birgith antwortete auf Osteolyse im Oberschenkelhals
11 Nov. 2011 16:45
- birgith
35 Beiträge seit
22 Juli 2011
22 Juli 2011
Hallo Andrea,
auf den Röntgenbildern wurden an den Gelenken Knie, Hüften, Iliosakralgelenk, Schultern Arthrosen diagnostiziert. Das MRT wurde von der gesamten Wirbelsäule gemacht. Beim CT des Beckens hat sich die Diagnose Arthrose der Hüftgelenke und der Iliosakralgelenke bestätigt, wobei da auch die Osteolyse im Oberschenkelhals lokalisiert wurde - ich denke, das ist erst einmal genügend Radiologie gewesen.
Aber ich werde wohl den 1.12. abwarten, da habe ich wieder meine Kontrolle beim Onkologen, wobei ich jetzt aufgrund eines schlechten Bauchgefühls beim alten nach Oldenburg wechseln werde. Die haben eine Ambulanz und das Klinikum selbst, und dort gibt es wohl auch recht gute Orthopäden. Ich werde die Geschichte mit dem Hämatoloen / Onkologen dort besprechen und evtl. um eine Überweisung zur Orthopädie bitten.
Liebe Grüße
Birgit
auf den Röntgenbildern wurden an den Gelenken Knie, Hüften, Iliosakralgelenk, Schultern Arthrosen diagnostiziert. Das MRT wurde von der gesamten Wirbelsäule gemacht. Beim CT des Beckens hat sich die Diagnose Arthrose der Hüftgelenke und der Iliosakralgelenke bestätigt, wobei da auch die Osteolyse im Oberschenkelhals lokalisiert wurde - ich denke, das ist erst einmal genügend Radiologie gewesen.
Aber ich werde wohl den 1.12. abwarten, da habe ich wieder meine Kontrolle beim Onkologen, wobei ich jetzt aufgrund eines schlechten Bauchgefühls beim alten nach Oldenburg wechseln werde. Die haben eine Ambulanz und das Klinikum selbst, und dort gibt es wohl auch recht gute Orthopäden. Ich werde die Geschichte mit dem Hämatoloen / Onkologen dort besprechen und evtl. um eine Überweisung zur Orthopädie bitten.
Liebe Grüße
Birgit
ED Juni 2011, Stadium 1
Wenn nicht jetzt, wann dann?
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birgith antwortete auf Osteolyse im Oberschenkelhals
11 Nov. 2011 16:49
- birgith
35 Beiträge seit
22 Juli 2011
22 Juli 2011
Hallo Kati,
was machst du denn gegen die Schmerzen - bekommst du Rheumamittel? Meine Hausärztin verschreibt mir fleißig immer weiter Diclofenac und Ibuprofen, was ich nach ihrer Meinung durchgängig nehmen sollte. Ich komme aber mit den oben beschriebenen Methoden meistens ganz gut ohne Pillen klar, doch wenn die Schmerzen überhand nehmen, scheue ich mich mittlerweile sehr, die Mittel zu nehmen, da sie so auf die Nieren gehen sollen. Hast du Alternativvorschläge?
Liebe Grüße
Birgit
was machst du denn gegen die Schmerzen - bekommst du Rheumamittel? Meine Hausärztin verschreibt mir fleißig immer weiter Diclofenac und Ibuprofen, was ich nach ihrer Meinung durchgängig nehmen sollte. Ich komme aber mit den oben beschriebenen Methoden meistens ganz gut ohne Pillen klar, doch wenn die Schmerzen überhand nehmen, scheue ich mich mittlerweile sehr, die Mittel zu nehmen, da sie so auf die Nieren gehen sollen. Hast du Alternativvorschläge?
Liebe Grüße
Birgit
ED Juni 2011, Stadium 1
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rudi antwortete auf Osteolyse im Oberschenkelhals
11 Nov. 2011 19:06
- rudi
-
2203 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Hallo Birgit,
eine Osteolyse mit 6mm ist noch als klein einzustufen.
Erst wenn die Größe der Osteolyse bzw. des sichtbaren dunklen Loches im Knochen mehr als 1/3 bis zur Hälfte des Knochendurchmessers an der betreffenden Stelle ausmacht besteht eine Statikgefahr (Gefahr eines Bruchs an dieser Stelle).
Osteolysen iim Bereich der Oberschenkelknochen oder der großen Lendenwirbelkörper müssen schon ca. 30mm betragen bevor es kritisch wird und ein Bruch droht oder stattfindet.
Das Bruchereignis tritt dann oft bei einer übermäßigen Belastung auf.
Je nach Aggressivität des MM können Osteolysen Jahrelang fast gleich groß bleiben oder aber innerhalb von wenigen Monaten sich sehr vergrößern.
Diclofenac ist ein übles Zeug, das würde ich nicht länger als einige Tage bis max. 2-3 Wochen einnehmen. Es kann auch zu Schäden an der Leber führen.
Auch die Schmerzsalben (Volt.... u.s.w.) mit dem Wirkstoff Diclofenac sind mit Vorsicht anzuwenden. Bei übermäßigem Gebrauch wird viel Diclofenc über die Haut aufgenommen und die Leber kann ebenfalls was abbekommen.
