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shine45 antwortete auf Cannabis Erfahrungen
24 Feb. 2024 22:01
  • shine45
  • 378 Beiträge seit
    15 Februar 2011
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Ich habe/hatte jahrelang Erfahrung mit Cannabis. Allerdings mit nicht legalen Vollextrakt und ich muss sagen dass es mir sehr gut getan hat. Ich hab nach meiner Tandem SZT damit angefangen und es täglich am Abend genommen und mir wurden 7 Jahre ohne jegliche Medikamente geschenkt.

MGUS seit 2005
Diagnose MM seit Februar 2011
Therapieanfang ab 18.10.2011
1.HD+SZT am 24.01.2012,2. HD+STZ am 07.05.2012
5.7. erste Zometainfusion
3 Zyklen VTD seit 10.07.12
Seit 10.07.2012 keine weiteren Therapien
Seit ca 2018 Proteinurin
Januar 2019 Diagnose AL-Amyloidose
April 2019 Therapie mit Daratumumab, Dexa 8 Wochen 1x wöchentlich. 8 Wochen alle 2 Wochen, 8 Wochen alle 4 Wochen.
Juli 2022 Ixazomib 2,5mg + 16mg Dexa
19.12.2023 CarT Zellen Therapie

Mimau antwortete auf Cannabis Erfahrungen
23 Feb. 2024 22:04
  • Mimau
  • 194 Beiträge seit
    15 Oktober 2017
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Interessant für den einen oder anderen. Wenn man Cannabis "raucht" , also durch einen Elektrischen "Verdampfer" mit Temperatureinstellung.
Dann gibt es wohl (laut Fachliteratur) durchaus die Möglichkeit, die Wirkung des Cannabis zu steuern.
Mittels der Temperaturen.

Stani antwortete auf Cannabis Erfahrungen
23 Feb. 2024 19:35
  • Stani
  • Autor
  • 371 Beiträge seit
    23 Mai 2021
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So, jetzt sage ich doch noch mal was dazu: die meisten Enttäuschungungen basieren auf falschen Erwartungen....

Als mein Mann das Cannabis verschrieben bekam, wurde ihm dazu gesagt, es wirke eher gegen Nervenschmerzen (die er auch hat). Für andere starke Schmerzen sei Hydromorphon eher hilfreich. Cannabisextrakt mit CBD- Anteil habe allerdings positive Auswirkungen auf Appetit und Schlaf. Alles was uns gesagt wurde, haben wir beobachtet und ist auch genau so.

Uns wurde eben NICHT gesagt, dass es jeglichen Schmerz beseitigen kann und auch nicht, dass es die Tumorzellen erledigt.
Was allerdings stimmt ist, was Doris berichtet. Der Cannabisextrakt beeinträchtigt, nach Wirkungseintritt, für ca. 2 Stunden die Klarheit im Kopf. Wenn man das weiß, kann man das händeln, indem man die Zeit der Einnahme geschickt wählt. Auch Bewegung (spazieren gehen) hilft. Auto fahren darf man erst wieder, wenn man damit Erfahrung hat. Das wäre auch wichtig zu wissen.

Gordon_Bloeh antwortete auf Cannabis Erfahrungen
23 Feb. 2024 16:32
  • Gordon_Bloeh
  • 219 Beiträge seit
    03 April 2016
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Ich habe Erfahrung.
Wird total überbewertet.
Mir wurden Geschichten von Komplettheilungen von Patienten erzählt, die schon austherapiert waren, usw.
Youtube Videos mit denselben Botschaften. Heute muß ich sagen: völliger Blödsinn.
Habe über Vermittlung einer bekannten Heilpraktikerin ärtzlich kontrolliert eine Canabis Therapie durchgeführt (THC + CBD - das ganze Programm).
Das ganze habe ich auch vorher natürlich mit meinem Onkologen besprochen.
Er hat gesagt: "Probieren sie es. Aber helfen wird es nichts."
Und er hat recht behalten.
Heute empfinde ich es als reine Abzocke, denn billig war der Spaß nicht.
LG
Henry

Wie sagte einmal ein Myelompatient: "Geniesse das Leben, es kann länger dauern, als du denkst"!

Doris2460 antwortete auf Cannabis Erfahrungen
12 Feb. 2024 17:49
  • Doris2460
  • 687 Beiträge seit
    13 August 2022
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Ich habe keine Erfahrungen mit Cannabis, aber mit Hydromorphon. Ich habe es am Anfang 4 x am Tag genommen, gemeinsam mir Novalgin-Sulfon, um den Pegel gut zu halten. Morgens, mittags und abends je 4 mg und für die Nacht dann nochmals 2 mg. Ich war nie verpeilt und konnte mich dann auch prima rausschleichen.

Alles Gute

Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt

Birliban antwortete auf Cannabis Erfahrungen
12 Feb. 2024 14:30
  • Birliban
  • 37 Beiträge seit
    12 Juli 2020
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Liebe Eva,
diesen Beitrag hatte ich bisher ganz übersehen. Seit ein paar Wochen kann ich auch bei den Erfahrungen zu Cannabis mitreden. Wie bei deinem Mann, so kann ich auch über eine positive Veränderung meiner Stimmung berichten, weil ich nun endlich wieder schlafen kann. Nachdem ich bis zur Car-T-Zelltherapie starke Knochenschmerzen hatte, die mit Hydromorphon einigermaßen unterdrückt werden konnten, war es kurzzeitig besser. Wegen starker Arthrose eines Knies, wurde dieses vor fast 7 Wochen operiert, was nicht gut verlaufen ist. Wohl ist es der Vorschädugung durch das MM zu verdanken, dass es schlecht verheilt und immer noch unerträgliche Schmerzen auslöst. In der Reha konnte ich fast nichts tun, weil ich bei jeder Bewegung vor Schmerzen schrie. Hydromorphon zweimal täglich 8 mg half ein wenig, zumindest manchmal den Ruheschmerz auszuschalten.
Erst als mir ein Besuch selbstgebackene Plätzchen mit Cannabis mitbrachte, konnte ich das erste Mal wirklich entspannen und gut schlafen. Ich nehme seither 1 Plätzchen abends und auch die Schmerzen sind in der Nacht so gut wie weg. Tagsüber traue ich mir nichts zu nehmen, da ich es schon ganz schön spüre und schon etwas verpeilt bin, viel mehr als mit Hydromorphon.
Worunter ich jedoch wirklich leide, ist das Problem, dass sowohl meine Hausärztin, als auch mein Onkologe nichts von Cannabis halten und ich bisher kein Rezept bekam, mich also streng genommen auf illegalem Weg schmerzfrei halte. Mir ist es rätselhaft, dass hier sonst niemand Erfahrung damit hat und von seinen Erfahrungen geschrieben hat. Dies ist das einzige, von dem ich wirklich spüre, wie sehr es mir hilft, ohne dass ich tagsüber beeinträchtigt wäre.
Warte dringend auf die Gesetzesänderung, dann wachsen in meinem Garten diesen Sommer ein paar Pflänzchen. Aber Bayern will ja nicht!