Zum Hauptinhalt springen
Birgit24 antwortete auf Riba: Therapie gestartet mit Studie HD8
06 März 2025 21:45
  • Birgit24
  • 51 Beiträge seit
    07 März 2024
Mehr
Liebe Riba,
Es ist schön, von dir zu hören.
Dass irgendetwas passiert war mit und bei dir konnte man sich inzwischen denken, aber das es so schlimm ist…..was für Ängste und Sorgen und dabei hast du mit dem MM schon genug zu tun.
Ich wünsche dir eine gute Besserung. Mit Blutverdünnern bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite.
Alles Gute für dich,
Birgit

06 März 2025 17:03
  • Riba
  • Autor
  • 65 Beiträge seit
    17 Dezember 2024
Mehr
Bißchen schlimmer geht fast immer.

Am 19.2.25 bin ich in der Klinik Altona entlassen worden, aber ich war noch immer sehr schnell außer Atem.
Nachdem ich am 21.2.25 Nachts auf Toilette war, war ich total kurzatmig. 2 Stunden später wurde es noch schlimmer und ich bekam Herzrasen dazu, da haben wir um 2 Uhr den Krankenwagen gerufen.
Die Sanitäter meinten das die Werte fast alle gut waren, nur das Herz ging etwas schnell. Aber sie sagten, das liegt da drann, weil ich so schnell atmen würde. Sie fragten mich dann was ich wolle, mitfahren oder nicht. Mir ging es wirklich schlecht, ich wollte mitfahren zum Krankenhaus.   Dort um 3 Uhr, wurde ich untersucht, 2 mal Blut abgenommen und geröntgt, aber auch sie haben nichts weiter gesehen. Was jetzt? Zu Klinik Hanken in unserem Ort, geht nicht, da sind lange Wartezeiten, und die nehmen keine Akutfälle. Um nach Altona zu fahren braucht man einen Fahrdienst, der ist auch nicht schnell zu bekommen sagte die Ärztin.  Dann mußte mein Mann mich doch selber zu Klinik Altona fahren, eine Stunde Fahrt!
Wir sind dann ca um 7 Uhr Richtung Altona gefahren. Kurz vor 8 Uhr waren wir in der Klinik Altona. Dort habe ich jemand um 8 Uhr von dem Studium telefonisch erreicht. Die kam mit einem Stuhl auf Rädern nach draußen und holte mich ab. Die  sagte mir, wenn es mir so schlecht geht, würden sie mit den Studiummedikamenten noch länger Pause machen und ich wurde auf Station gebracht. Kurz darauf wurde ich aber schon wieder abgeholt, weil sie mit mir ein CT mit Kontrastmittel machen wollten. Gerade als ich wieder zurück in mein Zimmer geschoben wurde, kamen mehrere Ärzte hinterher, ich sollte sofort in die Intensivstation, denn ich hatte eine beidseitige Lungenembolie. Auf der Intensivstation war ich auch total schlapp, es waren viele Leute um mir, die an mehreren Stellen Zugänge legten und ich wurde an verschiedene Messgeräte angeschlossen.

Später durfte mein Mann mich auf Intensive besuchen, aber ich habe nicht so viel davon mitbekommen, da ich immer wieder eingeschlafen bin, doch die Tränen in seinen Augen habe ich bemerkt.

Als ich am nächsten Morgen auf der Intensivstation aufwachte, freuten sich alle, das es mir besser ging und ich auch wieder Farbe im Gesicht hatte.
Mein Mann hat mich dann morgens gleich besucht. Nachdem er mich gesehen habe und ich nun viel besser aussah, ging es ihm auch viel besser. Er hatte erzählt das er geweint hatte und mit vielen Leuten, die bei ihm angerufen hatten, nicht reden konnte.
Die Ärzte sagten mir das das ganz knapp war. Auch hörte ich, das der Oberarzt der Onkologie von Klinik Altona, beim Krankenhaus in meinem Ort angerufen hat und sich da richtig beschwert hatte, das die mich da so entlassen hatten.
 
Nun bin ich immer noch im Krankenhaus Hamburg Altona und mein Körper erholt sich langsam von den ganzen Strapazen, die er mitmachen musste. Ich muss nun für immer Blutverdünner nehmen. Das Herz wurde auch etwas angegriffen, aber nach dem gestrigen CT mit Kontrastmittel hat man gesehen, das es sich auch ziemlich erholt und bei der Emboli ist auch fast alles zurück gegangen

Ich habe Krebs???
Ist nicht zu ändern!!!
Dann mach ich da mal das Beste draus.

17 Feb. 2025 14:37
  • Sunny
  • 584 Beiträge seit
    07 Januar 2024
Mehr
Oje, das hast du ja einiges mitmachen müssen, aber glücklicherweise helfen die Schmerzmittel.
Ich würde auch darum bitten, dir das Übelkeitsmedikament in fester Form zu geben, es gibt schließlich nicht nur dieses eine Medikament dagegen. Ich halte gar nichts davon, wenn man sich auch noch mit sowas rumschlagen muss, wenn man sowieso schon so ein großes Päckchen zu tragen hat. Normalerweise sind Schwestern und Ärzte da auch flexibel und verständnisvoll.

Alles Gute weiterhin für dich, Sunny

Genieße deine Zeit, denn du lebst jetzt und heute. Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher als du denkst.

Doris2460 antwortete auf Riba: Therapie gestartet mit Studie HD8
17 Feb. 2025 13:53
  • Doris2460
  • 687 Beiträge seit
    13 August 2022
Mehr
Hallo Riba,

dann bitte doch darum, dass man dir was in Tablettenform gegen die Verstopfung gibt, ich habe immer auch in der Klinik Laxoberal als Tabletten bekommen.

Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt

17 Feb. 2025 13:43
  • Riba
  • Autor
  • 65 Beiträge seit
    17 Dezember 2024
Mehr
Hallo,

Danke für die Antworten.

Gegen Verstopfung habe ich Macrogol Hexal, Pulver bekommen, ist etwas wie Brausepulver, aber es schmeckt mir gar nicht. Und wenn einen sowieso leicht übel ist, bekommt man es gar nicht runter.
Ich muss mich jeden Tag überwinden und einem Zeitpunkt abpassen, wo es meinem Bauch gut geht.

Gruß Riba

Ich habe Krebs???
Ist nicht zu ändern!!!
Dann mach ich da mal das Beste draus.

17 Feb. 2025 12:38
  • betti52
  • 644 Beiträge seit
    19 September 2023
Mehr
Hallo!

>Gegen Übelkeit hat mir immer nur Ondansetron (oder so ähnlich),
Das habe ich intravenoes ueber den zentralen Venenkatheder nach
der Hochdosis bekommen.
Ohne das gings fast gar nicht, weil mir so uebel war.

Alles Gute Dir.

Gruss, Bettina