AMMonline

     

03 Nov. 2009 16:59
  • Leo
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    15 August 2026

Die UNI Klinik Köln hat mir heute, nach einem Meeting der Onkologie mit der Immunologie gestern, dazu geraten die Impfung vorzunehmen.
Ich bin darauf hin noch heute Mittag von meinem Hausarzt geimpft worden.
Sollten Nebenwirkungen auftreten werde ich weiter berichten.

Leo

03 Nov. 2009 18:19
  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Hallo,
es ist nicht einfach mit der Entscheidung "pro oder contra" Impfung.
Fragst du drei sogenannte Fachleute, dann hast du überspitzt gesagt hinterher vier verschiedene Meinungen dazu :-(

Das Problem ist, die Bundesregierung hat per Vertrag mit den Herstellerfirmen 50 Millionen Impfstoffampullen gekauft. Beim Start der Impfkampagne gingen aber nur wenige zum Impfen.
Jetzt droht der Staat auf den ganzen Impfampullen sitzen zu bleiben.
Was hilft da dieses Problem zu lösen?? Eine erneute Angstmacherei und Panikmacherei gezielt eingefädelt über die Medien und Sprecher der Gesundheitsorganisationen.

Wahrscheinlich werden schon "normale Grippeopfer" zu der Statistik der Schweinegrippe-Opfer dazugerechnet um die Zahlen zu erhöhen.




Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

04 Nov. 2009 14:24
  • gast
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    15 August 2026
test

04 Nov. 2009 15:55
  • gast
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo

vielen Dank für die vielen Rückmeldungen. Es scheint wirklich auch für die Fachleute schwierig zu sein, eine Entscheidung zu treffen. Vielleicht wäre es gut, wenn sich das enge (gesunde) Familienumfeld impfen würde um so den MM Patienten etwas zu "schützen"?

@ Leo, geht es Dir gut? Hast du Nebenwirkungen? Welcher Impfstoff wurde verwendet?

Wir haben in Zwischenzeit auch mehrere Meinungen der Aerzte - von pro zu kontra bis noch zuwarten gab es da alles zu hören.

Wir sind gespannt auf weitere Erfahrungen aus dem Forum und wünschen allen die richtige Entscheidung.

04 Nov. 2009 17:44
  • Leo
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026

Hallo,

ich hatte gestern, ca 6 Std nach der Impfung
, an der Impfstelle, Schmerzen im Oberarm, die
aber heute Mittag kompl. abgeklungen sind. Sonst habe ich
keine weiteren Beschwerden.

Bei mir wurde der ganz normale Impfstoff verwendet, also nicht der viel dikutierte Stoff
für die Politiker.

Sollten noch kompl. auftreten, melde ich mich wieder.

Leo

04 Nov. 2009 21:15
  • Armin
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo zusammen,

ich habe zur Klärung der Frage "Impfung ja oder nein" ein Schreiben der Universitätsklinik Köln (wurde dort behandelt) erhalten, das zur Weitergabe ausdrücklich bestimmt ist:

"Empfehlungen zur Impfung von Patienten gegen die neue Influenza nH1N1

Die in der Klinik I für Innere Medizin behandelten Patientengruppen mit hämatologisch/ onkologischen und immunologischen Erkrankungen sowie mit HIV- Infektion haben alle eine Indikation zur Durchführung der Impfung gegen die neue Influenza H1N1. Die Impfung mit PANDEMRIX® sollte deshalb allen Patienten empfohlen werden.
Über die Effektivität der Impfung bei Patienten mit Immunsuppression bzw. mit Immundefekten liegen bisher keine Erfahrungen vor. Da mit einer verminderten Immunantwort zu rechnen ist, schlagen wir analog zur Empfehlung der STIKO (Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Institutes) für Personen über 60 Jahre eine zweimalige Injektion im Abstand von drei Wochen vor (jeweils 0,5ml).
Eine Impfung wird auch empfohlen für Familienangehörige und enge Kontaktpersonen dieser Patienten, um das Risiko einer Übertragung zu vermindern. Hier ist entsprechend der STIKO- Empfehlungen eine einmalige Injektion für Personen zwischen 10 und 60 Jahren ausreichend. Bei Kindern zwischen 6 Monaten und 9 Jahren wird derzeit eine zweimalige Impfung mit der halben Erwachsenendosis empfohlen (0,25ml).
Für Schwangere besteht grundsätzlich eine Indikation zur Impfung. Da bisher keine Daten zur Anwendung von PANDEMRIX® in der Schwangerschaft vorliegen, ist die Indikation hier individuell zu stellen.
Die Verabreichung von PANDEMRIX® erfolgt intramuskulär in den Oberarm. Bei Patienten mit schwerer Thrombozytopenie (<50.000/µl) oder plasmatischer Gerinnungsstörung kann eine subkutane Applikation erfolgen. Allerdings gibt es bisher keine Erfahrungen zu Wirksamkeit und Nebenwirkungen bei dieser Art der Anwendung."

PD Dr. Pia Hartmann
Prof. Dr. Oliver Cornely
Prof. Dr. med. Gerd Fätkenheuer
Klinik I für Innere Medizin – Klinische Infektiologie
Universitätsklinikum Köln
Kerpener Str. 62
50937 Köln

Ich hoffe, damit einigen Lesern im Forum weiterhelfen zu können.

Armin

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