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Stani antwortete auf Cannabis Erfahrungen
14 Jan. 2024 20:51 - 14 Jan. 2024 21:03
  • Stani
  • Autor
  • 371 Beiträge seit
    23 Mai 2021
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Dann werde ich mal von unseren weiteren Erfahrungen zu diesem Thema berichten. Mein Mann nimmt seit August vorigen Jahres einen THC 50 / CBD 50 Cannabis Extrakt und kann seitdem auf jegliche andere Dauermedikation von Schmerzmitteln verzichten.
Schmerzen, die mit den jeweiligen Therapien im Zusammenhang standen, konnte er tatsächlich durch kurzzeitige und sehr niedrige Iboprofen- Gaben abfangen.
Wichtig zu wissen ist dabei, dass mein Mann hauptsächlich Nervenschmerzen, die durch Neuroforamenverengung und Spinalkanalstenose verursacht werden, hat. Allerdings verschwinden nach Cannabis- Einnahme auch die Schmerzen in der Rippe, wo die Osteolyse progrident ist. Wichtig finde ich auch, dass er keinen reinen THC- Extrakt nimmt, sondern der CBD- Anteil genauso hoch ist. Die Wirkstoffe ergänzen sich und halten sich gegenseitig in Schach.

Hier gibt es noch interessante Infos:

www.doccheck.com/de/detail/articles/1737...zin-wirksam-ersetzen
Letzte Änderung: 14 Jan. 2024 21:03 von Stani.

Cannabis Erfahrungen wurde erstellt von Stani
04 Aug. 2023 11:15 - 04 Aug. 2023 11:25
  • Stani
  • Autor
  • 371 Beiträge seit
    23 Mai 2021
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Hallo,
Nachdem ich mir durchgelesen habe, was bisher zu diesem Thema geschrieben wurde....hm....entweder hat kaum jemand Erfahrung damit oder traut sich tatsächlich nicht, davon zu berichten?

Mein Mann hat inzwischen so einiges hinter sich: unerträgliche Schmerzen.....Notaufnahme. 10 Bestrahlungen HWS ......Rettungsdienst, weil er NICHTS mehr schlucken konnte und eine Lungenentzündung hatte. Künstliche Ernährung, Sauerstoff, Hydromorphon, Lyrica, Novaminsulfon, Fentanylpflaster.....die meisten von euch kennen das mehr oder weniger.

Nun ist er seit zwei Woche wieder zu Hause und kämpft nach wie vor mit starken Schluckbeschwerden. Die Schmerzmittel hatte er erst mal umgehend sofort, ALLE, abgesetzt......natürlich zu zeitig.

An Schlaf war überhaupt nicht mehr zu denken. Erst wegen dem Entzug, dann wegen der wiederkehrenden Schmerzen.

Vor 11 Tagen hat er begonnen THC 50 / CBD 50 Cannabis Extrakt einzunehmen.

Zusammen mit der erneuten Einnahme von 4mg Hydromorphon retard früh und abends reicht ihm das jetzt zur normalen Schmerzfreiheit. Schaut euch die Schmerzmittel oben an.....das war ein 8-er Hydromorphon zu all den anderen Mitteln.

Es scheint also zu stimmen, dass man weniger Hydromorphon braucht, wenn man Cannabis nimmt.
Was auf jeden Fall stimmt, ist die schlaffördernde Wirkung! Er schläft durch die Nacht und auch Mittags gut. Wir sind ja noch bei der Dosisfindung. Derzeit zurück gegangen auf 4 Tropfen früh, 4 Tropfen abends. Das mit dem Schlafen war jetzt die letzten 2 Tage so.

Er kann nach wie vor nicht gut essen. Der Schaden an der Speiseröhre von den Bestrahlungen scheint beträchtlich zu sein. Gegen diese Schmerzen helfen auch Klisterlösung und Co. nicht, keine Hydromorphon und auch Cannabis nicht. Leinsamemschleim lindert, direkt zur Suppe und Trinknahrung.

Zusätzlich ist zu beobachten, dass Cannabis ihn aus dem seelischen Tief geholt hat und Appetit macht.

Wir haben erst 11 Tage Erfahrung damit, empfinden es aber bereits jetzt als äußerst hilfreich.

Unser Hausarzt, der es verschrieben hat, meinte dazu:
Es wäre allein nicht so schmerzlindernd wie Hydromorphon, hätte aber eben andere wertvolle Wirkung.

www.kalapa-clinic.com/de/news-thc-versta...igen-schmerzmitteln/

Und noch ein Lichtblick:

Nachdem er die letzten 4 Wochen fast nur gelegen hat und nur wenig gelaufen ist, trotz seinem Wissen um die Gefahr von Thrombose und Embolie.....
hatte er heute Lust auf eine kleine Radtour.
Nun hat er wieder Halswickel mit Schwedenkkräuter und schläft friedlich.
Und ich koche jetzt Gemüsesuppe mit viiiiiiiel Schlagsahne :-)




Lieber Gruß- Eva
Letzte Änderung: 04 Aug. 2023 11:25 von Stani.