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CR -Bedeutung wurde erstellt von rudi
21 Aug. 2011 13:19
  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
"Weiters muss bedacht werden, dass eine komplette Remission signifikant seltener und langsamer bei jenen Patienten eintritt, deren multiples Myelom sich aus einem schwelenden Myelom, aus einem Plasmozytom oder einem MGUS entwickelt hat. Greil: „Komplette Remissionen haben in dieser Subgruppe keine Bedeutung, da sie in keiner Weise mit dem Überleben korrelieren.“

Quelle:
haematologie-onkologie.universimed.com/a...des-tumoransprechens


Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

christine antwortete auf CR -Bedeutung
21 Aug. 2011 13:55
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Das ist interessant! Gerade in letzter Zeit kamen ja viele Studienergebnisse, die die positive Bedeutung einer CR schon vor der Hd hervorhoben. Wenn das nicht für die niedrig- Risiko gibt....um so besser
LG

Katrin antwortete auf CR -Bedeutung
21 Aug. 2011 14:00
  • Katrin
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
hallo rudi,

danke für den interessanten link!
in patientenkreisen liest man selten populationen von Prof. Greil.
(dennoch für mich auch sehr interessant, weil wir ja österreicher sind und sozusagen unter der schirmherrschaft von prof. greil behandelt werden)

es erscheint logisch zu behaupten, dass man nicht aus der bloßen schnellen tumorreduktion auch ein langes progressionsfreies überleben schließen kann.

allerdings scheint das gegenargument zu sein,
dass wenig ansprechen, bzw. kein therapieansprechen mit einem aggressiven klon verbunden zu sein scheint, was wieder dafür sprechen würde,
dass patienten die "nur" eine PR erreichen weniger "therapierbar" sind und somit weniger "chancen" haben.
nur gibt es halt auch immer diejenigen ausreisser, die trotz nur "PR" länger leben, als manche mit CR.
oder patienten mit hochrisikoprofil 10 jahre und länger leben,
während patienten ohne hochrisikoprofil und ohne voraussehbare komplikationen dies nicht tun.......(siehe den artikel, den ich vorgestern zum thema gepostet habe)


fakt ist wahrscheinlich, dass alles nur spekulation ist.
man kennt nur tendenzen- aber es geht auch klar aus obrigem artikel hervor, dass es sehr wenige fakten gibt.

man stellt zur zeit alles in frage-
man probiert neues-
aber man weiß zu wenig- leider!

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