Nimmst du eigentlich Bisphosphonat aktuell und welches? Das könnte die Schmerzen auch lindern.
eine Osteolyse mit 6mm ist noch als klein einzustufen.
Erst wenn die Größe der Osteolyse bzw. des sichtbaren dunklen Loches im Knochen mehr als 1/3 bis zur Hälfte des Knochendurchmessers an der betreffenden Stelle ausmacht besteht eine Statikgefahr (Gefahr eines Bruchs an dieser Stelle).
Osteolysen iim Bereich der Oberschenkelknochen oder der großen Lendenwirbelkörper müssen schon ca. 30mm betragen bevor es kritisch wird und ein Bruch droht oder stattfindet.
Das Bruchereignis tritt dann oft bei einer übermäßigen Belastung auf.
Je nach Aggressivität des MM können Osteolysen Jahrelang fast gleich groß bleiben oder aber innerhalb von wenigen Monaten sich sehr vergrößern.
Diclofenac ist ein übles Zeug, das würde ich nicht länger als einige Tage bis max. 2-3 Wochen einnehmen. Es kann auch zu Schäden an der Leber führen.
Auch die Schmerzsalben (Volt.... u.s.w.) mit dem Wirkstoff Diclofenac sind mit Vorsicht anzuwenden. Bei übermäßigem Gebrauch wird viel Diclofenc über die Haut aufgenommen und die Leber kann ebenfalls was abbekommen.
Nimmst du eigentlich Bisphosphonat aktuell und welches? Das könnte die Schmerzen auch lindern.
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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birgith antwortete auf Osteolyse im Oberschenkelhals
13 Nov. 2011 21:15
- birgith
35 Beiträge seit
22 Juli 2011
22 Juli 2011
Hallo Rudi,
da ich im Stadium I bin und - bis auf dieses kleine Loch - völlig ohne Symptome, sollte zunächst keinerlei Therapie gemacht werden - das habe ich auch mit Prof. Einsele schon so besprochen. Einfaches Beobachten reicht momentan völlig aus, zumal ja nicht mal sicher ist, ob die Osteolyse vom MM kommt oder nicht. Mal sehen, was mein neuer Onkologe im Dezember dazu sagt und wie die Werte dann aussehen. Ich werde auf jeden Fall mit ihm auch über Bisphosphonate sprechen.
Liebe Grüße
Birgit
da ich im Stadium I bin und - bis auf dieses kleine Loch - völlig ohne Symptome, sollte zunächst keinerlei Therapie gemacht werden - das habe ich auch mit Prof. Einsele schon so besprochen. Einfaches Beobachten reicht momentan völlig aus, zumal ja nicht mal sicher ist, ob die Osteolyse vom MM kommt oder nicht. Mal sehen, was mein neuer Onkologe im Dezember dazu sagt und wie die Werte dann aussehen. Ich werde auf jeden Fall mit ihm auch über Bisphosphonate sprechen.
Liebe Grüße
Birgit
ED Juni 2011, Stadium 1
Wenn nicht jetzt, wann dann?
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carina antwortete auf Osteolyse im Oberschenkelhals
14 Nov. 2011 11:21
- carina
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
hier ein kurzes Statement von Prof. Goldschmidt vom Patientag am 12.11. in Essen über Röntgen etc.
Prof. G ist absolut gegen röntgen. Und auch nicht begeistert vom CT, wegen der Strahlenbelastung, bei MM'lern sollte nach Möglichkeit nur noch ein MRT gemacht werden . Außerdem sollte man von dieser alle 1/2 Jahre Überwachung abrücken....
Also Strahlen nur bei besonderen Vorkommnissen.
Bisphosphonate sollten in Anfang 2 Jahre lang alle 4 Wochen, danach alle 8 Wochen gegeben werden und zwar intravenös, da eine neue Studie gezeigt hat, daß dabei eine bessere Wirkung erzielt wird. An dem Tag der Gabe müssen mind. 2 Liter getrunken werden, wenn man dies nicht schafft, den Arzt bitten , die NaCL-gabe zu erhöhen.
Liebe Grüße Andrea.
Prof. G ist absolut gegen röntgen. Und auch nicht begeistert vom CT, wegen der Strahlenbelastung, bei MM'lern sollte nach Möglichkeit nur noch ein MRT gemacht werden . Außerdem sollte man von dieser alle 1/2 Jahre Überwachung abrücken....
Also Strahlen nur bei besonderen Vorkommnissen.
Bisphosphonate sollten in Anfang 2 Jahre lang alle 4 Wochen, danach alle 8 Wochen gegeben werden und zwar intravenös, da eine neue Studie gezeigt hat, daß dabei eine bessere Wirkung erzielt wird. An dem Tag der Gabe müssen mind. 2 Liter getrunken werden, wenn man dies nicht schafft, den Arzt bitten , die NaCL-gabe zu erhöhen.
Liebe Grüße Andrea.
