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Angela 55 antwortete auf Hüftgelenkersatz nach HD und SZT
13 Sep. 2017 17:26
  • Angela 55
  • Autor
  • 153 Beiträge seit
    30 Juni 2016
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Hallo,
Nun hat es wieder eine Weile gedauert bis ich neue Infos geben kann. Nachdem nun onkologsich soweit alles geklärt ist, war ich heute nochmal in der Orthopädie. Bin ja nun "wild entschlossen" operieren zu lassen. Leider bekomme ich nun erst Ende November einen Termin: geplant ist der 21.11.17. Bis dahin soll ich jetzt KG bekommen, damit meine Muskulatur wieder etwas aufgebaut wird. Wegen meiner 4 cm großen Osteolyse in LWS 5 durfte ich bis jetzt ja gar nichts machen. Ist jetzt schon einwenig irritierend?! Gut, ich hoffe mein Myelom hält sich bis dahin ruhig (gerne auch noch länger ) und ich verliere über die Wartezeit nicht meinen Mut. Aber ich glaube, dass der Leidensdruck schon groß genug ist um mich bei der Stange zu halten.
Liebe Grüße und Danke für Eure Unterstützung,
Angela55

Tabaluga antwortete auf Hüftgelenkersatz nach HD und SZT
11 Sep. 2017 12:36
  • Tabaluga
  • 0 Beiträge seit
    10 September 2026
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So ein Hüftersatz ist aus medizinischer Sicht heutzutage keine große Sache mehr. Meist wird das neue Gelenk einzementiert, so dass man gleich am nächsten Tag aufstehen und das Bein wieder belasten darf. Ich habe 2014 meine zweite Hüfte bekommen. Eine Reha gab es gar nicht.

Butzl antwortete auf Hüftgelenkersatz nach HD und SZT
01 Sep. 2017 05:11
  • Butzl
  • 425 Beiträge seit
    03 Januar 2015
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Super, Angela.
Halt uns auf dem Laufenden.

LG Moni

Monika (Butzl)
Smoldering Myelom. Bitte bitte für immer...

Angela 55 antwortete auf Hüftgelenkersatz nach HD und SZT
31 Aug. 2017 19:03
  • Angela 55
  • Autor
  • 153 Beiträge seit
    30 Juni 2016
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Hallo an alle und vielen Dank für die vielen Antworten!
Ich war heute bei meinem Onkologen um die geplante Hüft-Op nochmal aus hämatologischer Sicht zu besprechen. Also die Zeit ist jetzt offensichtlich optimal für den Eingriff, da meine Blutwerte gut sind und die Erhaltungstherapie mit Velcade noch ohne Dexa auskommt. Dexa würde sich eventuell negativ auf die Wundheilung auswirken. Velcade wird dann 4 Wochen vorher und 4 Wochen danach ausgesetzt. Zometa würde angeblich keinen negativen Einfluss haben und wird deshalb weitergegeben.
Also, nach alldem was ich auch von Euch gehört habe werde ich den Eingriff nun in Kürze machen lassen, denn derzeit beschränkt sich meine schmerzfreie GehStrecke auf ca. 15 Minuten und dann wird jeder Meter zur Qual; Strümpfe anziehen, Schuhe binden, alles schlecht möglich. Ich hoffe, dass ich dann schnell wieder auf die Beine komme und endlich wieder etwas unternehmen kann!
Liebe Grüße an Euch und nochmals danke für die hilfreichen Beiträge, Angela!

leopoldi antwortete auf Hüftgelenkersatz nach HD und SZT
29 Aug. 2017 22:25
  • leopoldi
  • 1197 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hallo,

den Vorrednern kann ich mich als Angehörige nur anschließen. Mein Mann hatte 2014 starke Schmerzen wegen Hüftkopfnekrose, trotz Palladon. Die Empfehlung der Orthopäden - Rollstuhl, praktisch keine Belastung mehr wegen Bruchgefahr. Evtl Hüft-TEP - genau wie Du das schreibst hat der Arzt das gesagt - ob das wohl in Anbetracht der Lebenserwartung überhaupt noch in Frage kommt? Haaresträubend. Dann noch Pomalidomid - OP sowieso nur bei Therapiepause. Im März 2015 ist er eingerückt, ich meine es war ne gute Woche stationär und anschließende Reha. Bei der stationären Aufnahme wär er fast noch eingeknickt. Diesmal der Narkosearzt: wollen Sie sich diesen schweren Eingriff wirklich noch zumuten?
Heute ist sicher, er hat diese Entscheidung nicht eine Sekunde bereut. Sagt, schon beim Aufwachen nach der OP hätte sichs besser angefühlt als zuvor, das war sicher den Drogen geschuldet.

Die Hüfte ist stabil und gehen funktioniert wie früher. Dieses Jahr vor der OP voller Schmerzen hätte man rückblickend wirklich anders haben können.

Dir alles Gute.

LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

christine antwortete auf Hüftgelenkersatz nach HD und SZT
29 Aug. 2017 12:18
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    10 September 2026
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Butzl schrieb: Hallo Angela,

....
Bei Hüftgelenksarthrose hilft nämlich an einem bestimmten Zeitpunkt nichts mehr, die Lebensqualität ist arg eingeschränkt....


Moni


Das ist eben auch meine Erfahrung. Wenn kein Knorbel mehr da ist, oder wie bei mir aber eine Hüftkopfnekrose vorlag (die ist durchaus nicht unüblich bei hohen Cortisoneinnahmen) ist die Bewegungsfähigkeit extrem eingeschränkt.

" Petersilie- wer braucht schon Petersilie": Ich weiss noch, dass ich mir lange überlegte, ob ich wirklich Petersilie bräuchte, als ich an der Kasse stehend einsah, dass ich sie vergessen hatte und somit ca 40 meter mehr hätte gehen müssen.