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leopoldi antwortete auf Verwirrt....
07 März 2011 17:39
  • leopoldi
  • 1197 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hallo Gast,

nein, so solltest Du das nicht sehen. Es gibt durchaus Patienten, vor allem ältere Patienten, die bewusst eine Transplantation ablehnen und mit konventioneller Chemotherapie auch gute Remissionen erreichen.

Wie wurden die Stammzellen Deiner Mutter mobilisiert? Wie oft bekam sie Wachstumsfaktoren, wie lange hat man zugewartet?
Herkömmlich geschah die Stimulation mittels G-CSF (Neupogen o.ä.). Seit einiger Zeit gibt es ein Medikament namens Plerixafor (auch AMD 3100), das auch in vielen Fällen, die mit G-CSF nicht mobilisieren konnten, Erfolg gezeigt hat.

Dir und Deiner Mutter alles erdenklich Gute!

LGe
Monika


Hab gerade nach dem Senden festgestellt, dass Lisa mir zuvorgekommen ist. :wink:

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

lisa_kotschi antwortete auf Verwirrt....
07 März 2011 17:35
  • lisa_kotschi
  • 1139 Beiträge seit
    27 Oktober 2009
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Lieber Gast,

weißt Du zufällig, womit die Stammzellen mobilisiert werden sollten.
Mit dem Wachstumsfaktor G-CSF?

Bei denjenigen, bei denen keine oder kaum Stammzellen geerntet werden können, wird neuerdings Plerixafor (Mozobil®) eingesetzt.

Gerade gestern habe ich eine email von einem Angehörigen erhalten, dessen Frau gerade die 3. autologe Stammzeltransplantation (ASZT) erhält und keine Stammzellen mehr hatte. Sie wurde erfolgreich mit Plerifaxor behandelt. Auch sonst hört man Positives darüber.

Mach' Dich doch schlau, wie bei Deiner Mutter mobilisiert wurde.

Lass Dich nicht entmutigen.

Lisa


Verwirrt.... wurde erstellt von gast
07 März 2011 17:03
  • gast
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo Forum!

Bei meiner Mutter ist seit Mai MM diagnostiziert. Seit dem bin ich damit beschäftigt, die Ergebnisse neuerer Studien zu lesen, um so die Hoffnung nicht sterben zu lassen, dass alles wieder gut wird - oder zumindest ok für eine Zeit.

Ich habe Hilfe gefunden beim APMM und war davon überzeugt, dass wir das "Arschloch", wie meine Mutter ihr MM getauft hat, in den Griff bekommen. Die Hoffnung lag bei der Stammzellentransplantation.

Thalidomid und Velcade sind gelaufen. An diesem Wochenende sollten die Stammzellen gefischt werden.
Ein kleiner Infekt kam in die Quere... Also Verzögerung.

Heute nun die Auskunft des Arztes:
Der Körper meiner Mutter schwemmt keine Stammzellen aus. Die Therapie wird abgebrochen und nach einer neuen Therapie gesucht.

Unsere Hoffnung der letzten Monate also eine brauchbare Remission durch Stammzellentansplant zu erreichen ist verschwunden.
Alle anderen Therapien sind weitaus weniger Erfolg versprechend. Auf einmal geht es nicht mehr um Jahre - sondern nur noch um Monate mit eingeschränkter Lebensqualität.

Sehe ich das richtig?

Ich bin dankbar für jeden Hinweis, der die Wartezeit bis morgen verkürzt.

Danke!