Bella77 antwortete auf Heute Stammzellrückgabe!
06 März 2015 13:38
- Bella77
0 Beiträge seit
16 August 2026
16 August 2026
Hallihallo, ich möchte heute auch nach langer Zeit mal was schreiben. Unzwar wurde bei meinem Papa im Juli 2014, kurz nach seinem 60. Geburtstag, das MM festegestellt, nach diversen Untersuchungen. Er bekam Hochdosistherapien, seine dicken Haare fielen ihm aus, viele und lange Krankenhausaufenthalte, welche ihm sehr traurig stimmten. Ab und zu war er auch für längere Zeiten zu Hause. Nun bekam er am 23.02.2015 seine erste Stammzellrückgabe (Zellen von ihm selbst). Danach ging es ihm gut. Meine Mutter und ich besuchten ihn auch im Krh. Immer wenn er mich sieht, fängt er an zu weinen. Ich kann leider auch nur alle 4 Wochen zu ihnen fahren, da ich mit meiner Familie so weit weg wohne. Jedenfalls weint er soooooo viel, auch wenn er Besuch von anderen Freunden oder Familienmitglieder bekommt. Ist das normal?
Dann wollen ihm die Ärzte in einer zweiten Sitzung die eigenen Stammzellen zurückgeben. Und sein Rücken soll unbedingt operiet werden. Die Ärzte haben Angst, das er auseinander bricht. Habt ihr Erfahrungen mit solchen OP`s?
Ich danke euch für die Antworten. Wir müssen echt stark bleiben....LG Anke
Dann wollen ihm die Ärzte in einer zweiten Sitzung die eigenen Stammzellen zurückgeben. Und sein Rücken soll unbedingt operiet werden. Die Ärzte haben Angst, das er auseinander bricht. Habt ihr Erfahrungen mit solchen OP`s?
Ich danke euch für die Antworten. Wir müssen echt stark bleiben....LG Anke
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MarcWen antwortete auf Heute Stammzellrückgabe!
06 März 2015 15:38
- MarcWen
-
364 Beiträge seit
09 Juni 2011
09 Juni 2011
Bella77 schrieb: Ist das normal?
Was ist schon normal? Darüber würde ich mir erst einmal wenig Gedanken machen. Genauso wichtig wie eine gute onkologische Betreuung ist die Frage, ob und in welchem Umfang Psycho-Onkologische Betreuung angeboten und notwendig ist. Sprecht das Thema offen an, nehmt eventuelle Vorurteile und nutzt das Angebot. Selbst war ich auch skeptisch und wollte nicht auf einer "Ledercouch" sitzen. Selbstverständlich können auch Familienangehörige mit dabei sein, also Ehefrau oder Kinder.
Für den "Notfall" habe ich auch Mirtazapin im Schrank liegen, aber bisdato nicht gebraucht.
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Leni antwortete auf Heute Stammzellrückgabe!
08 März 2015 19:38
- Leni
0 Beiträge seit
16 August 2026
16 August 2026
Hallo Anke,
ich denke eine Psychoonkologische Betreuung wäre für Deinen Vater sicher wichtig.
Ich weiß zwar nicht,was für eine Rücken OP bei Deinem Vater geplant ist,kann Dir aber kurz von meiner berichten,vielleicht ist es ja etwas Ähnliches.
Mein 11. Brustwirbelkörper war komplett zertrümmert.
In einer ersten Sitzung wurde er mit Zement aufgefüllt ( mit einer Kanüle in den Wirbelkörper gespritzt ),damit die einzelnen Knochensplitter miteinander verschmelzen ( = Vertebroplastie).
Das wurde unter CT-Überwachung durchgeführt und war überhaupt nicht schmerzhaft.
Am Tag danach hatte ich dann die Spondylodese-OP.
Dabei wurden die beiden Wirbel über und die beiden unter dem gebrochenen Wirbelkörper mit 20 cm langen Titanstäben und 10 Schrauben miteinander versteift. Also der 9. Brustwirbel bis zum 1. Lendenwirbel.
Das hört sich natürlich ganz schrecklich an,war aber gar nicht so schlimm.
Am nächsten Tag wurde ich schon mobilisiert und bekam ein Korsett angepasst.
6 Monate lang durfte ich nur mit diesem Korsett aufstehen,das ließ sich aber alles ganz gut bewerkstelligen.
Ich konnte gut damit laufen und sogar Fahrradfahren.
Die OP ist jetzt genau 3 Jahre her und ich bin in diesem Bereich absolut schmerzfrei und auch von der Beweglichkeit nicht eingeschränkt.
Ich bin sicher,dass Deinem Vater eine Operation auch helfen wird.
Wir können froh sein,dass es diese Operationen heute gibt.
Ich wünsche Deinem Vater,dass es bei ihm auch so gut läuft,wie bei mir.
Liebe Grüße,
Leni
ich denke eine Psychoonkologische Betreuung wäre für Deinen Vater sicher wichtig.
Ich weiß zwar nicht,was für eine Rücken OP bei Deinem Vater geplant ist,kann Dir aber kurz von meiner berichten,vielleicht ist es ja etwas Ähnliches.
Mein 11. Brustwirbelkörper war komplett zertrümmert.
In einer ersten Sitzung wurde er mit Zement aufgefüllt ( mit einer Kanüle in den Wirbelkörper gespritzt ),damit die einzelnen Knochensplitter miteinander verschmelzen ( = Vertebroplastie).
Das wurde unter CT-Überwachung durchgeführt und war überhaupt nicht schmerzhaft.
Am Tag danach hatte ich dann die Spondylodese-OP.
Dabei wurden die beiden Wirbel über und die beiden unter dem gebrochenen Wirbelkörper mit 20 cm langen Titanstäben und 10 Schrauben miteinander versteift. Also der 9. Brustwirbel bis zum 1. Lendenwirbel.
Das hört sich natürlich ganz schrecklich an,war aber gar nicht so schlimm.
Am nächsten Tag wurde ich schon mobilisiert und bekam ein Korsett angepasst.
6 Monate lang durfte ich nur mit diesem Korsett aufstehen,das ließ sich aber alles ganz gut bewerkstelligen.
Ich konnte gut damit laufen und sogar Fahrradfahren.
Die OP ist jetzt genau 3 Jahre her und ich bin in diesem Bereich absolut schmerzfrei und auch von der Beweglichkeit nicht eingeschränkt.
Ich bin sicher,dass Deinem Vater eine Operation auch helfen wird.
Wir können froh sein,dass es diese Operationen heute gibt.
Ich wünsche Deinem Vater,dass es bei ihm auch so gut läuft,wie bei mir.
Liebe Grüße,
Leni
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