh, aber das ist natürlich, die werden nicht jünger sondern älter
Ich finde man sollte jetzt leben und das Leben geniesen, sich nicht Gedanken machen, was vielleicht noch kommen könnte.
Ich finde man sollte jetzt leben und das Leben geniesen, sich nicht Gedanken machen, was vielleicht noch kommen könnte.
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