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birgith antwortete auf Osteolyse im Oberschenkelhals
15 Feb. 2012 21:39
- birgith
35 Beiträge seit
22 Juli 2011
22 Juli 2011
Hallo Ihr alle,
vielen Dank für eure Beiträge. Nach langer Zeit und vielen neuen Untersuchungen hat nun ein Arthro-MRT der Hüfte mit Einspritzung von Kontrastmittel direkt ins Hüftgelenk ziemlich deutlich gezeigt, dass das Loch keine vom MM ausgelöste Osteolyse ist sondern eine Zyste, die durch ständiges Anstoßen des Oberschenkelhalses und des Hüftkopfes an die Gelenkpfanne entstanden ist und nun bei Belastung immer größer "gebohrt" wird. Also auf der einen Seite Entwarnung: Ich bleibe weiterhin im Stadium I ohne Osteolyse, auf der anderen Seite doch eine mittlerweile sehr schmerzhaft gewordene Geschichte.
Nachdem im letzten Sommer immer öfter ein belastungsabhängiges Stechen in der Leistengegend aufgetreten war und im Laufe der Zeit immer mehr Schmerzstellen (Gesäßmuskel, Rücken, Hüfte selbst) dazugekommen sind, habe ich nunmehr seit Dezember auch beim Sitzen und Liegen ständig Schmerzen.
Dieses Arthro-MRT hat ergeben, dass das Hüftgelenk eine für mein Alter nicht übliche mittelgradige Arthrose entwickelt hat, dass am Hüftkopf und Schenkelhals schon knöcherne Anbauten gebildet wurden und dass das Labrum (eine Art Band zwischen Hüftkopf und Gelenkpfanne) schon ziemlich lädiert ist. Hinzu kommt natürlich noch dieses Loch ...
Nach einem ausführlichen Gespräch mit den Orthopäden in Bremen (DIAKO, bisher hatte ich schon mehrere OPs dort und gute Erfahrungen) habe ich nun heute zugestimmt, eine OP durchführen zu lassen, damit das Gelenk etwas auf Vordermann gebracht wird. Die Arthrose wird dadurch natürlich nicht verschwinden, aber für eine Hüftprothese ist sie wirklich noch nicht schlimm genug. Außerdem habe ich ein wenig Sorge, dass mit einer Hüftprothese dann später auch keine MRT-Aufnahmen mehr gemacht werden können, falls mein MM - was ich nicht so schnell hoffe - doch einmal aktiver wird und zu Osteolysen führt. Hat jemand von euch Erfahrung mit solchen Geschichten? Ich bin gespannt auf eure Berichte.
Liebe Grüße
Birgit
vielen Dank für eure Beiträge. Nach langer Zeit und vielen neuen Untersuchungen hat nun ein Arthro-MRT der Hüfte mit Einspritzung von Kontrastmittel direkt ins Hüftgelenk ziemlich deutlich gezeigt, dass das Loch keine vom MM ausgelöste Osteolyse ist sondern eine Zyste, die durch ständiges Anstoßen des Oberschenkelhalses und des Hüftkopfes an die Gelenkpfanne entstanden ist und nun bei Belastung immer größer "gebohrt" wird. Also auf der einen Seite Entwarnung: Ich bleibe weiterhin im Stadium I ohne Osteolyse, auf der anderen Seite doch eine mittlerweile sehr schmerzhaft gewordene Geschichte.
Nachdem im letzten Sommer immer öfter ein belastungsabhängiges Stechen in der Leistengegend aufgetreten war und im Laufe der Zeit immer mehr Schmerzstellen (Gesäßmuskel, Rücken, Hüfte selbst) dazugekommen sind, habe ich nunmehr seit Dezember auch beim Sitzen und Liegen ständig Schmerzen.
Dieses Arthro-MRT hat ergeben, dass das Hüftgelenk eine für mein Alter nicht übliche mittelgradige Arthrose entwickelt hat, dass am Hüftkopf und Schenkelhals schon knöcherne Anbauten gebildet wurden und dass das Labrum (eine Art Band zwischen Hüftkopf und Gelenkpfanne) schon ziemlich lädiert ist. Hinzu kommt natürlich noch dieses Loch ...
Nach einem ausführlichen Gespräch mit den Orthopäden in Bremen (DIAKO, bisher hatte ich schon mehrere OPs dort und gute Erfahrungen) habe ich nun heute zugestimmt, eine OP durchführen zu lassen, damit das Gelenk etwas auf Vordermann gebracht wird. Die Arthrose wird dadurch natürlich nicht verschwinden, aber für eine Hüftprothese ist sie wirklich noch nicht schlimm genug. Außerdem habe ich ein wenig Sorge, dass mit einer Hüftprothese dann später auch keine MRT-Aufnahmen mehr gemacht werden können, falls mein MM - was ich nicht so schnell hoffe - doch einmal aktiver wird und zu Osteolysen führt. Hat jemand von euch Erfahrung mit solchen Geschichten? Ich bin gespannt auf eure Berichte.
Liebe Grüße
Birgit
ED Juni 2011, Stadium 1
Wenn nicht jetzt, wann dann?
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