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Osteolyse im Oberschenkelhals wurde erstellt von birgith
08 Nov. 2011 10:22
  • birgith
  • 35 Beiträge seit
    22 Juli 2011
Hallo Ihr alle,

im Zuge meiner Erstdiagnose im Mai 2011 (MM Typ IgG, Stadium I nach Durie & Salmon und nach ISS) wurden nach einem Wirbelsäulen-MRT und mehreren Röntgenaufnahmen nun noch CT-Aufnahmen des Beckens gemacht, weil dort der Verdacht auf Osteolysen aufgetaucht war. Das CT hat nun ergeben, dass neben vielen Arthrosen (Hüfte, ISG usw.), die ich aber schon länger habe, im Oberschenkelhals des rechten Beines eine 6mm große Osteolyse erkennbar ist. Laut Radiologen-Bericht besteht aber "kein ursächlicherZusammenhang mit der Grunderkrankung" - woher kommt dieses Loch dann?
Hat jemand von Euch Erfahrung mit einer solchen Osteolyse? Ist die Größe "noch klein genug" oder sollte ich doch zum Orthopäden gehen? Mein Onkologe sagt, es sei alles OK. Was meint Ihr?

Liebe Grüße

Birgit

ED Juni 2011, Stadium 1
Wenn nicht jetzt, wann dann?

Rosemarie antwortete auf Osteolyse im Oberschenkelhals
08 Nov. 2011 11:49
  • Rosemarie
  • 245 Beiträge seit
    18 November 2009
Liebe Birgit,

ich war auch lange in Stadium 1 und hatte nur erhöhte Serum Werte. Nun sind im CT auch Osteolysen erkennbar. Mir wurde gesagt, sobald Osteolysen da sind ist dies auf jeden Fall eine Indikation für Bisphosphonate. Ich bekomme monatlich 6 mg. Bondronat (darum musste ich etwas kämpfen,wg der besseren Nierenverträglichkeit). Frag Deinen Onkologen danach falls Du noch nicht damit Behandelt wirst. Ich habe im Os illium( oder so ähnlich) eine 2 cm große Osteolyse, die sich seit der letzten Untersuchung vor einem Jahr gebildet hat. Das ist für meine Onkologen ein Grund, dass sie mir zu einer Behandlung mit HD und STZ raten. Hab mir noch Bedenkzeit ausgehandelt indem in 4 - 6 Monaten nochmals CT gemacht und nachgeschaut wird ob es Veränderungen gab.
Die Aussage des Röntgenologen dass es keinen erkennbaren Zusammenhang gibt kann ich nicht nachvollziehen. Meine Erfahrung ist, dass sich selbst die Röntgenärzte mit dieser Erkrankung nicht so gut auskennen. Deshalb mein Rat! Immer die Fachläute fragen und im Zweifel eine Zweitmeinung einholen.
Und noch ganz persönlich!
Lass Dich von einer Osteolyse nicht verrückt machen, genieß die Herbstsonne und geh raus und fülle Deinen Vitamin D speicher auf. Falls Du Bisphsphonate bekommst Kalcium und Vit. D eventuell zusätzlich einnehmen. Mein letzter Onkologe hatte mich nicht darauf hingewiesen mit dem Ergebnis dass mein Vit. D spiegel im Keller war.
Nimm Dir von meinem Beitrag was für Dich hilfreich ist.
Herzliche Grüße
Rosemarie


gast antwortete auf Osteolyse im Oberschenkelhals
08 Nov. 2011 12:14
  • gast
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    15 August 2026
hallo, ich bin auch seit 6jahren im stadium 1
habe noch keine osteolysen aber oft ziehen im
rücken und becken . meine Frage ist,ob ihr
keine Schmerzen habt.
kati

birgith antwortete auf Osteolyse im Oberschenkelhals
09 Nov. 2011 11:42
  • birgith
  • 35 Beiträge seit
    22 Juli 2011
Danke für die Rückmeldung,

Schmerzen habe ich schon seit langem im Bereich der Lendenwirbelsäule und der Hüfte. Seit 6 Wochen sind die Hüftbeschwerden stärker geworden, was aber meine Pysiotherapeutin und ich auf die Arthrose zurückführen. Natürlich wird dann mit der Zeit auch alles immer mehr verspannt, wobei ich mit Arthrosebeschwerden schon seit 20 Jahren leben muss (hauptsächlich Knie und Rücken, mittlerweile aber auch Schultern, Handgelenke und eben die Hüften).
Mit Entspannungstechniken, moderatem Muskelaufbautraining, viel Bewegung an der frischen Luft und vor allem in der Sonne (Glückshormone!), Physiotherapie und Massagen habe ich aber mittlerweile mein Schmerzempfinden zum Glück ein ganzes Stück herunterschrauben können, so dass mich nicht mehr jedes Ziehen stört. Problematisch wird es vor allem, wenn ich mit meinen Kindern (5 und 9 Jahre) laufen, rennen, toben will - das geht kaum noch und ist für sie schwer zu verstehen.
Liebe Grüße

Birgit

ED Juni 2011, Stadium 1
Wenn nicht jetzt, wann dann?

gast antwortete auf Osteolyse im Oberschenkelhals
10 Nov. 2011 10:12
  • gast
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    15 August 2026
hallo birgit
mir geht es so wie dir
ich habe seit 20 jahren rheuma und bin daher auch sehr eingeschränkt in den bewegungen.
ich habe immer gelenkschmerzen und bin unsicher, ob es sich nicht um knochenschmerzen handelt.
gruss kati

carina antwortete auf Osteolyse im Oberschenkelhals
10 Nov. 2011 10:31
  • carina
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    15 August 2026
Hallo in die Runde,
meine Orthopäde hat auch immer von Arthrose gesprochen. Erst ein MRT der Hüften und des Beckens haben ergeben, daß es sich um eine ossäre Metastasierung handelt. Ich würde die Schmerzen mit einem MRT abklären lassen um evtl. eine Therapie mit Bondronat (ist für die Knochen, geht aber weniger auf die Nieren) zu beginnen, aber klärt das mit Euren Ärzten und lasst euch nicht abwimmeln!!!!!
Gruß Andrea.